Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
306
Einzelbild herunterladen

306

Gor

fang, Handel. Geburtsort des Orienta- listen Thöm. von Erpe+ 168.

Gorice, Oester. St.,an der dem Galiz. Kr. Jasle.|

"Gormona, Britt. Eiland auf der Süd- küste der Irisch. County Galway. ;,(Br.#50 55° L. 609 20°) Buss, Kreisstadt am Kliasma, im Gouv.

Repa, in

Wladimir, mit4 K. und 1,242 E: 5 Le-

der- und Jnftenfabr., Glockengielse- rei, ı Seifensiederei,. Handel mit Astra- han.|

Gorodez, Gorodok,(Er. 559 36° L. 470 40) Russ. Kreisst. am Gorodka und See Nedscheyda, im: Gouv. Witebsk, mit 638 Einw.

Gorodischtje, Russ. Kreisst. am Zu- sammenfl. der Julowa und Kitschkelen- ka, im Gouv. Pensa, mit ı K., 234 H. u. 1,758 KHinw.

Gorodischtje, Russ. Kirchd. im Nis- hegorod. Kr. Balachna, mitz3 K., ı Kl.

and mit den Nebenweilern 6,000 Einw.,

dem Grafen Orlow gehörig. Unter den Einw. findet.man viele Zimmerleute, Leinewanddrucker, Farben- und Blei- weilsbereiter u. s. w.

,(Br.510 35 Kreisst. am gleichn. Fl., ment Tschernigow, Einw.

'Goren, Franz. Mfl. unweit dem Col- mont, im Dep. Mayenne, Bz. Mayenne; ı Schl., 330 H., 1,800®.

Gorredyk, Nied. Mfl, mit 1,073 E:;, in der Prov. Friesland.

Gorszkow, Russ. St. in der Polni- schen Woiw. Podiachien.

Gorta, Australinsel in dem Ranme, zwischen ı0-bfs 300. n. Br. des grolsen Ozeans, deren Lage und Existenz noch ungewils 1st.:

Gortyne, Osman. Mfl. auf der Insel Kirid, mit den prächtigen Trümmern einer Stadt des Alterthums.

Gorze, Franz. St. im Dep. Mosel, Bz. Metz; 2492 H, u., mit dem Kirchsp., 1,589 Einw.|

Goschütz, Preufs.Mfl. und Hauptort ‚einer gräfl. Reichenbachschen Standes-

L.499 15) Puss, , im Gouverne- mit 3 K. und 1,300

herrsch., in dem Schles. Rgbz. Breslau,,

mit ı Schl:, 34 H. und 258 BEinw. Kupfer- hammer.

Gosezyrn, Russ. St. in der. Poln. Woiw. Masovien, mit 2K, 80 H. und 659: E., wor. 77 Juden.

"" Goseck, Preuls, Dorf in dem Sächs. Rbz. Erfurt, mit ı Bergschl. auf einem telsen über der Saale, malerisch schön

belegen. Wein- und Obstbau; Gostar,(Br. 510 540 27° L. 270 59° 6°) Han.$t. an der Gose und unter dem

Bammelsberge, in der Provinz Rildes- heim; ummauert, mit 5 Thoren, 4K., ı Frauenstift, 3 Hosp., 1,109 H. u. 5,070 %E. Sitz des gemeinsch. Han. u. Braun- schw. Bergamits; 2 Vitriolhöfe; Bleigie- fsereien. Starke Brauerei(Gose, jährl. 4,160 Fässer); Korn- und Gemüfsehan- del. Vor der Stadt das wichtige Kam- meisberger Bergwerk, ein grolser Schie- ferbruch u. Ocherschlämmereien. Einst Keichsstadt u. in der Deutschen Reiclıs- geschichte merkwürdig. Ein. anderes Frauenstift, Frankenberg, liegt zwar in ihren Ringmauern, gehört aber noch Braunschweig, Goslina, Murovana, Goschlin, Preuls. St. in dem Posen. Rbz. Posen, mit 2 K., 10% H. und 1,ogı EB.- rei, Luchweberei.| -. Gospich,(Br._44943'. Lr 330 11? 9% Oester. Mfl: auf der Kroatischen Mili-

‚märkte.

‚Sein Flächeninhalt beträgt 28 QM.

länglich,

Got

tärgränze,'im Karlstädter Gen., H. und 6%oE Gosport,

mit 126

‚Britt. ME.>»auf dem festen

Lande, Porthsmouth gegenüber, in der Engl: Sh. Hamt, mit 1,906 H. und 11.279

Einw., mejstens Seeleute und Handwer- ker. Eisengieiserei.

Gossau, Helvet. Mfl. im Kanton S. Gallen, mit ı K. und 1,200 E. Baumwol- len- und Leineweberei. Besuchte Jahr- . Trausito.

Gosselies, Nied, Mfl. und Kirchsp. von 2,872 B,, in der Prov. Hennegau.

Gostenhof, Gastenhof, Baier. ‚MA, dicht bei Nürnberg, von welcher St. er nur eine Vorst. bildet, und Sitz eines Lanäger,. des Rezatkr., mit 156 H. und 1,225 B., die alabasterne Dosen und an- dere Nürnberger'Wäaren verfertigen.

Gostinin, Russ. ‚St. ‚inder Poln. Woıw. Masovien, mit2K, gr H. und 637 Einw., wor. 152 Juden.

Gostyn, Preufs. St. im Posen. Regbz. Posen, mitıK.,1 Philippinenk!. auf ei- nem Berge, 238 H. und ı:,327 Einw. Leinen- und Buntweberei; grolse Vieh- märkte.

Goszzyn, Russ. St. inder Poln. Woiw.

Masovien, mit'ssg E.

Gotha, Deutsches Fürstenthum, wel- ches eine der vornehmsten Besitzungen des: Herzogs von Sachsen- Gotha aus- macht(s. Sachsen Gotha). Es liegt in Thüringen, gränzt im N, mit dem AKbz. Erfurt, im 0. an Erfurt und Schwarz- burg, im 8. an Henneberg und Hessen, und im W. an Eisenach und Meiningen.

Auf der Nordseite umtlielst es die Unstrut, im$, hat es den Thüringer Wald.. Aemter Kranichfeld und Voikenrode lie- gen davon ab&esondert. Das Klima ist gemälsigt und äuferst milde, die Ober- fläche theils gebirgig und waldig, theils dehnt sich selbige in eine fruchtbare Fläche aus Der südliche Theil wird von dem Thüringer Walde durchzogen, nd hier ist alles Berg und Thal; wenig Kornland, desto mehr Hoizung. Westl. erhebt sich der Inselsberg 3,122 Fuls über das Meer, ist aber nicht so hoch, wie der 3,315 F., sich erhebende Schnee- kopf. Imnördlichen Theile und in der Mitte des Landes findet man trefliche Saatfelder.: Die vornehmsten Klüsse sind die Thüringer Leine, Neifse, Wer- ra und Gera. Die Produkte bestehen in Korn, Gartenfrüchten, Flachs, Waid, Anis, Saflor, etwas Hopfen, Kümmel, Koriander, Mohn, vielen Futterkräutern, Obst und Holz; die Viehzucht ist be- trächtlich; die Schäafe geben meistens nur grobe Wolle. Wild findet man hin- auch eine Menge Hamster; aber aufser Forellen wenige Fische, auch hat man nur eine geringe Bienenzucht. Das Mineralreich liefertEisen, Kobald, gute Sand- und Mühlsteine und etwas Steinkohlen. Die Volksmenge dürfte über 82,000 Köpfe steigen; 1797 fand man 81,359. meistens Lutheraner, die in 6 St., 7K/; Mfl., 164 D. und 18,409 H. lebten. Die Zahl der Pfarren beläuft sich auf 124, der Filiale'auf#8. Die vornehmsten Nahrungszweige beruhen auf Ackerbau, Viehzucht, in den gebirgigen Gegenden auf Bergbau und Holzkultur; Garn- u. Wollspinnerei ist überall verbreitet. Erheblich sind die Gärbereien, die Dril- lich-, die Wollenzeuch- und Baumwol- lenwebereien. Auch giebt es viele ein- zeilne Manufakturzweige, und das Land ist im Ganzen wohlhabend. Das Für-

Die

nei,

= =

a=. u

on