Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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190-Dah

Dahme, Preufs. Fl. in der Pror. Bran- denburg,welcher von Storchow an NHöls- bar ist, und bei Köpenick der Spree zu- Zallt.>

Dahome, Dahomey, Afrikan. Neger- reich im®. des Volta auf der Sklaven- küste, dem die kleinern Staaten Whi- dah:und Ardra zinsbar sind: der König ist der grölste Despot, den die Erde trägt: Menschenopfer, den Manen sei- ner Voriahren gebracht, sind hier jäh»- lich an der Tagesordnung. siadt heiflst Abomei. Die Britten kauf-

ten vor Abschaffung des Sklavenhandels|

aus seinen Staaten jährlich zwischen 4 bis 6,000 Sklaven ein.-

Dair el Kamar, Osm. St. im Pascha- lik.Larablüs nnd zwar im. Lande: der Drusen, Bez. Schuf, mit 18,000 E.: Sitz des Grofsemirs.dieser Nation.

Dalaguiri, Span. Eiland unter 1390,

5 L. undıg? 15° Br., zu der Gruppe der

hilippinen gehörig.

, Schwed. Landschaft zwi- schen 59% 50° bis 620 14 Br.; 445,20 QM. grols uud von 124,816 Individuen, den in Schwedens Geschichte sc berühmten Dal- karlarn oder Thalmännern bewohnt; ein hoch und gutgestalteter Menschen- schlag von starkem, schlankem Glieder- bau, voller Energie, Kühnheit und un- bezwinglicher Liebe für König, Vater- land und Freiheit. Sie bewohnen eın yauhes,_überaill mit Bergen, Wäldern, Seen und WaldströmenangefülltesLand, das ein sehr strenges Klima hat: der vornehmste Fiuls heilst. Dalelf. Der Ackerhau giebt das nöthige Korn nicht; aber die Weide ist gut, und Viehzucht, wenn schon nicht zureichend, der vor- züglichste Gegenstand der Landwirth- schaft. Fische hat man in Menge, vor- züglich ‚aber Holz und mancherlei Me- talle, wor. Silber, Kupfer, Eisen, Gal- mei und Spielsglanz. An Stangeneisen alleinı bringt man 120,000 Zentner aus.

Dalarö, Schwed. Mfl. im Kirchsp. Tyresjö, von Stockholms Län, mit 100

H. Er hat ı Haven,, ı Zollhaus, und nährt sich von Fischerei und Lootsen- wesen.

Dalescyce, "Woeiw. Krakau.

Daleif, Thalflufs,- Schwed.Fl,, der ino Arınen auf dem Wänsjö u.Kialltjäl entspringt, Beide vereinigen sich bei dem D. Djuräs, durchströmen Dalarne, und gehen dann zwischen Gestrikland und Upland, unweit. der RKatarakte heı

Rufs, St. in der Poln.

Elfcarieby in den Bothnischen: Busen, 78 5 u: TR, a+

HäufizeWasserfälle verhindern. die Schiffahrt.

‚Daleschitz, Oester. Mfl. ım Mähr.

Kr. Znaym, mit ı Schl., 97 H. und 434 Binw,:

Dalhem, Niederl. St. unweit. der Maas in der Provinz Lüttich,mit 820° Einw.

Dalkeith, Britt. Mil. am Esk in der Skot. Sa. Edinburgh, mit 4,000 E. Fabr. in Leder, Hüten, Seife: und Lichtern. :Kornmarkt Nahe dabei die schöne Villa Daikeitchhousk«.

Dealkey, Britt! Eıland auf der Süd- geite der Duabliner-Bücht, zu der Irisch. County Dublın gehörig, mit guter Weide.

Dall, Kabul. See in der Proy. Kasch- mir, dıcht neben der Haupıstahit dersel- ben, mit äulserst reiz-nden Umgebun-

en u. mehrern kleineninsein. An dem östlichen Ende des Sees sieht man einen diügel mit einem Saloıno geweihten

So

Seine Haupt-.

‚von Fischen.

Dam

Tempel, und auf der andern Seite der Hügel Hirneh Pörret mit einer Moskee; nordwärts aber den grolsen und präch. tigen Garten Schahlima. n Dallia, Oester. Mil, ander Donau in der Slawon. Gesp. Veröcz, mit2luth und 2 griech. K.\ Hausenfang.\ Dabmatien,-Oester. Königreich zwi. schen 320 bıs 360 33° östl. L. und 429 yr bis 459, 10° n. Br., von Illyrien, dem O8 mann. Beglerb. Rumeli und Bosna und dem Adriatischen Meere umgeben, 274,9 OM, grols und von 295,089, Indiv. ber wohnt, worunter 34,000 Uskochen, 8,009 Italiener, 1,800 Zigeuner, 9009 Griechen und. 4ooJuden seyn mögen; der Best be- steht aus Morlaken, Montenegrinern od. sonstigen Slawen, die sich meistens zur Bee schen Religion. bekennen, Die Katholiken haben 3 Erzbischöfe, ıı Bischöfe und 34Klöster. An Städten findet man ı2, an Mfl. ı6, an D. 943 und an H. etwa 50,000. Das Länd bildet ei- nen langen Küstenstrich am Adriati- schen Meere,. für den die Natur vieles, die Kultur-äufserst wenig gethan hat: Alles ist bier verwildert, doch. produ- zirt der Boden unter dem milden Klima Wein, Feigen, Mandeln, Olivenöl, Ro- sinen, Mastix-und Holz im Ueberfiusse; die Weiden ernähren zahlreiche Heer- den von Rindvieb, Pferden nnd Schaa- fen, und das bieer liefert eine Menge Man führt aus: Wein, Volle, edle Früchte, Rosinen, Baumöl, Käse, Häute, Talg, Vieh, Fische, Bau- und Brennholz Dalmatien bildet gegen- wärtig ein besonderes Oester. Gouverne- ment und Königreich, welches in 5, Kr. getheilt ist: ı) Zara, 2) Spalatro, 3) Ma-

carsca, 4) Kagusa und+) Cattaro; die Hauptstadt, der Sitz des Gouverneurs

und des Appeliationsgerichts ist Zara. Dalmatow,(Br.560 iv L. 740 20) Russ, St. am Iset in dem Perın. Kr. Jekaterin-

burg, mit 900 E.

‚Dalmow,(Br. 260 3° E. 980 42° 5) Britt. St. am Ganges ın der Prov. Aude der Präsid. Kalkutta, mit ı Fort und vie- len Pagoden.

Dalguhurn, Britt. Dorf in der Skot, Shire Dumbarton, mit Kattundruckerei

und Lwilss pıinn erei.

Dalsheinm, Hess. Mfl. in dem Rhein- kanton Pteddersheim, mit ı ref., ı kath. K. und 009.E. = Dalsland, Dal, Schwed. Landschaft, welche jetzt einen Theil von Wener- borgs-Län ausmacht, 61,69, QM. grofs ist, und zwischen Norwegen, Bohus, Wärm- land und Westgothland liegt. Sie hat aulser dem hereintretenden\WVener viele andre Seen und Flüsse, ist. reichan Roggen und Holz, hät gute Weiden und Viehzucht, ‚eine starke Fischerei, und von Minrralien Kupfer und Eisen. Der Einw. sind etwa 44,000.

Dam, Apingadam, Nied. ofine St. an derFivel in derPrv. Gröningen, mit 2,000 Einw. Fischerei.

Daman,(Br.200 22° L. 900 39° 45%) Port. Seestadt auf der Küste der Hindest. Pr. Aurungabat, mit vielen R., gutgehaue- ten H. und 6,000 E.. Haven. für: kieine Schiffe; Schiffbau aus Teakholz; Jlan- del.

Damanhur, Osm. St:.in\der Aegypt. Proy. Bahire; Sitz eines Koschefs. Grols und wohlgebauet, mit.ı koptischen K. Mittelpunkt des Handels mit Baum- wolle.|

tischerei,"besonders

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