Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
245
Einzelbild herunterladen

KAbee- di It zum an Re ul 5 rn nn au ehr kın an nk u zn Eat, wien, 9 Dhode wii = ne 3 art um 9 ran a

ie Kt $ wi% an Hi ar Ueiei ii der L| pie>14 m Varkaık IeInEh N wu er

wi Kan nf

yndear'$ ug, 1rH

kan?! 1

Dre fi! je ana i=" ee Dei y 6 Du

; j

%

18 Aal u

{

Eur/

sen-, 2 Blech- und ı Drahthammer, z Baumwollspinnmaschinen, 4 Papiermüh- len, 5 Gärbereien, und etwas Lein- und Woliweberei. Die Ausfuhr besteht in Korn, Wolle, Butter, Käse, Häuten, Leder, Hammeln, gemästeten Ochsen, et- was Serge und Flanell. Eure-Loire sen- det 2 Dep. zur Kammer, gehört zur ı. Militärdivisioen, zur ı. Forstkonserva- tion, zur Diözese von Versailles und unter den kön. Gerichtshof zu Paris, u. enth. in4 Bz, 24 Kant. un. gdoGemeinden. Europa, einer der Erütheile, zw. 79

13 40° bis 830 6. L. und 349 45° bis 710 11° 40° n. Br., im N. an den Eisozean, im Ö.an Siberien, Kasan, Astrachan, das Azowsche und Schwarze Meer, den B9s- for, das Marmormeer und den Archipel, im S. an das Mittelländische Meer, im den Atlantischen Ozean grän- Flächeninhalt: 153,016 OQM.; etwa

13. Theil der ganzen Kontinental- fläche und der kleinste aller Erdtheile, Oberfläche: meistens gebirgig, jenseits der Karpathen, Sudeten und dem Harze mit einer unermelslichen Ebene, die vom Rhein bis zum Ural fortstreicht. Wohl hat es Steppen, aber nirgends be- wegliche Sandwüsten, und nür im äu- Isersten Norden findet man vom Eise erstarrte Moorgründe. Boden: ungleich dürftiger und steriler, alsin den übri- gen Erdtheilen, und die üppige blühen- e Vegetation, welche die Tropenwelt schmückt, sucht man in Europa verge- bens. Dagegen ist der Boden, wo Kunst

‚der Natur zu Hülfe kömmt, für die Auf-

nahme der meisten Gewächse.aus frem- den Zonen geeignet. Ganz der Kultur unzugänglich sind blols die Sirecken, die sich über den närdlichen Polarkreis ausdehnen, aber kaum 12,009 QM. aus- machen und die Gletscher und Eisberge seiner höhern Gebirge. Gebirge: die Alpen, Pyrenäen, Karpathen n. Skandi- navischen Gebirge mit vielen Neben- zweigen. Europa hat nur 3 Vulkane. Gewässer:'ı) Meere und- Meerbusen, Der Eisozean im N., der Atlantische Ozean im W.;- das Mittelländische, Schwarze, Deutsche, Baltische, Irische, Aquitanische, Biscajische Meer u. der Kanal als Theile ven diesem, das Weilse Meer von jenem. 2) Land. oder Binnen- seen: wenige von grofsem Umfange; die grölsten der Ladoga-,Ünega-, Pei- pus-, Platten-, Boden-, Genfer-, We- ner-, Mälar- uud Wettersee 3) Strö- me: wor. die grölsten, Wolga, Donau, Dnepr, Don, Po, Ahone, Ebfo, Tajo, Garonne, Loire, Khein, Elbe, Oder, Weichsel, Düna und Dwina. 4) Ranä- le: vorzüglich im Brittischen Reiche, den Niederlanden, Frankreich, Deutsch- land, Italien und Rulsland. z) Mineral- wasser in grolser Menge, Klima: das Gros des Erdtheils liegt in der gemälsig- ten Zone, nur ein geringer Theil reicht über diese in die kalte hinaus. Man kann daher für diesen Erdtheil 4 Land- striche annehmen,: ı) den arktischen von 65° an, ganz vom Eise erstarrt, 2) den kalten von 55 bis 65°, wo Getraide und Flachs zur Reife kommen, 3) den gemälsigten von 45 his 550, wo Waizen und Wein einheimisch sınd, letztrer je- doch nur bis 500, und. 4) den warmen bis 450, die Heimath der Zitronen und Oji- ven. Produkte: Europa hat lange den Reichthum von Produkten nicht, womit die übrigen Erätheile gesegnet sind, u. die, welche es besitzt, gehören, weuig- stens, was die edelsten Hausthiere,und

Eur 245

Pflanzen betrifft, nicht ihm eigenthüm- lich zu, sondern es hat solche aüs frem- den Zonen in seine Gefilde verpflanzt und gegenwärtig völlig einheimisch ge- macht. Aus dem Mineralreiche besitzt es dagegen die meisten Metalle und Mineralien in einer hohen Güte und in hinlänglicher Menge.

DieZahl d.E, beläuft sich auf179,408,000 Ind, Darunter mögen etwa angehören, ı den Deutschen Nationen z5 Millionen und zwar den eigentlichen Deutschen 30,700,000, den Holländern und Wallonen 5,600,008, den Engländern 12,700,000, den Dänen 900,000, den Normanen 69,000, den Schweden 2,430,00, den Got- schewerern 445000, den Vandalen 12,000 und den Bewohnern der$Sette communi 36,000 Ind.; 2) den Römischen Nationen 00,600;000 u. zwarden Franzosen 25,509,0%, den Italienern 19,400,0%0%, den Spaniern 9,800,000, den Portugiesen 3,680,000, und den Wilachen 2,230,000 Ind.; 3) den Sla- wischen Nationen 45,200,000: und zwar den Kussen 24,580,000, den Polen 7,500,000, den Lithauern, 1,900,000, den Letten und Kuren 620,000, den Kassuben 36,000, den Winden u. Soraben 1,350,000, den Tsche- chen 2,250,000, den Slawaken 4,170,000, den Tschiken 6,000, den Kroaten 800,000, den Baizen- und Serben 1,420,000, den Morlaken 248,000, den Montenegrinern 60,000, den Uskochen 90,000 und den Bos- niaken 100,000 Ind.; 4) den Magyarischen Nationen 3,100,000 Köpfe, wozu dıe Sze- kler, Kumanen und Jazygen gehören; 5) den Finischen Nationen 1,761,000,. als den eigentlichen- Finen 1,275,000, den Esthen 463,000, den Liven 1,500, den Syr- ı jänen 3,400, den Ischüwaschen 2,ı00o und den Lappen 16,400; 6) den Teatarischen Nationen 3,500,000, als den Osmanen 2,405,000,: Bulgaren 230,000 und den No- galern 20,000; 7) den Griechischen Nätio- nen 2,022,0005 8) den Arnauten 294,0003 9) den Kymimren 1,610,000, 10) den Cale- doniern 3,718,000;5 ıt).dem Basken 622,000; ı2) den Malthesern 88,000; 13) denEscher- kassen 8,000 und 14) den Samojeden 2,100 Köpfe. Aufser diesen ı4 selshaften Na- tionen leben in Europa zerstrent und ohne eigentliche Nationalsprache;- ı5) die Armenier 131,600; ı6) die Israeliten 1,179,500 und ı7) die Zigeuner 313,600 Köpfe. Nach den Religionen mögen in Europa seyn; 1) Christen 174,400,050 und darunter KRatholiken 99, Protestanten 41,900,000, Griechen 31,700,000, Unitarier mit den Sozinianern und Deisten 55,000, Mennoniten 22},000, Methodisten 190,000,- Ouäker, 40,000 und'Herrnhuther 40,000 Köpie; 2) Mobaämedaner 3,700,000; 3) Ju- den 1,179,400o und 4) Schamanen 2,100 Köpfe,- Die Staatsbürger unterscheiden sich fast durchaus in 4Klassen: ı) Adel, -2) Klerus, 3) Bürger und 4) Bauern. Un- ter den Usmanen giebt es keinen Unter- schied der Stände.

Unter allen Erdtheilen ist Europa im Ganzen genommen am belsten ange- bauet und, mit Ausnahme der Noga1ıer,

‚Lappen und Samojeden, giebt es hier

blofs sefshafte Nationen. Die Land- wirthschaft steht in mehrern Ländern auf einer hohen Stufe, in allen, mit Ausnahme der von den Ösmanen nieder- gedrückten Frovinzen, hat sich dieselbe in neuern Zeiten sebr geheben. Vor- züglich aber sind es Deutschland, Grofs- brittanien, die Niederlande, Frankreich, einige Theile von Italien, Dänemark, Schweden und Helvetien, wo-ihre mei- sten Zweige mit vorzüglichstem Fleilse

, i