Han:
poleon und den Oesterreichern und Baiern 1312.=
‚ Hancock, Nordamer. County in der Massachusetts, Distr. Maine, mit. 30,031 E. Hauptort: Castine. ar
Hancock, Nordamer. Gounty im St. Georgia, mit 13,330 E. s.' Handschuhheim, Bergsiralse in dem Neckarkr., Bez. A. Heidelberg, mit 222 A. und 1,250 E. Wein-, Garien-, Obst: und Färberrö- thebau.|! ‚
‘ Hanenkamm,„Baier. Landstrich im Hezatkr., der bei Gunzenhausen anfänst und bei Wassertrüdingen endigt.
Hangest, Fr. M£fl. im Dep. Somme, Bz. Montdidier, mit 272 Ü. und 1,263 E. Strumpfwebereien., yrd
Hangöudd, Buss. Landspitze in den Nyländischen Sheeren, unter 599 48° 35” Br., im Gouv. Finnland. Guter Haven; Zollkomtoir; Feuerhake.
„Hangwelle, Br. 70 ı° L. 970 37°) Britt. St. und Festung auf der Insel Seilan. er
Hanham, Britt. Dorf am nördlichen Avon, in der Engl. Sh. Gloucester, mit einer grolsen Messinghütte- und Zink- Tfabrik.|:
Hanimova, Uonimoa, Saparun, Nied. Eiland des östlichen Archipels, unter 30 40° s. Br., zu dem Gouv. Amboina ge- hörig. Sie hat. nur einen Umfang von 4 Meilen, aber die. nämlichen Produkte wie Amboina, besonders Nelken, Reils und Sapouholz und ır,000 Malaien und Haraforas zu Bewohnern.
Hanna,. fruchtbarer Land- strich in Mähren, welcher von den Ha- nacken bewohnt wird,
Hanna, Russ. Mfl. am Bug, Poln. Woiw. Podlachien.
Hannbuch, Baier. Mfl. in dem Regen. landger. Amberg, mit 125 R. u. 638 E.
Hannuge, Hannut, Nied. St. mit 81 E.,ıin der Prov. Südbraband. sr
Hanover, Europ. Königreich u. Theil des Deutschen Staatenbundes, zwischen 249 30° bis 290 20° östl. L. und gı0 18° bis 54°.n. Br, im N, an das Deutsche
leer und die Elbe, im O. an die Preufs. Prov. Sachsen und Braunschweig, im S, an die Prov. Sachsen, Kurhessen u. die Preuls. Prov. Westphaien und im W., an die Niederlande’gränzend In diesen “"Gränzen schlielst es das Grolsherz. Ol- denburg, einen Theil des Herzogthums Braunschweig und die freie Stadt Bre- men ein. Flächeninhalt: 686,59.QM. Oberfläche: im$., wo sich der Harz mit seinen Vorbergen aufthürmt, gebirgig, der N. eine unübersehbare Fläche„die nur von Sandhügeln sparsam unterbro- chen wird, und viele sterilellaiden und Moore, aber an den Flüssen auch frucht- bare Striche einschliefst. 4.üneburger Haide. Boden: im S. Ge birgsboden mit weiten und fruchtbaren 'Lhälern, im N. meistens Sand u. Moor, an. den Flüssen Marsch, Gebirge: der Harz mit seinen Vorbergen, dem Sol- ling, Deisterund Süntel. Gewässer: die Eibe als östlicher Gränzfluls mit der Jeetze, Ilmenau und Oste, die Weser
in der
mit der Aller, Leine, Ocker, Iunerste,
Kuhme und Wumme, die Ems mit der Hunte und Hase; die T'reckschuitenka- näle in Ostfriesland;'der Dümmer- und Steinhudersee; das Mıneralbad zu Reh- burg. Klima: gesund, doch nicht mil- de; am Deutschen Meere wüthen oft
Orkane u, Sturmwinde, und Heerrauch ist in den Haiden etwas Gewöhnliches,
"Bad. Dorf an der
‚321 Mfl.,.g
‚an einem befahrnen Meere,
‚des Reichs ist
Die, grofse
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Produkte::, Getraide, Gartenfrüchte, Obst, Hülsenfrüchte, Flachs, Tabak, Holz; die gewöhnlichen Hausthiere,
Wild, Fische, Bienen, Silber, Blei, Ku- pfer, Eisen, mehrere Ha!bmetalie und andere Mineralien, besonders Salz, Mar- mor. Volksmenge: 1,208,700 Einw., wor. etwa 152,000 Katholiken, 38,000 Reform., 8200 Juden und 400 Mennoniten, der Rest Iutherisch, sämmtlich Deutsche, mit Plattdeutschem Dialekte. Die Zahl der Wohnplätze beläuft sich auf 73:8t:,
2 Pfd., 4,150 geringere D. und „ei.935.Vorwerke. und. einzelne Höfe und’ 191,400. Keuerst, Nahrungs- zWw£igte: Ackerbau, der überall sehr be- lohnend ist; Viehzucht; besonders Rind- vıeh- und Schaafzucht, doch werden auch sehr gute Pferde gezogen, und die Westphälischen Provinzen sind wegen ihrer Schweinezucht berühmt; Bienen- zucht in allen Haidegegenden; Fische- rei an den Küste, sauch. Härings- und Wallfischjägerei; Bergbau, der jährlich au ‚Goldg, an Silber+0,258 Mark, an Kupfer 2,144, an Blei 99,245, an Fisen 41,356, an Zınk go u. an Salz 273,647 Zntr. produzirt. Das Land ist blofs produzi» rend, u. von allen Fabrikzweigen nur Jıeineweberei, Garnspinnerei und Eisen. fabrıkation von Bedeutung, wenn schom, einzelne Fabriken in andern Zweigen ın den verschiedenen Städten nicht ganz fehlen."Ausfuhr: die Lage Hanovers an zwei. der gröflsten Dentschen Ströme u, so wie die Verbindung mit dem Brittischen Reiche, würde einen au$sgebreiteten Handel be- günstigen, doch‘hindern mancherlei Ursachen, dafs er das nicht ist, was er seyn könnte. Die Stadt unstreitig das neuerwor- bene Emden, aber auch die einzj&, welche einen aktiven Seehandel Kerr Das Vornehmste, was Hanover in die Schaale der Ausfuhr werfen kanm, be- steht in Korn, Garn, Leinewand, Blei, Eisenwaaren, Holz, Torf, Wachs, Woi- le und Rübsaamen. Die Bilanz scheint gegen das Reich zu seyn, doch saldirt es den Ausfall mit seinem Silber, und im Ganzen ist es wohlhabend., Staats- verfassung und Verwaltung: Hanover hat mit Grolsbrittanien einen semein- schaftlichen König, bildet aber für sich ein souveränes Königreich, dessen Kö- nıgin dem Deutschen Fürstenareopage die z. Stelle einnimmt, und im Plenum 4 Stimmen führt. Die Krone ist erblich, nach dem Rechte der Ersigeburt, u, in männlicher Linie, und würde, wenn das jetzige regierende königl. Haus in seinen männlichen Sprossen. erlöschen sollte, die Krone von Hanover, zu Folge der bestehenden Braunschw. Hausge- setze, an die herz. Linie v. Braunschw. übergehen. Der Titel des Monarchen ist der Brittische, das Wappen zber be- sonders, und die. Residenz Hanover, wo auch ein königl. Hofstaat gehalten wird, In den verschiedenen Provinzen sind Erbämter, auch hat Hanover einen eigenen Ritterorden, den Guelfenorden. Ile Gewalt.des Monarchen wird in Hinsicht der Gesetzgebung und Besteue- rung durch Reichsstände beschränkt, die aus den vormaligen Landschaften gebildet sind, und sich zu Hanover ver- sammeln. Die ausübende Gewalt hält der Monarch allein in Händen: ihn repräsentirt ein Vizekönig zu Hanover, den(as Staatsministerium unterstützt. Hlohe Zentralbehörden sind aufserdem
Weiler,


