Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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meisten"Produkten_der und Muskatnüssen, und

250. Her

schen den Gesellschafts- und Schiffer- inseln. Cook famd sie gut bewohnt.

Herxheim, Baier. D,, mit 2,158 E., in der Rheinprovinz.|

Herzberg, Preufs. St auf einer Insel der Elster, in dem Sächs. Rbaz. Merse- burg, mit ı Vorst., 2 luth. K., ı Stadt- schule, 422 H. und 1,963 Einw, wor. 240 Handwerker. Tuchmächerei mit 39,- pferei mit ı6 Meistern. S|

Herzberg,(Br. 51° 30° 26° Han. MA. und Sitz eines A in der Provinz Göttin- gen an der Sieber; ziemlich gut gebaut, Aber meistens mit hölzernen Häusern u. Schindeldächern,:ı Schl., 301 H., und 2,509 Einw. Königl. Gewehrfabr., die güte, aber theure Waaren, liefert; meh- Yrere Blankschmieden; Leineweberel; allein 73 Stühle für buntes Zeuch. Frachifuhrwesen.: Kohlenbrennerei.

_ Herzhausen, Waldeck. Dorf, im A. Waldeck an der Edder; Goldwäsche.

Herzmann,. Miestecz, Herrmann- stadt,, Oesterr. St. und Hauptort einer sräflich Sporkischen Herrschaft in Böh- men, Kreis Chrudim, mit ı Schl.,:Bi- hpliothek, Reitschule, Thier- und Fa- sanengarten, ıK., I Hosp., 270 H. und 1,770 Einw. Gesundbrunnen; Marmor- brüche.

. Herzogenaurach, Baier. St.«an der Anrach, ım Kezatkr., mıt I Schil-, 2 K:;, ı Hosp., 200 H. und 1,000 Einw. Braun- und Weifsbierbrauereien;Wollenwebe- rei; Hopfen- u. Tabaksbau.

Merzogenbosch, den Bosch,(Br. zı0 gi. 3gt,b. 220.58 27°) Nied. Hauptst. uer Provinz Nordbraband, am Zusam- menflusse der Dommel und Aa; stark befestigt, mit der Gitadelle Papenbrill, 2 Schanzen, aLand u. Wasserthoren,

Quartieren, 5 öffentlichen Plätzen, 40 Strafsen, ı0 kath., 4 ref., ı luth. K., 3,773 IH. und 13,347 Einw., wor. 10,491 Ka- tholiken. Sitz des Gouverneurs und der Dikasterien; ref: Gymnasium; 7 Garn-, 3 Leinewand-; 7Hutmf.; 3Brennereien; 3 Oel-, 2 Säge-, 1 Lohmühle; einige Messerschmiede; Steckn&delmacher und Kuchenbäcker. Handel mit Korn. Ge- burisort des Mathem. Wilheim Grave- sand,+ 1742.;

Herzogenburg, Oesterr. Mfl. an der Trasen, ım Niederösterr. V. 0. WW. W;, mit ı Stifte August. Chorherren und 166 Häus:||

Herzogenrade, Relduc, Nied. St. an der Worm, in der Prov. Limburg, mit ı verfallenen Schl, 2 kathol. K. und 940 Einw.-

Herzog von York- Insel, Australin- sel im Georgenkanale, zwischen Neu- britianiem und Neuireland)j reich an den Australwelt,

von kupferfarbenen Menschen bevöl- keit, die wolligesHaar haben und nackt

gehen.

Herzog von York- Inseln, Austral- Inselgruppe, die zu den Freundschafts- inseln gehört. Ä

Hesdin,(Br. 500.22 L. 19% 48%) Franz. feste Stadt an der Canche ,. ım Dep. Pas de Calais, Bz. Montreuil; 938 H., 3792 Einw. Bauimwollene Strumpfweberei mit 60 Meistern;. Twilsspinnerei; Ge- burtsort des Abb& Prevost

Hessen, Braunschw..Mfl. an dem grolsen Bruche, worüber der Hessen- damm führt, in dem Wolfenkbüttelschen Kreisger. Scheppenstedt, mitı Schl. u.

Hes| s

Garten, x ansehnlichert Domäne, 3K. Armenh., 144 H u. 1,308 E. Rn

. Hessen, Deutsches altfürstliches Ge- schlecht, welches von den Herzogen von Braband abstammt, und in Heinrich dem Kinde seinen eigentlichen Ahnherrn ehrt._ Dieser Prinz von Braband erbte 1247 von seiner Mutter Sophia von Thü- ringen, Hessen und wurde dessen erster Landgraf. Seine Nachkommen hatten zwar die Länder getheilt, aber Philipp der Groflsmüthige,+ 1569, vereinigte in seiner Person al e Hessischen Länder, u. wurde durch seine Descendenz der ge- meinschaftliche Stammvater ailer jetzt blühenden Linien des Hauses. Diese sind:

a) Die Kasselsche Hauptlinie, von Wilhelm IV.,+ 1592, dem ältesten Soh- ne Philipps des Grölsmüthigen gestiftet. Ihre Zweige sind aa, die Hauptlinie, welche das Kurfürstenthum Hessen mit dem Grofsherzogthum Fuida und meh- rern Nebenländern besitzt.- Reform. Religion(s. Kurhessen.). bh) Die. Linie zuHessen-Philippsthal, ebenfalls reform,

Religion._Sie stammt von Philipp,+

1721, dem jüngern Sohne des Landgrafen Wilhelm Vi. zu Kassel ab, besitzt blofs appanagirte Güter und blühet in zwei Aesten: Hessen-Philippsthal und Hes- sen-Philippsthal-Barchfeld. cc) die Li- nie zu Hessin- Kheinfels- Rothenburg. Sie stammt von Ernst,+ 3691, dem zwei- ten Sohne des!Landgrafen Moritz zu Hessen-Kassel ab,:st kathol. Religion, und besitzt unter KRurhessischer Ober- hoheit die aus mehrern Aemtern beste- hende Rothenburger Quart, bezieht auch für die abgetretene Grafschaft Nieder- katzenelnbogen und Herrschaft Plesse eine fixirte Appanage, nnd hat gegen 200,000 Gülden kiınkünfte, Ihr gewöhn- licher Wohnsitz ist Rothenburg in Nie- derhessen.

b) Die Darmstädter Hauptlinie, luth. Religion, gestiftet von Georg I., 7 1582, dem jüngsten Sohne Philipps des Grols- müthigen. Sie blühet in zwei Linien, aa) die Hauptlinie(s. Hessen.). bb) Die

Linie Hessen- Homburg, reform. Reli-

gion, gestiftet: von Friedrich 7 1638, Georgs 1., Landgr. von Hessen-Darm- en jüngerem Sohne(s. Hessen- Hom« ur®.).

Hessen, Deutsches Grofsherzogthum, welches im Deutschen Staatenbunde die 9. Stelle einnimmt, und im Plenum 3 Stimmen. erhalten hat. Es. liegt im westlichen Deutschland, zwischen 25° 22° his 270 12° östl, L. und 490 35° bis zıd 5° nördl. Br. u, ist etwa 188 QM. grofs. Es besteht ı) aus dem Türstenthuine oder der Provinz Oberhessen, 2) dem

-Fürstenthume Starkenburg und 3) der

u

Rheinprovinz, wovon die beiden letzte» ren ein nur durch den Rhein getrenn- tes Ganze alsmachen. im N. mit Na»- sau, der freien Stadt, Frankfurt und der Provinz Hanau,im©. mit Baiern, im S. mit Baden und Baiern, im W. mit Baiern und der Preufs. Provinz Nieder- rhein. gränzend; Öberhessen dagegen liegt höher hinauf und ist von den Kur- hessischen Ländern, Homburg, Nassau und den Preuls. Rgbz. Koblenz und Arensberg eingeschlossen. Das Ganze

:ist mehr bergig und hügelig, als eben:

in. der Provinz Starkenburg zieht. sich der Odenwald hinein; die Rheinpro- vinz bedecken:eine Menge Berge und Hügel, die vom Donnersberge abstrei-

-fen, und Oberhessen wird vom Wester-

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