Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
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da. Naufchaten u Are. Domrian, Ienart au ir Kr. fern, miı Euenkütte m. Wnsierinin hat m Bud Din sul, an der Fine witgh u

Don

®esterreichischen Kaiserstäat und das Osmanische Europa bis zu seiner fünt- fachen Mündung im schwarzen Meere unter 450 32° L. und 490 349* Br. Seinez Mündungen heifsen Kili-, Suline-, Ke- Grillo-, Portessa- und'Islawa- Bogasi, wovon nur die erste und nördlichste als Hauptmündung und die beiden letz- tern schiftbar sind; sein Eintritt in das Meer erfolgt mit einer solchen Ge

-schwindigkeit, dals man darin seine

Strömung über ı6 M. weit verfolgen kann und darin sülses Wasser findet. Sein ganzer Lauf beträgt Längengra- de oder etwa 332 M.; sein Gefälle von Donaueschingen bis ins Meer 7,319(nach Baratteri 20,368, nach Varenius 18,547) Fuls, von Ingolstadt nach Öfen nur 813 Fuls, Bei Ulm wird er schiffbar a. trägt dann bei einer Tiefe von g bis 42 F. Schiffe vom stärksten Kaliber: seine Wirbel und Strudei sind jetzt lange so gefährlich nicht mehr, als die Untiefen bei Orschowa. Zu seinen grölsern Ne benilüssen gehören der Lech, Inn, March, Dräve, Save, Theils, Aluta, Morava, Sereth und Pruth.

Donau, Würtemb. Landvoigtei, die von diesem Strome den Namen hat, im N, an die L. V. Kocher und Rems-Filz, im©. an Baiern, im 8. an die&. V. Bo-

‚densee,. im W. an Hohenzollern und.

die L. V.. Alb eränzt,. und.dieO, As

Riedlingen, Ehingen, Biberach,-Wiblin- Ben; Blaubeuern, Ulm und Alpeck be- reift.

r Donaueschingen,(Br, 470 57*.L. 260 10° 10°) Bad. St.in dem Donaukreise, zur Fürstenbergschen. Herrschaft Hüfingen

gehörig, mit ı Residenzschl., ı K., 350

H. und 2,08 E:. Gymnasium; fürstliche Bibliothek. Hier. liegt die vornehmste

Quelle der Donau in einer viereckigen

Umfassung von(Juadern. 'Donaukreis, Badenscher Kreis, wel- cher von dem Würtembergschen, Hrl- vetien und dem See- und Wiesenkreise umgeben ist, und in 8 Bezirksämtern

Donaueschingen, Hüfingen, Bonndorf

ung Stühlingen,, welche dem Kriminal- amte Hüfingen untergeordnet sind, und Neustadt, Triberg, Homberg und Vil- lingen, welche zum Kriminalgerichte Villingen gehören,'ı8 Städte und 72,755

E, zählt. Der Sitz-des Hofgerichts ıst.

zu Villingen.

Doraumoos, Baier. grofses M008 in dem Öberdonankreise, O.A. Monnheim, welcher fast ı QM. einnimmt, aber seit 1778 grölsteutheils. trocken gelegt ist. Hier findet man jetzt die Kolonien Karlsfeld, Augustenfeld und Ludwigs- feld.

Donaustauff, ‚Baier. Mfl, an der Do- nau, in dem Kegenkr., mit ı Schl. und 800 E.

Donauwörth,(Br, 480 43° 9° L. 280 26° 48°) Beier. St. am Einflusse der Wer- nitz in die Donatı, im Öberdonaukreise, Landg. Monnheim, ummauert, mit 4 Thoren, 3 Vorst,,4 K., 2 Hosp., 2 Kran- kenh., 5054. und 2,4960 E.Unweit davon der Schellenberg, wo die Baiern 1704 eine Niederlage erlitten.|

Doncaster, Britt. Stadt am Don, in den Ostriding der Engl. Sh. York, gut

ebauet, mit 1,246 H. und z,702 Einw. ollenstrumpfmt., Twilsspinnerei.

Donchery,(Br. 499 41 50° L. 290 32°

#6) Franz. St, an der Maas, im DE Ar- 4

dennen, Bz, Sedan; oo H., 1,441

inw. :Wollenweberei,

Don Y 209

Donegal, Britt, County in der Irisch. Prov. Ulster, zw g0 59% bis 100 42° 6. L. und 549 28° bis 560 94° n. Br., im N. und W, an den Ozean. im O.an London- derry/und im$S. an Tyrone und Ferma- nagh gränzend, 74,431 QM. grofs, mit 100,445 E. in:5 St, und Mtl., 42 Kirchsp, und 12,357 HJ In die unebene, von dem

onegalgebirge bedeckta, Oberfläche tritt der Lough Swilly, ein Mes resarm, eın: mehrere Flüsse,'worunter der Foy- le, Erne und Eask; die Loughs Derg, Bask, Triety u. Earn. Ackerbau, Vieh-. zucht, Fischerei und mancherlei Ge- werbe nähren. die Einw,, die Korn, Vieh, Viehprodukte, Lachs, Häringe, Kablıau, Garn, Leinewand, wollne Strümpfe, Whisky und Kelp exportiren können. Eintheilung: in 5 Baronien.'

Donegal,(Br. 5437° 30%) Britt. Hptst. der gleichn. Jrisch. County, ander M. des Eask in die Donegalbai, mit 554.H, und 4,052 B. Haven; Fischerei.| 2 Donegal, Britt. Meerbusen auf der Nordwestküste von Ireland, zwischen den Counties Donegal, Fermanagh, Leith und Siieo. SER

Donrgal, Britt. Gebirge in der Irisch. Prov. Ulster, und zwar in deren westli- chem"Theile: es besteht aus Granit, Syenit und Gneifs. ae

Donez, Russ. Fl. im Bande der Don. Kosaken, welcher dem Don zufällt.

Donezk,(Br. 480 g0' 45° L. 360 29° 2°) Russ. St. am Donez, in dem'Tekateri- nostaw. Kr. Bachmut..

Dongen, Nied. D. am gleichn. Flufs, mit 2,098 Einw. in der Pror. Nordbra- band. a:

Donges, Franz, Mfl, ander Loire u, Kirchsp: von 2,112 E., im Dep. Nieder-. loire, Bz. Save.nay.

Dongola, Donkolah, Afrik. Reich am Nil,in der Mitte Nubiens, weiches von Mohamedanischen Berbern bewohnt wird, aber sehr wenig bekannt ist, Nach den Arabern: ist die gleichn, Hauptstadt ein reicher, blühender, von 10,060 Familien bewohnter Ort: Poncet fand sie dagegen schlecht gebauet, von Sandhügein umgeben und mit Lehm- hütten angefüllt. Nach'[hevenot ist Dongola nach Sennaar tributpflichtig,

Donjon, Franz. St. am Odde, mit 109 H. und 1,425 E., im Dep. Allier, Bez, la Palisse

Donische Kosaken,"Russ. Kosaken- stamm, welcher ein grofses Gebiet am Don zwischen 750 20° his,618.6..L. und 470 bis 49930° n. Br. von den Gouv. Astra- chan, Saratow, dem Gebiete der Tscher- nomorskischen Kosaken, Jekaterinos- law und Woronesh begränzt, bewohnt. Diels eigne Gebiet umfalst eine Eläche

‚von 3,850,33; QM. am Don, die weite , aber auch vieles fruchtbares

Land und vorzügliche Viehweiden ein- schlielst, und ing Kreise, Tischerkask, Oksaiskoi, Natschalstwo I., Natschalst-

wo IL, Ust-Medwiedizko, Choperskoi,

Donezkoi und Minskoi, eingetheilt ist. DieBewohner, gegen 350,000(1796 318,829), wohnen in 8 Kreisstädten, 113 Stanitzen und 1,139 Chutoren, Sloboden und Maie- reien, Senie[sen ıhre Ländereien statt des Soldes und nähren sich von Vieh- zucht, Ackerbau, Fischerei und Gewer- ben. In Hinsicht ihres Militärdienstes sind sie unter 89 Regimenter zu Pferde vertheilt.| Donische Steppe, Russ. Steppe im Gebiete der ne ee"zwi-

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