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Guardialfiera, Siz. St.in der Prov. Molise, mit ı Kathedrale und 1,449 E. Bisthum... Schwefejguelle.
Guaren, Sard..Mfl. auf einer. Anhöhe am Tanaro,. mit ı Schl. u. 2,201 E,, im Fürstenth. Piemont, Prov., Alba.
Guarisamey, Span. Villa in der Neu- span. Intend. Durango, mit 3,800 Einw, Bergwerke.
Guastalla,(Br. 44%54° 57°„L. 289 ı9 31°‘) Barm. St, und Hauptort eines Her- zogth, am Po, mit ı Schl. und 4,500 P. Seiden- und Leineweberej. Schlacht von 1734.
Guasta di Amone, Siz. St. nahe am Meere, in der Prov. Abruzzo citeriore, mit 2 Stiftsk., 2 Klosterk. und 2,700 E.
Guatimala, Span, Generalkapitanat in Nordamerika, zwischen 5 bis 130 zo’ n. Br., im N. an Neuspanien und das Caraibische Mieer, im O. an letztres,, im S. und W. an den grofsen Ozean grän- zend, und im SY’O. durch den Isthmus von Panama mit Südamerika zusammen- hängend. Areal:. 15,998,72 QM."Ober- fläche: eine von den Anden durchzoge- ne Hochebene. Boden: in den Niede- rungen fruchtbar, zum Theil aus ver- witterterLava bestehend, auf der Hoch- ebene feucht, auf beiden Küsten sum-
fig. Gebirge: die Andes, mit mehrern Vulkanen, doch ohne sich der Linie des ewigen Schnees zu nähern, Gewässer: blols Küstenflüsse mit kurzem. Laufe. Der See Nicaragua, 44,60 QM. grofs. Klima: völlig tropisch., Die Erdenge von Panama ist äufserst ungesund. Hauptpronukte: Indigo, Zuckerrohr, Kakao, Vanille, Baumwolle, die Euro- päischen u. Westind, Gerealien, Farbe- and Tischlerhölzer, Vieh, Bienen, Per-
lenmuscheln, Purpurschnecken, Koche-| nille, Gold, Silber, Kupfer, Blei. Volks-
menge: wahrscheinl. 1,500,000 Köpfe, da manche Provinzen eben so stark bevöl:- kert sind, als Neuspaniens östliche Stri- che. 2/3; sind Ureinwohner, zum Theil ganz unabhängig. Keligion: die katho- lische ‚unter ı Erz- und 6 Bischöfen. Nahrungszweige: Plantagen- u. Acker- bau, Viehzucht, Fischerei, Bergbau (20 Zentner Gold), einige Seiden und Baumwollenweberei und Kunstarbeiten der Indianer. Biofs der Indigobau soll 4 Mill. Guld. abwerfen. Ausfuhr: Indi-
o, Aucker, Baumwolle, Kakao, Vanille,
Mahagony, Gummi, Farbehölzer, Ko- ‚paivbalsam, Sassaparille, Schildpatt, Perlen(für 500,000 Gulden). Staatsver-
bindung: Guatimala bildet ein Spani- sches Generalkapitanat, und hat 2 Au- dienzen zu Guatimala und Panama.
‚Militär: 1,683 Mann Linientruppen und,
6,560 Landmilitz. tendanturen: Soconusco, ragua, nama.
Guatimala, ‚Span. Intendantur des gleichn. Generalkapitanats, längs der Küste des grolsen Ozeans, 731,15 QM, haltend.
Guatimala la nueva, Hauptstadt des gleichnamigen Generalkapitanats und Intendanz an einem kleinen Flülschen; regelmälsig und gut gebauet, mit 45.000 EB. Sitz des Generalkapitäus, eines Hrz- bischofs und Universität._ Seiden- und Baumwollenweberei. Starker Handel mit Peru und. Westindien. ihr Haven
Eintheilung: in 8In-
Guatimala, mit Honduras, Verapaz, Nica- Costa Rica, Veragua und Pa-
liegt am Ozean. Das alte, durch einErd-
beben 1775 zerstörte, Guatimala war et. wa 33/4 M. von dem jeizigen entfernt.
Gue 319 ..Guayama, Span. Villa auf der West- ind. Insel Puerto Rico, mit 50H. und con E. ‚Handel mit Lastvieh-, Bauholz und Kolonialwaaren./
Guayas, nach Andern Goraz,' Port. Gouv. im Innern des Königreichs Bra- silien, im N. an Para und Maranhas, im OÖ. an Fernambuco und Minas Ge-
raes, im S. an Rio della’Plata, und im an Mato Grosso gränzend. Esist
in dieser Gränze etwa 11,200 QM, grols, wird von verschiedenen Zweigen der Anden, wohin besonders die Sierra de Montes Glaros, de S. Martha und die. Cordillera grande gehören, durchzogen, und vom Tocantin, Arauguay und Pa- ranaiva.bewässert.| Ein reiches frucht- bares Land, das aber fast noch gauz roh dasteht und einen fast’an einander hän- genden Wald darstellt, Was die Euro- päer hier hohlen, ‚sind biof» Gold und Diamanten. Die Volksmenge mag sich gegenwärtig wohl‘auf 200,000 Köpte be- laufen: Raynal rechnete zu seiner Zeit erst.8,931 Weilse, 34,104 Neger, u. 20,622 Indianer, Seitdem hat sich indels das Menschenkapital vervierfacht. Die vor- nehmsten der hier umherschwärmenden wilden Stämme sind die. Guayazas, Cayapos, Cariaunas, Xavantes und Gua- curuacuas, Hauptort ist Villaboa, unter 160 10° s, Br.
Guayra, Br. 100 56° 19° ‚1.3100 33%) Span.‘Villa in der Caracas, Prov. Cara- cas, welche den Haven von Caracas bil- det. 1796 liefen ‚gı Fahrzeuge hier ein und 37 aus. Die Einfuhr betrug an Werthe 15:579:055» die Ausfuhr 10,491,580 Franken, Doch ist hierunter nicht ge- rechnet, was durch den Schleichhandel ein- und ausgebracht war. pe
Gubar, Kaukasusstamm von 1,800 Fa- milien, von Burtunnah bis Achsai, im Gebirge von Daghestan wohnhaft, wilde grausame Lesghier unter Aeltesten.
Guben,(Br. 510 58° L. 30025’) Preufs. St..an der Neilse, ın dem Brandenb. Aegbz. Frankfurt, 167 Fufs über dem Meere. Sie ist ummauert und hat Vorst., 3 K., ı Gymnasium, ı Waisenh., ı.Hosp., 81 H. und 5,8:6 E., worunter 555 ‚Handwerker. Tuchweberei(1,843 St.), wollene Strumpfweberei(392 Dutzend), Leineweberei(353 Schöck); Bierbraue- rei; Handel; Weinbau(4,000 Eimer).
Gubi,,(Br. 1350 7° L. 949 49°) Hindost, St. von 400 H., ın ek Keiche Mpysore.
Guden, Gudensaue, Dän. Fi. in Tüt- land, weclher dem Kattegat zufällt. Er nımmt über go kleinere Flüsse und Bäche auf und ist über ıo Meilen weit schiftbar. Lauf 25 Meilen.
Gudensberg, Kurhess. St. und Sitz ei+ nes A. von 12.476 E., in der Prov Nie- derhessen. Sie liegt unter dem Olden-
.berge, ist ummauert, hat 5 Thore, ı K.,
ı Hosp., 246 H. und 1,625 E., worunter ı39 Juden. Ackerbau, Viehzucht und Leineweberei sind einzige Nahrungs. zweige:
Guebwiller, Gebweiler,.(Br. 470 54° 25° L. 240 53° 28°) Fr. St. an der Laueh, im Dep. Oberrhein,. Bz. Colmar; ı Schl., 2 K., worunter die schöne l,eodegardsk., ı Hosp., zı0oH., 2,522 E., 1ı Kattundrucke- rei gmit So Drucktischen und 350 Arb. Bandweberei mit 150 Arb.(200,000 Stück); ı gedruckte Leinewandmf,; ı Zuckerraf- finerie mit 60 Arbeitern(700 Zentner); Gärbereien; Kirschwasserbereitung.\


