Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
324
Einzelbild herunterladen

224

"(s. Berbice, Essekebo, Demeräry) und 5)

Gui

das Franz. Guiana, 2,79612 QM. m. 13,000 Ei.

Das letztere, welches uneigentlich auch wohl Cayenne genannt wird, liegt ZW. 3220 49° bis 3260 ı5° L.un d 3010 bis 50 45 Br., und wird von dem Ozeane, von. SU- rinam und Brasilien eingeschlossen! westwärts macht der Marsfion, ostwärts der Oyapok die Gräuze. Ein herrliches $ruchibares Land mit völligem Tropen-

klima, im Innern noch eine wahre ter-

ra incognita, und nur an den Flüssen zunächst der Küste und auf dem Eilan- de Cayenne angebanuet. 5 Reiben von Gebirgen verbreiten sich in Fächerform aus Gem Innern nach der Küste, die äufserst flachund mit Savannen be- deckt ist, woräuf fast 1/, Jahr lang das Wasser steht. Aulfser den beiden Gränz- strömen sind der Approuague u. Suna- mari die vornehmsten Flüsse, Das Kli- na hat 4 Jahreszeiten. Alle'Tropenge- wächse gedeihen vortrefiich, auch hat nan Gewürznelken, Pfeffer, Zimmet, Muskaten aus Asien hierher verpflanzt. Von Westindischen Stapelwaaren er- hielt das Mutterland 1788 aus dieser Ro- lonie Zucker 20, Kaffee ırg, Baumwolle 9:5, Kakao 210, Indigo so Zntr., aufser- dem Orleans, Vanille, Gewürznelken, Holz, Häute. un. e. Artikel. menge belief sich in jenem Jahre nur auf 1,307 Weilse, 394 Farbige und 10,748 Sklaven, Guiana bildetrein in 8 Kan- tone getheiltgs Franz. Gouvernement, dessen Hauptort Cayenne ist.

Das Sparische Gniana umfalst alles Land, welches in Südamerika im N. von Grinoko, im$S. von Maranon und im O. vom Ozean begränzt wird. Diese grofse herrliche Gegend ist, wie das Franz. Gniana, noch eine völlige Wild- nils, und hat nur längs dem Urinoko u. einigen andern Flüssen sparsam ver- theilie Kolonien, die überhaupt 14,575 Menschen zählen, Dazu kommen noch 19,425 Indianer unter der Aufsicht der Missionen. 1 Haufen von unabhängigen Indianern, die meistens Feinde der Spanier sind. Die Hauptstadt des Landes, die die Hälfte der Sparischen Bevölkerung wegnimmt, ist S. Thome.

Guiche, Franz. Mil. mit ı Schl. und 894 E., im Dep. Saone- Loire, Bez. Cha- rolles.> Guichen, Franz. D. u. Kirchsp. von 3.660 E., im Dep. Ille Vilaine, Bz. Re- don. ‚Viehzucht; Mineralquelle,

Guielen, Franz Mfl; und. Kirchsp. von 2,764 E., im Dep. Finisterre, Bea. Morlaix. Hier wird viele Leinewand von Leon verfertigt.

Guierche, Franz. Mfl. anit 1,156 Einw., i Amand.

Guierche, znit A8ı Binw., Mans.

Guierche, Franz. St. und Schl. am Creuse, mit 593 E., im Dp. Indre-Loire, Bz. Loches.

Guisnan, Span. Filand im Schinesi- schen Meere, im S. von Samar und zu der Gruppe rig.

am Aubois,

Franz. Mfl. an der Sarte, im Depart. Sarte, Bez.

Guilford. Britt. St. am Wey, in der Engl. Shire Surry, mit 3K. Holz- und Körnbandel. at S

Guilford, Nordamer. Couuty im St. Nordcarolina, mit 11,420 E.

Die Volks-'

Den Best durchschwärmen

im Dep, Cher,. Bez.$.

der Philippinen gehö-:

Gui

Guillaume, Sard. St. am Var, in dem

Fürst. Piemont, Prov. ‚Nizza; fest, mit r Schl. und 1,156 E. . Guillestre, Franz. Mfl. am Rionbel, im Dep. Oberalpen, Bez. Embrun. Er liegt. unter den Kanonen von Montdau- phin und hat 1,067 E.|

Guimaräens, Port. Villa und Haupt- ort einer Gorreigao, in der Prov. Minho, auf einer fruchtbaren Anhöhe, unter welcher der Ave herfliefst. Sie besteht aus der Alt und Neustadt, hat 2 Vorst., t altes Schl., einstder Wohnsitz der Port. Könige, und Geburtsort von Al- fons I. Henriquez, 4 Pfk., 6K1., 3 Hosp,, ı Armenh., 1,480 H. und 7,900 E.. Leine- weberei; Messerschmieden.

Guin, s. Joliba.

Guinea, Afrikan. grofse Landschaft, die in 2 heile zerfällt.

a) Obergninea, das eigentliche Gui- nea, vom Sierra Leonafl. bis an das Vor- gebirge Lopez Gonsalva,:420 M. lang u, 130 breit. Es enthält z Landstriche,. 7) Sierra Leonaküste,, 2) Malaghetta- oder Pfefferküste, 3) Zahn- oder Klfenbein- küste, a) Goldküste und 5) Sklavenkü- ste(s. diese Artikel).

b) Niederguinea, Lopez Gonsalva. bis zum Vorgebirge Negro, 210 M. lang. Es enthält 7 Pro- vinzen,.ı) Loango, 2) Kakongo, 3) Kon- 80,4) Angola, 5) Matamba, 6) Beıiguela, 7) Jago Kakonda(s. diese Artikel).

Das ganze Land ist von Negern be- wohnt, und manche Distrikte sind äu- fserst stark bevölkert, manche, wo Sand, ıWassermangel Himmel jede Kultur verhindern, men- schenleer und der Aufenthalt reilsender Thiere. Die vornehmsten Produkte sind Gold, Elfenbein, Gummi, Gewür- ze, mehrere Südfrüchte, aber vorzüglich Wienschen, und hier ist der Sitz des stärksten Sklavenhandels in Afrika, Die Europäischen Harmdelsnationen ha- ben, mit Ausnahme Spaniens, meistens Besitzungen an den Küsten, die in ein- zelnen Komtoiren oder kleinen Forts bestehen. Das Innere des Landes ist noch eine wahre terra incognita.

Guineas, Portug. Inselgruppe unter dem Aeguator, im Atlantischen Ozeane, zwischen 4027 n. Br. und 10 50° 3. Br, Es sind ihrer 4: S. Thomas, do Principe, Annaboa und Fernando Pao, wovon die beiden letzterh 1978 an Spanien abge- ireten sind; dech scheinen sie nicht wirklich übergeben zu seyn. Areal: ı6 OM.: Oberfläche: gebirgig, der Boden sandig, weich, aber unglau lich frucht- bar. Gebirge: der Maronberg auf S. homas. Gewässer: blofs Bäche, auf allen Inselnaber gutes Trinkwasser. Klima: Tropenklima, in der Regenzeit mit dicken feuchten Nebeln, die den Aufenthalt für die Europäer verpesten, Produkte: die meisten, die unter dem Tropenhimmel gedeihen, sind auch das Eigenthum dieser Inseln. Volksmenge: 21,200, theils Abkömmlinge der Portu- giesen oder Mulatten und getaufte;Ne- ger; die Religion ist katholisch. Ein Bischof wohnt zu Panoasan auf S. Tho- mas.: Nahrnngszweige: Zuckerbau(29 bis 50,000 Zıntr.), Baumwollen- und In- digobau; Viehzucht; Baumw ollenzeuch- weberei. Ausfuhr: Zucker, Baumwolie, etwas Indigo, Kolanüsse und hbaumwol- Jene Zeuche. Eine Hauptnahrung ist der Verkauf von Victualien an die an- legenden Schiffe. Staatsverbindung:

vom Vorgebirge

Be irrt

und glühender

en