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in der Slaw. Ges. Veröez, mitıK.,ı X1., ı Kaserne, 700 H. und 3,000 E.' Sitz eines kath. Bischofs u. Kapitels; geistl.
Osman. Fl. im Pasch. Bag-
dad, etwa von der Grölse der Seine, welcher dem Tigris zufällt. Diamant- Haven, Britt. Haven amı
Hugly in der Provinz Bengalen, eiwa 6 M. von Kalkutia, wo die Britt. Schiffe gewöhnlich zu ankern pflegen und Er- frischungen finden. Auch giebt es hier Schiffswerfte. Aber die Luft ist während der periodischen Regenzeit nicht 8e- sund.\
Diamant-Insel, Britt. Eiland im Golf von Bengalen und zu dieser Prov. zehörig, unter ı120 51° L. und 140 51 Br. Es ist reich an Schildkröten,
Diamper, Udyamapura,(Br. 99.35‘ Is
© 16°) Hind. St. in der Prov. Kotschin, Bekannt wegen der hier gehaltenen Sy- node zur Vereinigung der Nestoriani- schen mit der Römischen Kirche.
Dianenpik, Britt. höchste Spitze des Gebirgs anf der Insel St. Helena im At- Aantischen Ozean, welche sich 2,692 F. hoch über das Meer erhebt.
Diano, Siz. Mfl. in dem gleichn. schönen, von dem Tanagro bewässerten Thal des Neapol. Princ. citeriore, mit 5 Pfk. und n6 E.
Diarbeckr,, s. Dschesira.
Diarbeckr, s. Kara-Amid.
Didam, Nied. D., mit 2,034 E., in der Prov. Geldern. Hier stand sonst der - Meursethurm, worin Drusus Asche ge- Zunden seyn soll.
S. Didier, Franz. St, an der Semene, im Dep. Oberloire, Bez. Issengeaux; 3.203 E. M#f. von seidnen Bändern und
\aschentüchern; Papiermühlen.
Dido, Kanukasusvolk, welches zu den Lesghiern pehört,, und in Daghestan um den Quellen des Ssamur zu Hause ist, Rohe und unwissende Räuber, die schmutzig leben, und unter selbsi ge- wählten Aeltesten stehen. Ackerbau u. Viehzucht sind ihre häuslichen Arbei- ten, auch weben sie eine Art Tuch. Ein Theil von ihnen ist dem Stamme Antzuch zinsbar und zum Islam bekehrt, die übrigen sind unabhängig und haben gar keine Religion. Es mögen ihrer ge- ‚gen 1.000 Familien seyn.
Die, Br. 440 44'-L. 220589) Franz. Hauptstadt eines Bez. von 45,74 QM. u. 60,518 Binw:, im Dep. Dröme. Sie liegt an der Dröme und hat 750 H. und 3,968 Einw. Wollenzeuchweberei; ı Papier- wmühle, Käsebereitung. Mäneralquelle.
8. Die, Franz. St. an der Loire, im Dp. Loire-Cher, Bez. Blois; 4oe H. 1,116 E.. Mf. in Kattun und Pique, mit 400 Arb,, und in Flanell; Essigbrauereien;
einsteinraffinerie.
Dieburg, Hess. A. in der Prov, Star- kenburg, mit 1.St., 3D., 736 H. und 4,178 Einw.
Dieburg, Hess. St. des gleichn. A. in der Prov. Starkenburg, mit 408 H. und 2,245 E:. Ohne besondre Industrie.
ieditz, Oester. Mil. im Mähr. Kr, Brünn, mit is6 H, und 1,258 E. i
Diego, Gercias, Britt. Insel im Indi- schen Ozeane, unter 99 L. und 70 50° s. Br., eine Dependenz von Frankreich. Sie ist unbewohnt, hat aber Schildkrö- tenin Menge, welche man zuweilen aufsucht.
Diekirch, Nied. St. an der Sure, und Hauptort eines Distrikts von 47,74E+
Die
im Grofsherzosthum Luxembur E. Eätberkien"&: ae
Dieksand, Dän. Eiland auf der Ki. ste von Holstein, nur von ı Familie be. wohnt.
Dielette, Franz. Haven an der M. des leichn. Küstenfl., im Dep. Manche, Bz herburg; ein Zufluchtsort bei Stürmen
im Kanale.
Diemel, Kurhess. Fl., welcher im Sauerlande auf dem hohen Pönn der Erdeentquillt, einen Theil des Waldeck- schen durchströmt, nach Westphalen übergeht, u.. zuletzt durch das Kurhassi.' sche bei CGarlshaven der Weser zufällt.
Diemensland ,. westliche Seite einer 4,500 QM. grolsen Halbinsel des Austral- iandes, welche im OÖ, an Arnhemsland im N. und W. an den Indischen Ozean und im$. an das Innere Australiens gränzt. Ein trauriges ödes Land, woyon man bis jetzt wenig mehr als die äulser- sten Umrisse keunt.
Diemensland, Australinsel auf der Südostspitze des grofsen Australlandes, von dem sie durch die Balsstralse ge- trennt ist. Sie liegt zwischen 1620 397 40° bis 1660 9° 45° L. und 409 40° bis 430 38° 25% s. Br., und ist'nach Freycinet 1,235,94 QM. grofs. Ebenfalls ein wildes Land, welches grolse Waldungen und hohe, zum Theil mit ewigem Schnee bedeckte Gebirge enthält.' Grolse Flüs- se sind nicht vorhanden; das Klima ist rauh; die Vegetation üppig und die Flora sehr ansehnlich. Die Einwohner ähneln den Neuholländern und gehören zu den Australnegern.
. Dienten, Oester.D. im Dientnerthale, welches der Dientenbach durchströmt, im Niederöster. Kr. Salzburg. Eisenhütte (jährl. 1,300 Zntr.).
Dienville, Franz. Mfl. an der Aube, im Dep. Aube, Bez, Bar sur Aube; 21 H., 1,200 E., worunter mehrere Strumpf- weber und ı Salpetersieder.
Diepenau, Han. Amt in der Provinz Hoya, mit 291 H. und 2,274 E.
Diepenau, Han!Mfl. an der Wicken- riede, in dem Hoyaschen gleichn. Amte, mitSoH. u. 4135 E. al)
Diepenbeek, Niederl. Mfl. an der De- mer, in der Prov. Limburg, mit 2,125 Einw,
Diepenheim, Nied. St.und Schl,, mit 504 E., in der Prov. Overyssel.
Diepholz, Han, Prov. zwischen 250 9‘ bis 260 21° östl. L. und 520 25’ bis 52° 0° nördl. Br., von dem Hoyaschen, dem
reuls. Rbz. Minden, Osnabrück und Oldenburg umgeben; 12 QM. grols, mit 15,531 Einvr., in4 MA., 9 Kirchsp.,& D. und Weilern und 2,117 H., in 2 Aemter vertheilt. Das von der Hunite durch- strömte Land ist völlig eben, stölst im
S.W. an den Dümmersee, undhat theils
Maärsch-, theils Sandland. Ackerbau, Viehzucht, Fiachsbau und Garnspinne- rei machen die Hauptbeschäftigungen aus; auch wandern viele Leute nacl Holland hin. Zur Ausfuhr kommen Garn, Leinewand, Gänse,(jährlich 3,400 Stück) wilde Enten, Federn, Brannt- wein, Fische und in guten Jahren auch Korn. Diepholz, Han. Amt in der gleichn. Prov., mit 1,590 H. und ı1,8ı1 E.
Dienholz,(Br. 520 36° 30° L. 260 0° 45") Han. Mil. an der Hunte in der gleichn. Prov., mit ı K., 266 H. und 1,544 Einw., I 2 Achim, ‚.Garnspinnerei und Leinewe-
erei.


