Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
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369
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Huthaus, Sächs. Bergspitze des Erz: gebirgs, bei Bärenstein, 2,150 F. hoch,

Huttany,(Br. 160 59°&. 16059) Hind, St. in der Prov, Bejapur, zu den Besız- zungen der Mahratten gehörig; ansehn- lich und voikreich, Sie treibt einen ausgebreiteten Handel mit Bombai, Su- rate und Rachore, unterhält Manuf. ın baumwollenen Zeuchen, und besitzt ein erolses Durrumsalla oder Gasthof, der wohl z00 Personen mit ihrem Vieh aufnehmen kann.

Huttern, Baier. Mi. mity H., im

Unterdonaulandg. Regen. Huttweil, Helv. Mfl:. inı Kant. Beri, und Leineweberei, Transitohandel. en x Huurdulen, Schwed. Fabrikort im Norw. Stifte Aggerhuus, mit ı Glasfabr Huusevig, Dän. Haven und ‚Orischaft auf der Insel Island Nordländinga Fior- ding. es Huy, Nied.$t, und Hauptort eines Distr. von 44,199 Einw.,, an der Maas, worüber eine schöne Brücke führt, in der Prov Lüttich. Sie zählt 1a K-., 4 Hosp. und Beguinenh., 800 H. nnd 4,871 Hinw. ‚Gärbereien, Weifsblechfabr., 2 ‚T.ammer, ‚das Gufswerk Antrjssan. In der Nähe eine Mineralquelle und be- trächtliche Kalkbrüche. Hveen, Ween, Schwed:. Insel unter 200 2i* 26° L. und 550 54° 38° Br., mit et- wa 300 E. und den Trümmern der Ura- nieuburg, Uycho de Brahes berühmteın Observatorium.,| 30 Hyde, Nordamerik, County im St Nordearolina, mit 6,029 E.: Hyderabad, Hind. feich zwischen ı6 bis 190 n. Br., welches im Norden von Gondavery, im O. von der Prov. Gund- wana, im S. vom Krishna und im W, von den Proy. Beeder und Aurungabad begränzt wird. Flächeninhalt! 35355 QM. Oberiläche: gebirgig, mit weiten Ebe- nen. Boden: üppig fruchtbar und zum Theil gut bewässert. Gebirge: die öst- lichen Ghauts. Gewässer: der Goda- very ,: Krishna. Klima: der Wiınter dauert während der nordöstlichen Mon- suns vom Oktober bis zum Mai, der Sommer vom:Mai bis Oktober, und ist brennend heıls. Produkte: die gewöhn- lichen Produkte Hindostans,: besonders Reifs, Bauniwolle, Indigo, Betel u. Dia- manten, die schöusien, die man auf der Erde findet. Voiksmenge: 8 Mill., mei- stentheils Hindus vom Stamme.der'le- linger, die sich zu der Braminischen Religion beKennen; doch findet man auch viele Mahomedaner, ud selbst der Herrscher folgt dem Islam. Nahrungs- zweige: das:Land ist meistens produ- zirend, doch giebt es auch Fabriken in Baumwolle, Decken, eingelegten Arbei- ten u. s. w. Die Einw. sind arbeitsam ünd zum Theil nicht ohne Wohlstand, Ausfuhr: Landesprodukte, vorzüglich die kostbaren Diamanten. Die Einfuhr von Europäischen Waaren ist äulserst gering®. Die Britten setzen hier höch- stens für 450,000 Gulden. ab, s»taalsver- fassung: despotisch; an der Spitze des ‚Staats steht ein Mahomedanischer Erb-

könig, der sich jetzt Nizam,(sonst Su-

bah von Dekan) nennt: Es hat etwa 130 Lack KRupien. oder 12 Mill. Gulden Eınkünfte,. u. kann gegen 60,000. Mann, worunter 15,000 stehende und auf Brit- tische Art ınontirte und exerzirte In- fanterie, in das Keld stellen. Doch ist er ein Bundeszenosse der Britten,. die

an seinem Hofe einen beständigen Ge--

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sandten halten, Seine Hauptstadt heilst Hyderabad.

. Hyderabad, vorm, Bagnagur,(Br. 170 15° L. 95° 16°). Hind. Hptst, des gieichn, Keichs ‚und ‚Residenz des Nitam,. ar Musah, mit einer steinernen Mänuer tim- geben, und von einem starken Fort gea deckt. Sie. besitzt ein prächtiges Resia denzschl.; viele Moskeen, Magazine mie buropäischen Waaren gefüllt, und mi re En E; ....Hyderabad,:(Br. 2509 22° L..669 13" Hind. Ha orte der Bor Shin, 1 eineın Arme des Shindu, die Residenz des Rajah von Shind, der aber den Afa $hanen oder vielmehr den Beludschen zinsbar ist. Sie treibtanselinlichenr Handel und zählt gegen 14,000 B:°

Mydernagur, s. Bednur.

. ‚Hydra, Osm. Eiland im Archipel, u: nahe vor der Mündung des Meerbusens von Arsolis, unter 370 30° 33° n. Br. Sie ist etwa 2,75 QM. grols, ünd ihre Über« Mäche so feisig, dals sie kaum die ges wöhnlichen Vegetäbilien hervorbringt;, auch hat sıe kein anderes, als Cistets nenwasser Aber diesen Frlsen bewoh. nen 25,000 der industriösesten Griechen, die einen ausgebfeiteten Handel treiben, und sich dadurch einen ungemeinen Wohlstand und die Mittel, aufihten undankbaren Boden ruhig und glück- lich zu leben, verschaftt haben. Hydra hat mehr als 30 Handelsschitfe,, die alle Häven des Mittelländischen Meeres be= fahren, ihnen die Produkte Griechen- lands zuführen nnd die Rückfracht in Griechenläand mit einem Gewinne von 40 bis zo pro Gent absetzen. Die insel ‚hat eine gleichn, reiche und bevölkerte Stadt, der Sitz eines griechischen Bi=- schofs, mit einem kleinen, aber tiefen und sichern Haven(Holland).

Hyenne, Sard. St. an dem Rhone, in Herzogth. Savoyen,. Prov. Cham-= ery- ee Hyeren, vier Franz, Inseln ım Golfa von Lyon, der Stadt Hyeres gegenüber und zum Dp, Var, Bz. Toulon gehörig: Sie heiflsen t) Porquerolles, 2) Port Cras, 3) Levant, und 4) Bagneanx, und sind jetzt nackte Berge, auf welchen man weder Baum noch Strauch gewahr wird, u. die Segen die sengende Sonnenhitze eicht den mindesten Schutz gewähren; doch ist ihr Klima vortreflich und stete Seewinre kühlen die übermälsige Hitze etwas ab., Vormals fand man auf den- selben die schönsten Agrumen; daher ihr Name Goldinseln. Jetzt sind sie unbewohnt,= Hyeres,(Br. 430 7093 Li 230 48%. 1%) Franz. Seestadt im Dep, Var, Bez. Tou= lon. Die Stadt selbst Hegt amphithea- termälsig auf einem hohen Felsen, auf dem die Trümmer eines Schlosses sicht= bar sind;$ie scheint mit ihren weilsen Häusern ein ansehnlicher Ort zu seyn, zeigt aber im Innern nichts als Schmuz ünd Verfall, indem die reichen Ein- wohner sämmtlich aufserhalb den Rıng- ınauern wohnen, Ihrer sind 6,528, Gar- ten. und Obstbau; Filles Garten mit 18,000 Citronenbäumen, welcher jährlich 0,000 Gulden einbringt. Schöne und si- chere'Rheede, Fischerei: Geburtsort des Redners Bapt. Massillon+ 1742. Hythe, Britt. St. in der Engl, Shire Kent, vormals ein Fünf-Haven, der ‚aber jetzt sehr. verschlämmt ist, und wohl eine Viertelmeile vonder Stadt liegt, A&