266 Fra.
D., 369 Gartenhäusern und Höfen. nnd 47,372 E. enthält, deren gröfserer Theil sich zum lutherischen Kult bekennt.
Die Einkünfte betragen gegen 3,008
Gulden, aber auch die Schulden über 3 Millionen Gulden; das Militär. 750 M. Die Verfassung ist arisıo-demokratisch, doch kämpft die neue Konstitution, die der Staat sich gegeben, noch mit man- chen Hindernissen, Frankfvrt unter den 4 freien Deuischen Städten den ersten Rang ein, hat auf der Bnn- desversammlung mit den übrigen zu- sammen die 17. Stelle und im Plenum eine eigne Stimme.;| Frankfurt am Main,(Br, 509 7° 32 2. 260 24° 56°%) Deutsche freie Stadt am Main, durch. welchen sie ing Theile, Frankfurt und Sachsenhausen, getheilt wird, beide hängen durch die Main- brücke zusammen. Sie ist mit Wällen, auf weichen Alleen sich befinden, um-
geben, hat 7 Land- und 6 Wasserthore, ‚
145 Stralsen mit. nächtlicher Beleuch- tung, gkath. K., worunter die Bartho- Jomäuskirche, worin vormals die Deut- schen Raiser gekrönt würden, 7 luth, Pfk., 2ref. K, 2Synag.,.ı Waisenh., das Senkenber gsche Stift, 1 Krankenhaus mit anatom. Theater, Bibliothek und botan. Garten, 9 andere Hospitäler, 3,467 41. und 40,385 Einw. Sitz-der Deutschen Bundesversamminng u. der fremden, bei derselbenbeglaubigten, Gesandten. Luth. Gymnasium mit ı3 Lehrern,-das Kath. Friedrichsgymnasium, mit ı0 Lehrern; ii Muster-, 1- Zeichnen-, ı architekto- nische Schule. Der Römer oder das PRathhaus; die Zeile, die schönste Stra- Ise Frankturts, das Casino; das Natio- naltheater; die Bartholomäusbibliothek; "menrere Privatbibliotheken und Kabi- nette, Schnupftabaksfabr., worunter die von Bolongaro und Masgy u. Fors-
bom ‚mehrere Rauchtabaksfabr.; Wachs-
tuch-, Papiertapeten-, Fulsteppichmf. Mainmacht gute Kupferäruckerschwärze, Silberarbeiten, Gold- und Silberdraht, wöchentlich 72 Mark Silberdraht), und unterhält beträchtliche Minoterien. ı7 Buchhandlungen und viele Druckereien. Beträchtlicher Wechsel-, Speditions- und Commissionshandel, besonders in Rheinweinen; die beiden besuchtesten Messen Deutschlands. Starke Anzahl von Juden, zwischen 6 bis 9,000, vormals in einem eignen Quartier zusammenge- drängt, Die Vorst. Sachsenhausen, be- rühmt wegen ihrer Bewohner. Um die Stadt viele schöne Landhäuser. Geburts- ort des Philos. J. G. Schlasser+ 1799, des Dramat. F, Max. von Klinger, und des Dicht. Joh. Wolfg. von Göthe. Frankfurt, Preufs. Regierungsbezirk der Prov Brandenburg, welcher aus ı8 Kreisen: Arenswalde, Friedeberg, Sol- din, Königsberg, Lebus, Guben, Sorau; Lübben, Luckau, Kalau, Spremberg, Hoyerswerda und CGotbus zusammenge-
setzt ist, und auf 318 QM,, etwa 560,000 ee in 69 St, 7 Mil, und 1,699 D. zahlt,
ee Aächinils des in der Oder ertrunkenen
nimmt
joupe, Desirade, Marie, Galante
Fra
H. Leopolds von Braunschweig mit dem Monumente bei der Stadt; Ze und Arbeitshaus; jüdische Buchdrucke- rei, ıSeidenmf. mit 20 Stühlen; 2 Ta. baksfabr. mit 77Arb.;, Tuch- u. Strumpf- webereı mit Io Stühlen; ı6 Gärbereien; ı Wachsbleiche und Wachslichterfabr.; TLöpfereien. Bedeutender Zwischen- u, Wransitohandel 3 Messen seit 1252(Ab- satz 1797 auf diesen 3 Messen. 0,991;400 Gulden), seit 1800 aber in Abnahme. Ge- burtsort des berühmten Anatom. B.$, Albinus+ 1770|
Franklin, Nordamer. County im St, Vermont, 33,50 QM. grols. mit ı9 Ort- schaften und 16,427 Einw. Hauptstadt S. Albans.
Franklin,_ Nordamer. County im St. Newyork, mit 3,717 E. Franklin, Nordamer. Couuty irh St.
Pennsylvania, mit 14 Towns u. 23,083 E. Hauptort: Chamberstown,
Franklin, Nordamer. County im St. Ohio, mit 8 Towns u. 3,486 E.
&ranklın, Nordamer. County im St. Virginia, mit 10,724 E.
Franklin, Nordamer. County im St. Kentucky, mit 8,018 E.
Franklin, Nordamer. County im St. Nordcaro ina,; mit 10,136-E.
Franklin, Nordamer. County im St, Tennessee, mit 5,730 E.|-
Franklin, Nordamer. County im St. Georgia, mit 10,815 E.;
Eranklin, Nordamer. County im Ge- biete vom Missisippi, niit 2,016 BE:
Frankop, Han. D. und Gericht, von 86 H. und 586 E., in der Prov. Bremen.
“ Frankreich, Buropäisches Königreich,
zwischen ı20 21’ bis 26° 4° östl. L. u. 420 23’ bis zusammenhängend; imN. an denKanal, die Niederlande und Deutschland, im OÖ. an Deutschland, Helvetien und Ita- lien, im S. an das Mittelländische Meer, im-$. W. an Spanien und ım W.-an den Atlantischen Ozean gränzend. Im Mit- telländischen Meere gehören Corsica, die Hieren und Lerinen, im ÜOzeane mehrere Küsteneilande zu seinem Staats- gebiete; in Nordamerika besitzt es die Inseln S. Pierre und Miquelon, in West- indien die westliche Hälfte von St. Do- mingo, die Inseln Martinique, Guade- und Saintes, in Südamerika einen Theil von Guiana, ın Afrika einige feste Plätze u. Komtoire auf den Küsten von Algıer, von Senegambien und Guinea, im Indi- schen Ozeane die Insel Bourbon und in Östindien die Gebiete von Pondichery, Mah&e, Karikall und, CGhandernagor. Der Flächeninhalt aller dieser Besitzun- gen beträgt 11,352,96&M-., worin jedoch das noch nicht besetzte St. Domingo begriffen ist; die Volksmenge nach Franz. Zählungen gegen 30 Mill.
Das eigentliche Frankreich enthält davon mit Corsica 10,14826 QM., mit 29,348,713 Menschen, wovon etwa 25,200,000 Yranzösischer, 2,800,000 Deutscher, 997, 00 Brittischer oder Kymmrischer.,, 108,000 Baskischer und 197,000 Italienischer Ab- stammung seyn mögen: an Juden fin- det man gegen 60,000, an Zigeunern 10,009 und eine unbedeutende Anzahl Cagots. Diese wohneu in 1,204 Städten, gooe Mil. und 316,000 Kirchspielen. Die Mehrheit bekennt sich zur katholischen Religion, doch schätzt man die Reformirten auf 2,800,000, die Lutheraner auf T,100,000, die Juden ‚auf 60,000, die Mennoniten und Herruhuther auf 2,000 und die Quäker
510 3° n. Br.; völlig gerundet und|


