Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
361
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.meinschaftiiche£ ses; 1459.erbten die Oldenburger Schles-

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Weischenfeld. Unweit davon die Mug- gendorfer und Streitberger Höhlen, Hollstadt, Baier. D: in dem Unter- mainlandger, Neustadt an der Saale, mit 726 E. ine:{ Holmes, Britt. Eiland an der Küste der Wal. Sh. Glamorgan; unbewohnt. Holmestrand, Schwed. St, am Drams- fiörden, im Norweg. ‚Stifte Aggerhuus; Em gebauet, mit 865 Einw. Haven; andel. x 2 Holowezyn, Russ. St. im Gouyv. Mo- hilew, wo Karl XII. die Russen. be- siegte,| rs

Holowieczow, Russ. St. im Gouvern.

Wolhyn. Holstebrö,> Jütl. Stifte Ribe, A. Ringkiöbing,- mit 148 H: und 853 E., nahrhaft, mit grolsen Ochsen- und Viehmärkten, auch star- kem Lachsfange. re,| Holstein, Dän. Grolsherzogthum zw. 260: 29° bis 289% go ö. L. und 539 30° bis 540 240: an Baltische Meer, im$. O. an Lauen- burg und Lübeck, im$S. an die Eibe u, Hamburg, und im W,.:an das Deutsche Meer:gränzend. Areal: 15%50 QM. Oberfläche: die Ostseite. hohes hügeli- ges Land, mit kleinen, Seen angefüllt, und reich an malerischen: Gegenden, die: Mitte: ein sandiger-unfruchtbarer Landrücken, voller Haiden und Moore, die Westseite niedriges ebenes Strand- land, durch Deiche gegen den Einbruch der Fluth geschützt, Boden: in: der Mitte und auf der Ostseite Geest, auf der: Westseite Marsch.: Gewässer: die Elbe, Fider und Stör,:der Plöner See, der Holsteiner Kanal.: Produkte: Ge- traide, Buchwaizen, Hülsenfrüchte, Kar- toffeln,»setwas:Hopfen; Flachs u. Hanf, Holz,:» vorzügliches Kindvieh, Schaafe, Schweine, Wild, Gänse, Fi- sche, Bienen, Salz, Kalk, Thon, Bern- stein. Nahrunfszweige: Ackerbau, und zwar meistens durch Koppelwirtäschaft, eine starke Viehzucht, Fischerei, auch Häringsjägerei und Grönlandsfahrten; einige Gewerbe;.1797: besals 461 Schiffe mit 30,011 Last und 4,454. See-

jJeuten. Ausfuhr: Butter, Käse, Korn, Grütze, Aübsaamen,. Holz, Kohlen, Pferde(1797. 6,386) ,. Schlachtvieh aller

Art, Geflügel, Fische, Torf, Volksmen- ex 330,000 Deutsche(1803 325,743), mei- stens Lutheraner. Verfassung: das Lan macht zwar einen Theil der Dänischen Monarchie aus, doch ist sein Beherr- scher wegen desselben und Lauenburg zugleich ein Mitglied des Deutschen Bundes und hat darın die ı1ote Stelle, u. in Plenum 3 Stimmen; das Land soll auch eine landständische Verfassung er- halten, die gegenwärtig organisirt wird. Einthejlung: 1) in das eigentliche Her- zogthum, welches ı3 Städte, 16 Aeniter, 2 besondereLandschaften, 3 adliche Klö- ster und ı13 adliche Stifter enthält; 2) in die Herrschaft Pinneberg; 3)in die Grafschaft Ranzau. Eee . Holstein, ein grolses Europäisches Fürstenhaus,weiches gegenwärtig die 3 Nordischen Thronen und das Grolsher- zogthum Oldenburg heherrscht,. Ein Graf Christian un Auuiringen, welcher 1,155 Oldenburg erbauete, istder ge- Stammyvater des Hau-

wig und Holstein, nachdem Christian schon: 1448: König von Dänemark, 1450 von Norwegen, und 1458 von Schweden geworden. war. Doch schmückte die

(Br. 560 22°). Dän. St. im

Br., im N. an Schleswig, im O. an.

das Land.

d Paquetboote.

Hol: 361

"dreifache Skandinavische Krone nur bis

1523 das Haus, und nach Christian II. Absetzung folgte Friedrich I. blofs in Dänemark und Norwegen, Die Söhne dieses Friedrichs I. stifteten hierauf die beiden Hauptlinien des Hauses:

'ı) von Christian IIT. stammt die äl- tere Linie ab, welche jetzt nur. noch in der königl. Dänischen und den beiden Herzogl. Schleswigschen Linien zu Au- gustenburg und Beck blühet.

2) von Adolph die jüngereLinie oder die Herzoge von Holstein- Gottorp, Davon besitzt:

a) der ältere Zweig den kaiserl. Russ.

Thron.

b) der jüngere vor jetzt die Schwedi- sche Krone, und ein Nebenast die- ses Zweiges das Grofsherzogthum Ol- denburg und Fürstenthum Lübeck. Hoisteinischer Kanal, Kieler Kanal,

Dän. Kanal, welcher das Norimeer mit dem Baltischen Meere verbindet. Er fängt bei Rendsburg in der schiffbaren Eider an, berührt den Fiemhoudersee, derihm das Wasser giebt, ‚und endigt in dem, Bnsen von Kiel, ist 41/;, Meile

‚lang, auf dem Grunde 54, auf der Ober-

fläche ı00 Fuls. breit und durchaus ı» F% tief, so dafs er Fahrzeuge von 99 Lasten tragen kann. Jährlich passirendensel- ben im Durchschnitte 2,000 bis 2,500 Schiffe; 1708 2:250. Er ist. 1777 angefäu- gen, 1784: vollendet, und.seine Vorrich-

tung hat 2,512,432 Rthir. gekostet.

.. Holsteinsborg, Dän. Pflanzstadt im südl. Inspektorate von Grönland. ER Holten, Preuls. St. am Rhein, in dem Kleve-Bergschen Rgbz. Kleve, in Form einesKreuzes angeiegt, mit ıSchl, Lt ref. K:, 149 H. und 744 BE; Tuch-;,: Dek- ken- und Mesolanweberei mit'20'Stüä- len(270. Stück):.. a Holten, Nied. D. in. der: Prov. Over- yssel, mit-2,984 BE, a x 0 Holum, Holar, Dän. St. auf der Insel Island Nordländinga Fiording, mit ı Kathedrale, aber ohne Bischof,, u. ganz verödet. Die Buchdrucker-i ist nicht mehr, u. an ihrer Stelle steht ein Pfer- destall. i

Holyhead,(Br. 530 23° L. 12058) Britt»

: Mil. in der Wal. Sh, Anglesea, mit Ha-- ven auf einem Bilande,

das durch ein schmales Wasser von der. Hauptinsel getrennt ist. Station für die Dubliner

Holy Island, Britt. Eiland unter 150 57° L, und 550 39 10° Br., gegen-Fenham über, zur Engl. Sh. Northumberland ge- hörig. Es hängt mit dem Lande durch eine Sandbank zusammen, worüber man zur Ebbezeit trockenen. Fulses ‚gehen kann, und hat ein Fort mit einigen Fi-

'scherhütten, ist auch mit Robben und

unzähligen Seevögeln bevölkert. Holywel, Britt. St. am Nleere, in. der Wal. Sh, Flint, mit 1,046 H. und 5,570 E.. Tabakstabr.; Twilsspinnerei, die von einer eigenen Geseilschaft unterhalten wird; Haven. Im Thale Greenfield die

.wasserreiche Wundergquelle der Heiligen

Winifreda; die injeder Minute 420 Zntr: Wasser ausgielst, und 3 Kupfermühlen; i Messingmühle, ı Drahthütte=. ı Gal- meiwerk treibt.>&

Holzapfel, Nass. Standesherrschaft, welche.der Erbin des letztern Fürsten von Anhalt- Bernburg- Schaumburg, der Gemahlin des Erzherzogs Josephs, Pala- tins von Ungarn, unter Nassauischer Hoheit gehört,: Sie liegt an der Lahn, und enthält mit Schaumburg auf 2QM.,