Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
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249
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Falesthin, vormals Palästina, Osm. Ajslik im Pasch, Damask, welcher das berühmte heilige Land umfalst, gegen- wärtıg aber den schlechtesten, dürrsten und menschenleersten Distrikt von Da- mask ausmacht, welcher von armen Ju- den, Samaritern und Christen bewohnt und von umherschweitenden Beduinen von Zeit zu Zeit ausgeplündert wird. Er enthält die 3 Distr. Jaffa, Razze und Ludd; seine Einkünfte aber gehören den Sultanen des alten Serai.

Falkenau, Oester. St. an der Eger, im Böhm. Kr. kinbogen; gut gebanet, mit ı Schl. Königsberg, ı K., 290 H. und 3,554 E. Starker Hopfenbau; Steinkoh- lengruben.

Falkenberg, der Sächs. Schweiz, Stolpen, 1.880 F. über dem Meere.

Falkenberg, ıBr. 560:53° 45° L. 300 ı0*) Schwed. Seest, in Hailandslän, mit 642

;. Lachs- u. Häringsfischerei. Schlacht von 1465,

Falkenberg, Baier. Mfl. än der Naab, in dem Main. Landg. Tirschenreith, mit 107 H. und;95 E. Leineweberei.

Falkenberg, Niemodlin, Preufs. St. an der Stieinau, im Schles. Rgbz. Op- peln, auf einer Seite von Morästen um- geben, mit 2 Tnoren, ı kath., ı luth.K., ı Hosp., 148 H. und 1,299 Einw., wor. Lıg Handwerker und Rünstler.

Falkenburg, Preufs.St. an der Drage,

einer der höhern Berge

im Pomm. Rgbz. Köslin, mit ı K., i 4osp., 273 H. und 1,563 Binw., worunter 235 Handwerker und Künstler. Tuch- und Raschweberei mit ı29 Arbeitern

13,179 Stück).

Falkenstein, Baier. Mfl. unter dem Donnersberg, in der Rheinprovinz, mit ı Schl. und 255 E, Vormais Hauptort einer Oester. Grafschaft von 2a QM. mit 4,200 E., dfe K. Franz I. Stephan an das Haus Oesterreich brachte.

Falkenstein, Oester. Mfl. im Nieder- öster. V.U.M.B., mit ı Bergfestung; 3lauptort einer Herrschaft.:

Falkenstein, Preufs. Bergschl, im Selkethale des Sächs. Rbz.. Magdeburg, grölstentheils eine Ruine und ein Ei- Eren der Grafen von Asseburg zu

feisdorf, aber merkwürdig, weil nach einer Tradition hier Eppo von Repkow

den verfertiget haben

soll. Falkenstein, Sächs, Bergfl, an der Göltsch, in dem Voigtl. Amte Plauen, mit 231. H. und 1,660 E., woerunter 253 Musselinweber und 40 Nebenarbeiter, welche jetzt kein Musselin, wohl aber ı0 bis 12,000 Stück Rammertuch liefern, Handel. Kommunbergamt; Bergbau auf Eisen und Zinn, schwarze Spitzenklöp- und Tamburinnäherei durch die eiber, Unweit davon der berühmte Topasfelsen, der Schwedenstein, mit seiner Grube. Falkenswaart, Valkenswaart, Nied. D, in der Prov. Nordbrabant, mit 1,074 E., bekannt wegen seiner Falkenirer, die hier eine Zunft bilden Falkirk, Britt. St. äm Carron, in der Skot. Sh. Stirling, mit 8,858 E. 3 grolse Viehmärkte, worauf jährlich. gegen 60,000 St. Rindvieh verkauft werden. In der Nähe Ueberbl®ibsel einer alten- mischen Maüer, des Severs- oder Ha- drianswalles. Schlacht von 17395. Falklandsinsein, Malouinen, 2 grolse Insein im Atlantischen Ozeane, zwi- schen zı9 und;10 30% s. Br., zur Seite von Patagönien und 1565, QM. grofs.

im Meilsner Amte

Tal 249

$ie werden durch die Falklands- oder Carlislestralse von einander getrennt. Ein ziemlich hohes Gebirge zieht sıch von. nach W. durch beide Inseln, die ein gemälsigtes Klima, gutes Trink was- ser, aber keine Waldung haben, Ueber- haupt giebt es, aulser antiskorbutischen Kräutern, Gras und Haiden, wenige Ve- getabilien, wohl aber Füchse, Robben, Penguine und Strandvögel in ungeheu- rer Menge, auch ist das Meer reich an Wallfischen und Fischen. Die Euro- päer, die zu verschiedenen Zeiten Nie- derlassungen versucht hatten, haben Europäische Gartengewächse, Cerealien und Hausthiere hierher verpflanzt, die auch gut fortgekommen sind. DieBrit- ten haben indels die Kolonie bei Port Egmont wieder aufgegeben; die Spanier aber besitzen noch ein geringes Dorf = der grölsern Insel bei Port Soli-. ad.

‚Falköping, Schwed. Landst. in Ska- raborgslän, mit 443 Einw, Schlacht von 1338. = Fallersieben, Han, Mfl. und Sitz ei- nes Amis von 672 H. und»,27ı E. in der Prov. Lüneburg. Er zählt ı Schl,, 155 H, und 1,1353 BR.

Fallingbostel, Han. Pfd. in derHaide der Prov. Lüneburg, mitzsg H, und 458 E. und Sitz eines Amts von 612 H, und 5,042 E.|

Falmouth,(Br. 500 8° L. 120 37° 30%

Britt. St. an einer bequemen Bucht, in der Engl. Sh. Cornwail, mit 48 H. und 3,708 Einw. Treflicher Haven, den die Forts Pandennis und S. Maves verthei- digen. Handel mit Amerika und Portu- gal, Paquetboote nach diesen Ländern. Pilchardsfischerei. .Falmouth, gewöhnlich the Point, Britt. Stadt auf der Nordseite der West. indischen Insel Jamaica, mit 250 H. und 1,100 E., ohne Sklaven. Haven ander Marthabai. Lebhafter Verkehr.

Falsche Bai, Britt. Bai an den- sten des Kaplandes, auf der Westseite von den Steinbergen gedeckt; daher die Schiffe, wenn die Stürme das Anlegen in der Tafelbai beschwerlich machen, hier vor Anker gehn.

Falster, Dän. Insel im Baltischen Meere, zwischen 299 14° 12° bis 290507 12° ö. L. und 490 32° bis 490 58° n..Br., ar OM. Flach, aber hoch gelegen, gut be- wässert und bewaldet und fruchtbar an' Korn, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Obst, auch hat das Land beträchtliche Heerden und Wildpret. An Korn ärn- tet man jährlich 55,774, an Waizen 25,78, an Gerste 13,300 und an Hafer 9,842 Ton- nen. Die Insel enthält 16,500 Dän. Be- wohner in 2St. und 30 Kirchsp. und macht mit Laaland ein Stiftsamf aus: sie wird in 2 Herreder eingetheilt.

FHalsterbo,(Br. 55023 4\L. 30029 30°°) Schwed. Seestadt in Malmöhuslän, mit 150 E. Leuchtthurm.

Faltschy, Osm. Mfl. am Pruth und. Hauptort eines eigenen Bezirks in der Moldau.

Falu oder Storakapparberg, Schwed. Län oder Pröv., welche die Landschaft Dalarne enthält und 443,52 QM. grols ist, wosauf 1805 in 3 St. und 1,747 Höfen 124,816 Einwohner lebten. Hauptstadt

ist Falun.

Falun,(Br. 600 35 49° Li. 330 14° 39) Schwed. Hauptstadt des Läns Falu, in einem Thale zwischen den Seen Warpa und KRunn. Sie hat 6 öffentliche Plätze, ıK. Hosp., ı Lazareih, 1,155 H. und