Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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Ferte Hubert, Franz. Mfl. anf einer Insel im Cosson, mit 63 H. und 230 E,, im Depart. Loire-Cher, Bezirk RKomo- rantin.

Ferte 1mbault, Franz. Mfl. u. Schl. am Saudre, mit 1,600 E., im Dp; Loire- Cher, Bez. Romorantin.,

Ferte Langeron, Franz. Mil. am Al- lier, im Dp. Nievre, Bez. Nevers; 1,186 Einw.' Eisenhammer. ch

Ferte Louptiere, Franz. Mfl. von 170 H. und-1,100. E., im Dp. Yonne,"Bez. Joigny.|| is

Ferte Mace, Franz, St., im Dep. Or- ne, Bezirk Domfront; 369 H. und mit dem Kirchsp. 3,849 Einw. Manuf. in Zwillich.\,

Ferte' Milon,{Br. 490 10° 1. 200 42° Franz. St. am Ourg, im Dep. Aisne, Bez. Chateau Thierry; 480 H., 2,072 E: Korn- und Holzhändel. Geburtsort des Tragi- kers J. Racine+ 1699

Ferte sur Jouarre, Franz. St. an der Marne, im Depart. Seine-Narde, Bez, Meaux; 434 H., 3,703 E. Gute Kaien; Schiffbau; Produktenhandel. Viehzucht mit starker Käsebereitung. In der Nähe Mühlsteinbrüche. Aa

Ferte Villeneuille, Franz. Mil. am Aigre, mit 375. E., im Dep. Eure-Loire, Bez. Chaseaudun.°

Fervacgues, Franz. Mf. am Touque, im Dep. Calvados, Bez. Lisieux, 1,441 EB. Wollenzeuchweberei; Gärbereien,

Festabert, Franz. D. unweit Bethune, am Dep, Pas de Calais,. Bez, Bethune; 1,236 Kinw.- Berühmte Garnbleichen; Leineweberei, bes..Grises de Saquin.

Festenberg, Preuls, St. im Schies, Rgbz. Breslau, mit 1Schl., 2K., ı Schule, 233 H. und 1,620 E.: Tuchweberei mit 150 Meistern.

.Fethard, Britt. Mil. an. der Bannow- bai, in derlrischen County Wexford, mit ı kleinen trocknen Haven. a

Fetlar, Britt. Eiland im 5.0. von Yell, zu der Gruppe der Shetlands in der Stewartry Orkney Keaare ‚Es hat 800 E., viele schätzbare Mineralprodukte und Stahlbrunnen.

Fetu, Afrik: Negerreich auf der Gold- küste von Guinea; gebirgig und wal- dig, mit vielen Tropenprodukten. Das

leichn. Negerdorf ist die Residenz des.

önigs, grofs und volkreich. In die-

sem Staate liegen die vornehmsten Nie- derlassungen der Britten, Cape Coast, und der Niederländer, Elmina.:

Hetugo, s. Hoodsinsel, fi

Feucht, Baier. Mil. im:S. Lorenzer- walde des Rezat. Landg. Altdorf, mit 3 adlichen Höfen, 78 H. u. 400 E.- reien. N er Feuchting, Bitina, Oester. D. in dem Illyr. Kr. Laibach, meistens von Sieb-

machern bewohnt.; Gute Pferdezucht.

Feuchtwang, Baier. St, an der Sulz, und Sitz eines Rezat. Landger. von 33/4 QM. u. 9,615 E.; ummauert, mit 3 Tho- zen,3K., ı Hosp., ı Krankenh. 212 H, und 1,980 Rinw.'Luchweberei, Gärberei, Damastweberei.°

Feuerinsel, s. Kuego.

Keuerland, Tirra del. Fuego, Amerik. Insel auf der Südspitze von Südamerika, von welcher sie durch dıe Magelhae& us- Stralse geschieden ist. Sie liegt von g20 30° bis 550 46° s. Br., ist 1,522 0M. groß, und ein von Schnee und Eis erstarrtes, mit hohen kahlen Gebirgen bedecktes, Land, das nur auf der Ostseite etwas Holz, sonst aber, mit Ansnahme von Moosen und antiskorbutischen Kräu-

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tern, wenige Vegetabilien. erzeugt. Da- gegen findet man eine erstaunliche Men- ge von Robben und Strandvögeln, bes. Penguinen, auch Fische u, Schaalthiere, wövom die Bewohner, die Pescheräs, sich ernähren..Doch mag die ganze Volksmenge, sowohl auf Feuerland, als den benachbarten Inseln, kaum auf 2,000 steigen. i

‚Feuillde, ‚Franz. Mfl. zwischen Wal= dungen; mit 358 H,-und 2,900&.,;, im Dp. Niederseine, Bz. Neufchatel,

Feurs,(Br. 450 44° 43° L. 210 53°. 33% Franz. St. an der Loire, im Dep, 4.0ire, Bez. Montbrison, 2K., r Hosp., 376: HE; 1,796 E. Heilbad. Staatsvertrag zw, K, Karl VIL und Savoyen.\

Feversham,(Br. g10 19 2 L. ı1g0 33" 20') Britt. Mfl. unweit dem Meere, in der Engl. Sh. Kent, mit;,000 E. Grolfse Pulvermühle(9,000 Zntr.); Austernfang, wovon sich 200 Familien nähren,

, Australinsel; zuder Gruppe der: Ladronen gehörig; unbewohnt und fast unbekannt.

Fez,-Afrikan. Königreich des Reichs Marokos, im N,.an das Mitfelländische Meer, im, au Algier, im 8. an Maro- kos und Sedshelmesse, und im W, an den Atlantischen Ozean gränzend. Es ist etwa 4,200 QM. ER von grolsen. Bergen, die zum Gebirgssystem des At- las gehören, durchzogen, ünd von meh- rern kleinen Küstenflüssen, die jedoch im Sommer häufig austrocknen, hewäs- sert. Das Klima ıst bei der hohen Lage des Landes sanft und der Unterschied: der Jahreszeitennoch merklich, der Sommer beständig heiter, aber auch dann die Hitze sehr grofs. Der üppi fruchtbare Boden bringt Waizen, Fi und'andres Getraide,' Reifs,"Datteln, Vliven, Wein, Zucker, edle Früchte, Sennesblätter, Safran hervor; die Vieh-: zucht ist ansehnlich; man findet tref- liche Pferde, Dromedare, Büftel'Bind- vieh, Schaafe mit Fettischwänzen und doch guter Wolle, aber auch sehr viele wilde Thiere; hat'eine starke Pienen- zucht und mehrere Mineralien. Die Einw., die ziemlich zahlreich sind, thei- len sich in Mauren, Berbern und Juden, auch giebt es viele Neger und einige Christen, Das Königreich, welches eine ähnliche Verfassung, wie die von ganz Warokos hat, wird in 7. Provinzen ein- getheilt:'Temesna, Fez, Asgura, Habbat, Evrif, Gareta und Chaufs(s.. Marokos).

Fe,(Br..340 6° 3° EL. 120 ar 30) Ma= rok. Hauptstadt des gieichn. Königreichs an dem Ei. Fez, auf dem Abhange ver- schiedener Hügel gebauet. Sie. ist um- mauert, hat 2 Citadellen, ı Vorst. Neu- fez, worin die Juden wohnen,'ı Palast des Sultans, über 309 Moskeen, worunter El Carubin merkwürdig, 1 reiches Hos-.

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pital für die Wahnsinnigen, viele Bäder

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und Ma rktplätze, enge, winkeliche und 'ungepflasterte Stralsen, Häuser, ‚die mit

hohen Mauern umgeben sind, und nach Ali Bey 100,000 Einw., wor. 2,0090 Jüdische Familien. Mehrere Schulen, besonders beiden Moskeen von Carubin und Mu-' lev Edris, wo Moral und Gesetzgebung gelehrt werden. Manuf. in wollnen Hahiks,, Gürteln, seidnen Halstüchern, rothledernen Babuschen, rothen Filz- mützen, Leinewand, unvergleichlichen Teppichen, die die Osmanischen über- treifen, schlechtem Geschirr von Fajanze und kupfernem Küchengeschirr: auch. werden gute Gewehre, Sattlerarbeiten und Goldschmiedewaaren verfertigt.