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‚als 1,500 Arbeitern,
in ihre beiden Haven gelangen.
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"Hamburg, freie St, des Deutschen Staatenbundes, die mit ihrem Gebiete einen Flächenraum von 6,380. M, ein- nimmt und mit Eınschlusse des mit Lü- beck gemeinschaftlichen Amts Bergedorf 129,739 E. zählt; an Wohnplätzen sind Ben ıl/2 St., 2 Mfl., 13 Kirchsp 0.70 D;\ A Die Religion der Stadt und des Ge- biets ist lutherisch;5 doch werden alle KReligionen geduldet. Sie hat mit Frank- furt, Lübeck und Bremenin der Bun- des- Versammlung die ızte Stelle, im Plenum aber eine eigene Stimme, und steht mit den beiden letzteren St. in ei- nem gewissen Vereine, der noch immer den Namen der alten Hanse trägt. Die Staatseinkünfte belaufen sich auf rMill. Gulden, das Milıtär aufi1,80o Mann. Die Regierungsform ist aristo- demokratisch und die oberste Gewalt zwischen dem Rathe und. der Bürgerschaft getheilt. Der Rath besteht aus 36 Mitgliedern, worunter 4 Bürgermeister. schaft wird durch ordentlich gewählte und durch freiwillige erbgesessene Mit- glieder repräsentirt. Das Gebiet ist in Gerichte eingetheilt.
. Hamburg, Br. 530 34’ 32° L. 290 30° 33°) Deutsche, freie und Hansestadt an der Elbe, wo dieser Strom die durch die Stadt tliefsenden Flüsse Alster und Bill auinimmt. Sie ist mit starken Festungs- werken umgeben, hataLand-u. 2Flufs- thore,2 Vorst. S. Georg u. Hamburger- berg, und ist im Innern zwar, unrege]- s hat aber doch viele gute Gebäude, ein vorireffliches Stra- $senpflaster mit Trottoirs, und eine rei- che Erleuchtung, Man zählt, luth. Haupt und ır Nebenkirchen, wornnter der Dom und die Michaelskirche, letz- tere mit ihrem"hohen und schönen Thurme, 2 ref. u, ı kath. K., 2 Synago- gen, ı Waisenh,, ı Zucht- u. Arbeitsh,, 23 Hosp. uw. Krankenh., 3 Franenkl., 237 Stralsen, 23,201 Wohngebäude ,‘worunter 8,124 Häuser, 3,897 Buden, 9,161"Säle und 1;869 Wohnkeller, n...1809 106,920 E., wor. 2,000 Katholiken, 4,060 Reformirte, 6,000 Juden und 500 Mennoniten, Herrnhuther
u. s.w. Gymnas. illustre mit 6 Prof,, Johannisschule mit 8 Klassen, ı Han- delsakademie, 1 Gesellschaft zur‘ Be.-
förderung der Künste und nützlichen Ge- werbe mitZeichnenschule, ı Lehranstalt für junge Künstler, ı Bibliothek mit 100,000 Bänden; Armenan- stalten;, ı Rettungsanstalt; männichfa- che Mänufacturen und Fabriken, wor- unter besonders gegen 200oZuckerraffine- rien, 10 Kattundruckereien mit mehr 13 Wachsbleichen, 25 Zwirnmühlen, ıo Hutfabr., ıı Nadel- dabr., die Sammet- nnd Seidenzeuchwe- berei mit 300 Stühlen, die Leinewebe-
rei mit 100 Stühlen, die grolsen Tabaks-
fabr., Fischbeinrei/sereien, Korkschnei- dereien, Gold- und Silberfabr., Thran- siedereien, Peltereien, Gärbereien, Sei- Tensiedereien und Segeltuchmf. von grä- fserem Umfange sind; man kereitet&ine Menge Federposen, verfertigt künstliche Blumen und Strolhüte und räuchert vortrefliches Rindfleisch, Auf dem Ge- biete. werden»0 Kupferhütten und 8Mes- singhütten unterhalten. Weıtläuftiger Handel; Hamburg.ist die zweite oder dritte Handelsstadt Europa’s. Auf der Elbe können Seeschiffe,, die nur'z Fulfs Wasser brauchen, bis an die Kajien u. Bör- se; Girobank; 7 Assecuranzgesellsch.;
Die Bürger-.
41 H. u. ı Eisenhammer.
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333
1,200 Handelshäuser. Jährlich klariren mehr,als 1,200 Fahrzeuge in ihre Haven ein. Die Stadt unterhält 200 eigene Schiffe, befährt damit alle Meere und. schickt auf den Wallfisch- und Härings= fang aus. Vorzüglich stark aber ist der Umsatz in Kolonialwaären, Lebensver- sıcherungsanstalt mit einem Fond von mehr als 750,000 Gulden.. Hanseatisch® Verbindnng mit, Bremen und Lübeck. Geburtsort der Dichter Fr. v. Hagedorn, 7 1754 und Joh. Schiebeler,+ 1781, des Pädagogen J. Bernh, Basedow,+ 1700, des, Dramatikers Fr. L. Schröder,+ 1816, des Piilologen J. Fr. Gronov,+ 1671 u. des Philosophen Sam. Reimarus,+ 1768 und Anderer..
Hamel, Hami, Schin. Landschaft im, der Mandshurei, die wehig bekannt ist« Nach du Halde soll darin ı Stadt und° eine kleine Anzahl Dörfer befindlich, u. die E. grolse wohl gebildete Menschen, sevn, dıe sich zum Islam bekennen u. reinliche Wohnungen besitzen. Wahr-
scheinlich sind sie Tatarischer Abstam-
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ameln,(Br. 520 6‘ 27° IL.260 z9° 55° Han. St. an der Weser, wo dieser Flufs die Hamel aufnimmt, in der Prov. Ka- lenberg. Sie ist mit einem Walle um- geben, hat ı Schiffsbrücke über die We- ser, 3 Ihore, 3 luth., ı ref. K.,-ı Juth. Stift$. Bonifaz, ı Zucht- und Arbeitsh., 674 H. und 5054 E., wor. 227 Gewerbe treibende. Societätenfabr. von Chalons, Etamin, Rasch und anderen wollenen, Zeuchen mit 100 Stühlen und 131 Arb., ı Wollenzeuch- u. ı Damastleinewand- mannf., ıı Strumpfweber, 2 Handschuh- wmacher, 3 Weils- und 4 Rothgärbereien, 5 Tabaksfabr., die etwa 1,500 Zntr. lie-
fern, 2 Pfeifenfabr., die 1,450“Gros brennen, 2 Hutfabriken, Fabriken, die etwa für 120,090 Gulden-Waarer
jährlich ‚verfertigen. Lebhafter Han- del; etwas Weser- Schifffahrt. Das jenseits der Weser auf einem Berge lie- gende,. vormals sehr feste Fort George, ıst zesprengt, soll aber wieder herge- stellt werden. Hamilton, Britt. St. am Clyde in der Skot. Shir. Lanerk, mit 651 H. und 4,135 %E. Villa und Park der Herzoge von Ha- milton, worin die Gemäldegalerie se- henswerth ist! Baumwollenwebereien; Lichterziehereien; Gärbereien. Hamilton, Nordam. County im St. Ohio, mit ıı Ortschaften und 14,807 ER. ,(Br. 400 29) Osm. St. im Pasch. Tarabosan,_ mit 1,000 H, und 6,000 E., wor. 4,000 Griechen. Bergbau auf Kupfer,$Silker, Blei und Gold.. Hamm,(Br. 510. 41° 22°° L.2%0 27° 33°) Preufs. St. an der Lippe, die hier die Alle aufnimmt, in dem Westph. Rbz. Arensberg.-Sie ist offen, doch mit Was- ser umgeben, u. zählt ein Schl,, ı ref., ı luth. u. ı kath. K., ı ref. Gymnasium, ı ref. lat. Schule, ı Jungfrauenstift, 518 HM. und 3,00 E.; Leineweberei;, Blei-
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chen;'Tuchwebereien; Gärberzien.
Hamme, Nied. Mfl. unweit der Dur- me, mit 8,376 Einw,, in der Prov. Ost- flandern.|
Hammelburg, Baier. St. an der Saale in dem Untermainkr., mit 1ıSchl., 435 H. und 2,285 E.53 Bürgerschule Ueber der Saale das Schlols Saleck, wo’ einer der besseren Frankenweine auf etwa go Mor- gen wächst,
Hammer, Hammerstadt, Oesterr, Mfl. u. Sch!. im Böhm Kr. Czaslau, mit


