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Die Produkte sind’ äufserst mannichfal- tig;_ man findet einen erstaunlichen Beichthum an Pflanzen, und darunter die zärtlichsten und kostbarsten der Tropenwelt, und die Europäischen
Hausthiere haben sich sehr gut akkli- matisirt. Die Gebirge liefern Gold, andere Metalle und Salz. Diese schöne
Insel zerfällt in zwei Häjften:
a) den Spanischen Antheil, welcher unter das Generalkapitanat Puerto Rico gehört, 821,40 QM. grofs, und nach Wal- Ton von 300,000 Ind. bewohntist:. Man zählt hier 5,528 Pflanzungen, welche zu- sammen‘ 1,598,000 Acres mit Zucker, Kaflee, Baumwolle, Reifs u. Tabak be+ bauet enthalten.. Die Viehzucht ist so beträchtlich, dafs mancher Pilanzer 12,000 Stück Bindvieh besitzet,(1780 fand zman 40,000 Pferde, z0,0C0 Maulesel und . Esel, 200,000 Stück Rindvieh u. s. w.). Der Handel beschäftigt 40oo Fahrzeuge mit 7,036 Seeleuten, ist aber neuerdings
sehr gesunken. Ausfuhr ıgıo nach Wal- ton: 40,000 Zutr, Zucker, 10,000 Ohm Sy-
Yop, 10,000 Mahagoniblöcke, 10,000 Häute, vieles Vieh und etwas Baumwolle. Der Gouverneur und Erzbischof haben ih- ren Sitz zu S. Domingo..
b) den vormaligen Französischen An- theil, 524 QM.,. welcher 1788 2,289,480 Acres angebauetes Land mit 793; Zucker-, 789 Baumwollen-, 3,160 Indigo-, 54 Ka-
ao und 623 kleinern Pflanzungen zähl- te, und 1791 für 48,344,500 Gulden Pro- dukte, wor. 1,630,000 Zntr. Zucker, 680,000
Zntr. Kaffee, und 60,009 Zntr. Baumwolle die wichtigsten Artikel ausmachten, zur Ausfuhr brachte. Die Insel hatte 534,831 E., worunter 8,083 Weilse, 24,000 Mulät- ten: und: 480,000 Neger. Alles diefs ist für Frankreich nicht mehr. Im dem nördlichen Theile herrscht jetzt ein sogenannter König, Heinrich I., der sei-
nen Staat völlig auf Europäische Art organisirt und zum Vorbilde Frankreich
unter der kaiserl. Regierung genommen hat; in dem südlichen der Mulatte Pe- thion, unter dem Namen eines Präsi- denten, als Oberhaupt einer Republik,
Beide sind von einander unabhängig,
beide Feinde, und nur darin einig, sich
nie wieder unter die Herrschaft.der
Europäer beugen zu wollen.- Ersterer
xesidirt zu Port Henry, bekennt sich
wit seinen Negern zum kath. Kultus, und unterhält eine in Regimenter ver- theilte Armee von 10,000oMann und eine kleine Marine; dieser hat eine Arınee von 9,000 M. und Leogane zum Sitz sei- ner Regierung gewählt.
5. Domingo,(Br. 180 38° 40° L. 3079
ao’ 8°) Span. Hauptssadt der Insel S.
Domingo Span. Antheils,.auf der Süd-
ostküste und an der M. des Ozama; fest
und gut gebauet, mit ı Kathedrale(wor-! in Colom und sein Bruder Ludovico ru-
hen), 3K.,5 Kl., 3 Hosp. und 20,000 E.
ı Erzbischof; ı Universität,,ı Kolle-
gium, Haven; erheblicher Handel.
8. Domingo de la Calzada, Span Giu- dade in der Prov. Burgos;, zit 7 Thoren, ı Kathedrale, 2Ki., ı Hosp. und 1,800#..
..., Dominica, Britt, Insel in Westin- dien, unter 316%$' L.. und 150 18° 23° n. Br. zwischen Martinique und Guade-
loupe, 13,70 QM. grols und von 17,000 E.
bewohnt(1788 1,236 Weilse von Französ.
Abstammung, 445 Farbige und 14,967 Ne-
ger).. Sie ist bergig, fast ganz vulkani-
schen Ursprungs und liefert von 3200
Don
Pflanzungen jährlich 60,000 Zntr. Zucker und 40,000 Zntr. Kaffee; dann Kakao Labak, Indigo, wovon sie für 2,700,000 Gulden ausführt. Die in ıo Kirchspiele vertheilte Insel hat eine Verfassung wie die auf allen Westindisch- Brit. tischen Inseln: der Gouverneur und die Assembly haben ihren Sitz zu Rons. seau.
Dommartin, Franz. St. an der ne,
Neufchatean.
Domme,(Br. 459 58° L. 180 54°) Franz Mfl. an der Dordogne, mit zıg H, und 1,990 E., im Dp. Dordogne, Bz. Sarlat.
Dommel,-Nied. Fl. in Brabant, wel. cher im Moraste Donnerschlag entsteht sich bei Herzogenbusch mit der Aa ver. einigt, und bei Crevecoeur der Maas geh u .. Dommitsch, unimatzsch, P Stadt, Yg Meile von der Eibe, ee Sächs. Rbz. Merseburg; often, aber mit 4 Thoren, ıK.,ı eur ‚ 1956 H. und 914
wer
Vrai-
E., worunter ı24 Han ker. Domnau,(Br. 548.14" 57°. Le N 6) Preuls. St. auf 2 Hazean, a
Prov. Preufisen, RAbz. Königsberg, mit ı K., ı Hosp., ı alten Schl., 136 H. und 1,012 Einw., worunter 108 Gewerbe trei- bende.|
Domo d’Ossola, Sard. Mfl. am Toc- cia, in einem- tiefen Thale der Mail,
Prov. Novara, mit 4«K. und 1,262 Einw.
Transitohandel. Von hier geht der en tweg über den. Simplon nach Wallis.
Dompaire, Franz. St. im Dep. Was- gau, Bez. Mirecourt; 626 E. Einst der Sitz der Austrasischen Könige.
Dompierre, Franz. Mil. am Bebre, im Dp. Allier, Bz. Moulins; 1,156 E.
Domremy la Puceile, Franz. D. am Mouzon, mit 261 E., im Dep. Wasgau, EIER: Geburtsort derJeanne
"Arc.
Domriansk, Dombransk, Russ. Hüt- tenort an der Domrianka, im- Perm. Kr. Perm, mit der Gräfl. Stroganowschen Eisenhütte mit ıo Frischfeuern und 49 Meisterleuten-(274,436 Zntr.). Der Ort hat 272 HR. und 1,80. E.
Domstadl, Domassow, POester. Mil. an der Fistritz, im Mähr. Kr. Olmütz, mitgr H. und 549 E.
Don, Russ. Strom; Q. im Gouv, Tu-
la aus dem See Iwanowskoje, von wo er sich südlich wendet und mit einer weiten Beugung nach einem Laufe von 157 M. bei Asow dem schwarzen Meere zufällt.. Sein Lauf ist langsam; sein Wasser trübe, und seine Ueberschwem- mungen, die sich jährlich erneuern, ge- fährlich. Nebenfl.: Sosna, Woronesh, Donez, Ilawia, Sol und Manitsch.
Donaghadee, Britt. Mfl. in der Irisch. County Down, mit einem Haven, Port Patrik gegenüber. nach Skotland.
$S. Denat, Franz. Mfl. am Herbasse, im Dp. Dröme, Bz. Valence; 1,423 Einw. Seidenspinnerei.
Donau, nächst der Wolga Europens grölster Strom. Er entspringt aus 3 Quellen am Schwarzwalde; seine Haupt- Quelle liegt in Donaueschingen unter 280 10° L. und 490 58° Br.; die beiden an- dern sind die Brig und Brege. Zu Do- naueschingen erhält er zuerst seinen Namen, strömt dann ostwärts durch Baden ın’s Würtembergsche vor und durchläuft. Würtemberg, Baiern, den
mit 491 E. im Dep. Wasgau, Bez,
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