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katholischer Religion, und zerfällt in 3 Hauptlinien: ie
a) die Raymundsche Hauptlinie, wel- ehe jetzt in folgenden Aesten blüht‘; i) Fugger-Göttersdorf besitzt an sian- desherrlichen Gütern% QM. mit 1,177
E. 2) Fugger-Kirchberg, 33/4 QM. mit 10,169 E.;_ i "5, die Antoniussche Hauptlinie in
folgenden Aesten: I) Fugger- Glött, 13/0 OM. mit 3,982 E..2) Fugger-Dietenlieim, 3 QM. mit 2,007 E,. 3) Pußger-Kirch- heim, rl, QM m. 2,334 E. a) Fugger Nor- dendorf, ır QM, mit 2,351 E. und 5) Fug-
er-Babenhausen, welcher 1803 in den Bsichsfürstenstand erhoben ist, und un- ter Baierscher Hoheit das Fürstenthum Babenhausen, 7QM. mit 11,007 E. be- sitzt. Hesidenz: Babenhausen.
“Fuhne, Anhalt. Nebenfl. der Saale, der aus dem Anhaltschen in den RKgbz. Merseburg geht, die Gränze zwischen diesem und dem Anhaltschen ‚auf. einer Strecke bezeichnet und bei Bernburg der Saale zufällt. En 3 Fuladu, Afrik. Landschaft am Sene-
al in Senegambien. Sie wird von Fu-
ahs bewohnt, die Mohamedaner sind u, unter einem geistl. Oberhaupte Almani stehen, Das weltliche Oberhaupt führt den Titel Seratick,:
Fulahs, Fulier, Afrik. Negerstamm, welcher. über einen grofsen Theil-des westlichen Afrika’s verbreitet ist. Sie unterscheiden sich von den übrigen Negern durch ihre gelbliche Farbe, eın weiches seidenartiges Haar«und feinere Gesichtsbildung dentlich.. Man findet sie in Bondu, Fuladu, und weiter unten an der Westküste unter 100 n. Br. Sie {reiben Ackerbau und Viehzucht und bekennen sich zum Islam,
Fulda, Rurhess. Provinz, welche zwi- schen dem alten Staate, dem Baier- schen, Weimarschen und Hessischen belegen ist und Hanau mit, Niederhes: sen verbindet. Sie ist 29,20 QM. grofs, und zählt 63,200 E. in 2$t., 182 D, und Weilern, ı04 Vorwerken und einzelnen Höfen u. 8,040 H.- Ein bergiges, nicht sonderlich fruchtbares, von der Fulda durchströmtes und von dem Rhön und Vogelsberge bedecktes Land, das kaum hinlängliches Korn und Obst,-aber Ge- wmiüfse, Kartoffeln, Holz, Wild urd Fi- sche im Ueberflusse, auch gute Vieh- zucht hat. Leineweberei und Garnspin- nerei sind die vornehmsten, Gegenstän- ‘de des Kunstfleilses. Webrigens ist das Land höchst verarmt, Es führt den Ti-
tel eines Grolsherzogthums und hat eine-
essischen Provinzen
von den übrigen de-
abweichende Verfassung erhalten, ven Detail noch nicht bekannt ist.
Fulda,(Br. 500 33° ae 1, 27° 23° 45°) Kurhess. Hauptst. der gleichn. Previnz, an der Fulda.‘Sie ist ummauert, hat 2 Vorst., Altendorf u. Hinterberg, ı Schl, nit Garten, ‚4 kath. Pfk,, worunter die schöne Domkirche mit dem Grabe des “ Bonifaz, ı luth. K,, ı Franziskanerkl,., 3 Hosp., ı Krankeuh,, ı Zuchth., 9% H. u. 7,468, E. Sitz der Dikasterien; Bischof, Seminar. Lycseum mit 6 Prof., Gymna- sium., Lejnewe- berei, Fajanzefabr., Töpfereien. Garn- handel. Unweit davon das schöne Lust- schlofs, die Fasanerie,
Fulda, Quellenil. der Weser. d. auf der Rhön am Fulse der kleinen Wässer- kupne, in der Gegend des D. Reulbach, in der Baier. Prov. Würzburg; er geht von da in das Puldaische und bei. Sol-
‚ Gazellen.
Fur
mes in das Hessische, wird bei Hersfeld schiffbar u. vereinigt sich bei Münden mit der Werra, wo beide Flüsse dann vereinigt Weser heilsen. Er ist ziem- lıch fischreich und hat zuweilen Lachse bis Kassel hinauf.;
S. Fulgert, Franz. Mfl. und Kirchsp, von 1,615 E., ım Dp. Vendee, Bz. Bour- bon- Vendee.
Fulham, Britt. Mfl. an der Thames,
in der Engt. Sh. Middlesex.
Fuligno, s. Foligno.
Fulneck, Oester. St. im Mähr. Kreise Prerau, mit ı Bergschl., 400 H..u. 3,045 E; Grofse Tuchmf., welche jährl. 5,000 Stück liefert.
Fumay, Franz. Mfl an der Maas, im Dp. Ardennen, Bz. Rocroy; 1,740 Einw. Grofse Schieferbrüche,
Fumel, Franz. Mfl. an der Lemance und These, im Dep. Lot- Garonne, Bez. Villeneuve d’Agen; 347 H. u. 2,079 Einw, 3 Paäp:ermühlen,
Fumone,. Päpstl. Mfl. in der Delegz.
om.
Funchal,(Br. 320 37° 50° L. 00 35° 30°°) Portug. Hauptst, der Insel Madeıra auf ihrer Südküste, am'Fufse hoher Berge und an den beiden kleinen Flüssen Ri- beira de Santa Lucia und Joao Gernez. Sie ist auf der-Landseite ummauert,
‘nach der Seeseite durch Bastionen und
3 Forts gedeckt, und hat ı starke Cita-
‚delle, im Meere aber das Fort Ilheo, Die Stralsen sind enge und 3chlecht
gepflastert; die Häuser, zwar steinern, aber unansehnlich. Man zähit ı Kathe- drale, 7 andere K. und Kapellen, 4 Kl., 3 Hosp., ı Krankenh., ı Armenh., 2,000 H. und 12,090 E. Sitz.des Gouverueurs, der Autoritäten und’des Bischofs; Se- minar, die einzige Schule der Insel, Englische Faktorei; Zolihaus; Theater. Rheede,' Konfiturenbereitung, bes.’Ci- tronat. IS
Funtana, Siz.D. in dem Neap, Princ. citeriore, mit 2,955 E.
Fur, Darfur, Afrik. Reich im In- nern von Sudan, im W. an Kardofan u. Sennaar gränzend, zwischen ı2 bis 200
'n. Br., u..durch grofse Wüsten von dem
bewohnten Theile Afrika’s abgesondert.
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Es liegt 37 Tagereisen von Assıuth in. Ae-
gypten., wird von dem Bahr el Attaba, einem Nebenafl. des Nil, bewässert, und ist reich an Keils, Durra, Hirse, Dat- teln und mancherlei stäachlichen Bäu- men, wie Tamarinden, und verschieder nen Metallen. Vieh giebt. es nicht im Ueberflusse und auch wenig Wild, un- ter letztrem wilde Schweine, Büffel, Elephanten, Rhiuozerosse, Girafien u, Die Einw., etwa 200,000.arı der Zahl, haben eine schwarze Haut, ohne Neger zu seyn.. Sie leben in.der Polygamie, und reden einen Berberi- schen Dialekt, verstehen aber auch Ara- bisch. Sie sind Mohamedaner. Ihre Re- gierungsverfassung ist. despotisch, und ihr Sultan zugleich der erste Kauimann des: Landes, das Sklaven, Elfenbein, Strausfedern, Gummi, Tamarinden, Schismuskörner u. s. w.'ausführt, Die Hauptst. heilst Koböne.
Furca, Gabelberg, Helv, Alpenspitze im Kanton Wallis, einer der höchsten Berge, der 13,171 Fuls milst, auf dem der Rhone aus seinen 5418 F. über dem Meere liegendeu Quellen entspringt.
Furend, Franz. Fl. im Dep. Loire.
‚ unweit S. Genest de Malifaut, M. Ya
N. von Kambert in die Loire.


