Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
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gelfingen mehrere mittelbare Herrschaf- ten in Sachsen und in der Lausitz.

2) der Waldenburgschen Hauptlinie in 3 Aesten: a) Hohenlohe- Bartenstein, kath. Relig.; HAes. Bartenstein. b) Ho-. henlohe-Jaxtberg; kath. Religion; Res. Haltenbergstetten. c) Hohenlohe-Schil- lingsfürst, kath. Religion; Res. Schil- lingsfürst. Sie besitzen die zweite Hälf- te des Fürstenthums Hohenlohe, und: aulserdem die vorm. Würzburgschen Oberämter Jaxtberg, Haltenbergstetten, Laudenbach und Braunsbach.

Das Fürstenthum-Hohenlohe in Fran-.

ken, ein ziemlich fruchtbares Land, von der Jaxt, Tauber.und Kocher durchflos- sen, reich an Koru, Wein, Flachs, Obst und Holz, mit vortreflicher Viehzucht und einigen Mineralien, enthält 22 QM. mit 63,969 E- in 12 8St., 3Mil., 19 Schl., 28 Aemtern und ı8 D. Davon gehört der bei weitem grölsere Theil mit 61,031 E. unter Würtembergsche Hoheit, wel- che Krone ihn zu der Landvoigtei Jaxt een hat, u. ein Theilder fürstl. ohenlohe- Schillingsfürstlicheun Besiz- zungen, ı QM. mit 9,958 E., steht unter Baierischer Landeshoheit und ist dem Rezatkr. einverleibt. Hohenmauth, Wysoky Meito, Oester. Leibgedingst. am Meyto, im Böhm. Kr. Chrudim; ummauert, mit ı schönen K., 585 H. und 3,66 BE.| Hohenmölsen, Preufs. Mil. in dem Sächs. Rgbz. Merseburg, mitgp H. und sooEinw. Böticherei; Braunkohlenberg- werk, Hohenmülsen, Mülsen,. Sächs. D. in der Schönb.- Waldenb. Herrschaft Har- mit2K., 260 H. und 1,200 E.,

dem Strumpfwirken nähren. Man rech- net allein gco Weberstühle. Hohenneuffen, Würt. kleine Festung auf einem hohen Felsen, dicht an.der St: Neuffen, in der L. V: Alb,@. A.NDür- tingen. - Hohensalzhburg;-Oester. Festung auf einem hohen Felsen; am linken Üfer derSalzach, über der Stadt Salzburg, ım Niederöster. Kr. Salzburg.: ‚Hohenschwangen, Baier. Bergschl. ın dem: Oberdonaulandger. Füssen, unier welchem das D. Schwangen mitg8 H. liegt.

Hier wird vortrefl. Marmor u. Sandstein

gebrochen,

.:ı Hohensolms, Preufs. St. in dem Nıe- derrhein.. Rgbz. Koblenz, Hauptort der fürstl.:Solms- Hohensolmsischen. Stan- desherrsch., auf einem hohen Berge,

mit dem'fürstl, Residenzsehl,, ı ref. K.,.

ı Hosp., 220 H. und ı,200 RE.|

Hohenstadt, Zaebrzeh, Oester. St. an der Sazawa, im Mähr. Kr. Olmütz, mit 1 Schl., 2 K., 221 H. u..1,494 E. Besuchte

.

Hohenstaufen,{Br. 480 44 35° L. 270 23° 22) Würt. Mfl. in der L.V. Fils u, Bems, O0. A. Lorch, an einem Berge, mit ı alten K. und 8638: Auf dem Berge Trümmer jener Burg, die einst Deuitsch- land eine Herrscherdynastie gab.

- Hohenstein, Olstinieck,(Br: 550 35 L. 37 55%) Preufs, St. an der Amlang u.

ispeisee, im Westpreuls. Rgbz. Ma- rienwerder, mit 2 Vorst., ı Schl., ı luih. K., 178 H. und 1,082 F.

Hohenirüdingen, Baier. festes Schl. ahf einem Berge, in dem Rezatlandger. Wassertrüdingen.-.

: Hohentwiel,(Br. 470.46 L. 260 28° 43°)

‚Würt. Bergfestung und Schk auf einem

hohen Felsen, welche in dem Umfange

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des Bad.'Seekr. liegt, indefs zur L. V. Oberneckar gehört.

Hohenwarth, Baier. Mfl.am Saar, mit 895 E., in dem Isarlandger. Pfaffen- hofen. 2| rg Hohenwerfen, Oester. Bergfestungran der Salza, im Niederöster. Kr. Saizburg. Unter derselben liegt der Mil. Werfen, mit 88 H. und einschl. des Kirchsp. 1,430 E. Eisenhochofen, Kupfer- und KRalt- schmiede; ı Pulver- und ı Papiermühle. Starker Käse- und Holzhandel.

Hohenwiese, Preuls. D. in dem Schles. Rbz. Reichenbach, mit 542 E., die viele bnnte Leinewand und halbseidene'Zeu- che verfertigen.|

Hohenzieritz, Mecklenb. Strelitz. D. in der Herrsch.. Stargard, mit ı. grols- herzogl. Lustschl. x

Hohenzollern, Deutsches souveränes Pürstentuum in Schwaben, welches zwi- schen den beiden regierenden Häusern Hechingenund Siegmaringen vertheilt ist. Beide haben in dem Dentschen Staatenbunde mit Lichtenstein, KReuls, beiden Lippe und Waldeck, die ıdte Stelle, im Plenum aber führt jede Li- nie eine besondere Stimme,

Das Haus Hohenzollern hat mit dem Königl. Preufsischen Hause einerlei Ur- sprung. Die Hohenzollersche Linie, von welcher die jetzigen Fürsten ab- stammen, war in Schwaben geblieben und hatte sich. daselbst angesiedelt; diejenige aber, von der das Haus Preu- fsen abstammt, hatte sich nach Fran- ken gewendet und(dort das Burggraf- ihum Nürnberg gegründet, Graf Fried- rich IV. von der Schwäbischen Linie erhielt 1507 vom R. Max I. die Erbkäm- mererwürde und dıe Herrsch. Haiger- loch, dessen Enkel Karl I. die Herrsch. Siegmaringen und Vöhringen. Die bei- den Söhne dieses Kari I. stifteten 1576 dıe beiden noch klühenden Hohenzol- lerschen Linien Hechingen und Sieg- maringen, welche 1633 in den Reichs- fürstenstand erhoben wurden und 1653 Sitz und Stimme im Reichsfürstenrathe erhielten. Beide sind katholischer Re- lipion.

Hohenzollern- Hechingen besitzt un- mittelbar die alte Grafschaft Hohenzol- lern- Hechingen zwischen Würtemberg

und Siegmaringen, ein kleines, etwa. QM. umfassendes Land, welches auf döm Schwarzwalde liegt, von der

Starzel durchflossen wird, und auf sei- nen Bergen vieles Holz, in den Thälern aber Ackerbau und gute Viehzucht hat, und von einem. gewerbileifsigen Völk- chen, das sich zur. kathol. Keligion be- kennt, bewohnt wird, ‚mittelbar aber die Herrschaft Hirschlatt unweit dem Bodensee. Das Land hat nur ı St. Mifl., ı3 Pfd., ı7 D. und Weiler, 3 Schl. und gegen 14,000) Ex»Die Einkünfte be- laufen sich auf 80,00o Gulden, das Bun- deskontiugent bisher auf 9g M. Haupt- stadt Hechingen. e Hohenzollern Siegmaringen besitzt als unmi.ielbares Gebiet die zwischen Würtemberg, Baden u. Hechingen bele- genen Geufschatten Siegmaringen, Vöh- xingen, die Herrschaften Haigerloch, Glatt, Beuren, Hohenfels, Achberg und Inzighofen, ein Land von ıı!)ı OM. Flächeninhalt, ganz gebirgig, von der Donau, dem Neckar u, Lauchari durch- flossen, aber mit guten Waldungen, starker Vieh- und Bienenzucht und et- was Ackerbau. Unter der Hoheit des Fürsten stehen die fürstl, Fürstenherg-