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Florennes,, Nied. Mfl. am Yves, zwi- schen der Sambre und Maas, in. der Pr. Namnr, mit ı,ıcı Einwohn.' Schlacht von 1014.
Florensac, im Dep. Herault, 2,585 E
%_ Florent, Franz. St. an der Loire, im Dep. Maine-Loire, Bez. N 1,433 Binw. Flanellweberei, Wollspin-
erei. b; Ss. Florentin,(Br. 470 56° I. 210 20°) Franz. St. am Einflusse der Armance ın den Armancon, im Dp. Yonne, Bz. Au- \xerre; 3,010 E- ı Tuchmf.; z baumwol- lien Strumpf- und Mützenmf.; 2 Gärbe- reien. Handel. Hier teen der Kanal
n Bourgogne seinen Anlang. mlerennilte, Nied. Mfl. im Grofsherz. Luxemburg, mit 1,255 E. Eisenhütte; Sägemühle. vr
Florenz, il Dominio Fiorentino, eıne der 3 Provinzen des Grofsherzogthums Toskana, welche 584,475 Bewohner zählt und'den nördlichen, aber fruchtbarsten und angebautesten Theil des ganzen Staats umfalst.\
Florenz,(Br. 430 46 30°" L. 28043‘ 30°) Yosk. Hauptstadt des Grolsherzogthums und der ee Florenz, am Arno, worüber 4 steinerne Brücken führen. Eine der berühmtesten und merkwür- digsten Städte Italiens, nicht schön,
aber in einer reizenden Lage und mit vielen prächtigen Palästen und Denk- mälern ausgestattet. Sie ist zwar nicht fest, aber ummauert, und hat ı Cita- delle und 7 Thore: man zählt ı7 Markt- Jlätze, ı0 Springbrunnen, 6,Säulen, 2 yramiden, 160 öffentliche Bildsäulen, 172 K., unter welchen die prächtige Ka- ihedrale S. Maria del Fiore, die RK. ıl Battisterio mit 3 metallenen Thoren, die Kapelle de depositi mit den Mauso- leen mehrerer Grofsherzöge, überhaupt ‘19 Stifts-, 44 Pfarr- und gg Klosterk., +2 Hosp., worunter S. Maria nuova mit einer medizinischen Lehranstalt, viele Paläste, worunter der Palast Pitti mit o Zimmern und dem Garten Boboli, der Palazzo vecchio, die Grofsherzogl. Galerie mit der ausgesuchten Gemälde- galerie und Antikensammlung, wo die Medizeische Venus steht, der Palazzo Riccardi,'Strozzi u.a.; das schöne Thea- ter, Zeughaus; 10,000 H. und 75,205 Einw. Besidenz des Grofsherzogs;_ Sıtz der sämmtlichen höchsten Staatsbehörden; Erzbischof; Universität mit vielen Hülfsanstalten; Academia Fiorentina, welche aus den Sozietäten del Cimento, della Crusca und del Disegno zusam- mengesetzt ist; Academia della belle arti mit mehrern ausgezeichneten Künstlern; Conservatorium der Künste und Handwerke; die Bibliotheken Lan- xenziana mit den schätzbarsten Hand- schriften, Magliabecchiana mit 90,000 Bänden und 3,000 Handschriften; Mara- celliana mit 40,000 B.. und Riccardiana. Mnf, in Seide, besond. in Atlas, Tafft, Strümpfen und Band, in damastenem Tafelzeuche, rothen Kappen und ge- wirkten Tapeten; Korallenfabr.;
Franz. Mfl. am Herault, Bez. Beziexs; 470 H.,
man macht feine Regenschirme, die schön» sten Strohhüte, Wachsmasken, weiche
Seife, Parfumerien und Essenzen, bes. den Alkermes, Florentiner Lack, mes- singene Lampen und Kutschen, und ar- beitet in Alabaster und Marmor, in Mo- saik(die'grofsherzogl, manifattura di Mosaico in pietre dure) u. Spiegelgyps. Beträchtlicher Handel; Börse Gebürts-
‚ort des grofsen Nie. Macchiavelli+
Flo
der Dichter Dante Alighieri Giov. Boccaccio+ 1375 und Luigi Aje. manni ‚1556, des Historikers Franz, Guicciardini 7 1540 und des Humanisten Pietr. Vetori 7.1585.
Flores, Port. Insel im Atlantischen Ozeane, tunter 3160 29° 15° L. und 390 94 55° Br., zu der Gruppe der Acores geho- rig, 20 M. grols, mit 7,005 E. in 2 Vil. las md 4 D. Sie ist Hochland, gut be- wässert, und bringt Holz, Korn, Jams Obst, Flachs und Orseille reichlich her. vor, hat auch gute Schaafzucht und Fi. scherei.‘ Sonst nähren sich die Einw. von ‚der Wollspinnerei, Weberei und Handel. Hauptort ist S. Cruz,
Floresse, Nied Mfl. unweit der Sam- bre, in der Provinz Namur, mit 1,490 Einw.
S. Florian, Oester. Mfl. im Nieder. öster. Traunkr., mit ı Augustinerstifte dessen Kirche und Bibliothek sehens. würdig sind, und ı80 H.
Florida, Span. grolse Halbinsel auf dem Kontinente von Nordamerika, zwi- schen 290% bis 2960 ö. L. und 240 30° bis 310 20° u. Br, im N.an Georgia, ım 0. und S.an den Ozean, im..an den Golf von Mexiko und den Rio Perdido gränzend, und in diesen Gränzen noch 1,805 QM. grofs. Das Land ist rund um. her von furchtbaren Felsenriffen, Klip-
en und Untiefen umgeben, ist voller Berge, Wälder und Savannen, und bei. nahe ganz eine undurchdringliche Wild- nils, deren Inneres zahlreiche Haufen von Muskogulgen u. Seminolen durch- schwärmen. Es hat mehrere bedeuten- de Flüsse, wie den Apalachicola,$. Ma- ry u. Perdido, u. einen grolsen Binnen. see, den Mayoco. Sein Klima ist zwar heifs, aber im Ganzen, wo keine Sümpfe die Luft verpesten, gesund. Alle Gewäch- se des Tropenklima würden hier gedei- hen: aber die 30,000 Spanier und Kreo- len bauen blofs auf Indigo und Reik, und bringen aulserdem Tischlerhol, Sassafras, Soda, Häute, Pelzwerk, Seide und einige Perlen zur Ausfuhr.- nien, das in dieser Kolonie 3,900 Solda- ten hält, hat die Provinz in Ost- und Westflorida abgetheilt, und sie dem Generalkapitän von Havana unterge- ordnet; indels ist ein Theil von West- fiorida von den Nordamerikanern inBe sitz genommen n. zu New- Orleans ge- schlagen worden. Spanien hat durchaus keinen Vortheil von dieser Kolonie, sie verursacht vielmehr ansehnliche Verwal- tungskosten, allein es ist mit Cuba der Wächter des Mexikanischen Busens U daher für die Monarchie'allerdings von Wichtigkeit.
Florimont, Franz. Mfl. am Couvat, ji Depart. Uberrhein, Bz. Belfort, mi
1528,
Floris Ende, eine der gröfsten Inselt des östlichen Asiatischen Archipels, ZW. 1370 40° bis 1400 490° L. und 8 bis 90 s. Bi Sie ist gegen zo Meilen lang m. im Innern gebirgig und waldig, abe! die Küste eben und ungemein fruchk bar, doch weils man nur sehr weni
£ ne nme
& breit;|
von dieser grolsen Insel, die theils von
Malaien mit| Birmanischer theils von farbigen Portugiesen mil kath. Kultus bewohnt ist. Die Malaien
Sprache,|
gehorchen nach Thorn dem Sultan von
Bimäa aufSumbawa. Man hohlt von hie Sklaven, Sandelholz, Schildkröten und Erfrischungen; der Haupthandelsor


