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Schl. u. ago Einw. Hier soll Colomb ger boren seyn: noch gehört das Schl. der Familie des Weltentüeckers.
Cucuron, Franz. M#. mit 2,802 Einw., im Dep. Vaucluse, Bez. Apt.
Cudrefin, Helv. St. am Neufchateller- see, im Kant. Waadt und Rirchsp.. von 2,180 Einw.;
Cuellar, Span. Villa in.der Provinz Segovia, auf einem Hügel, auf dessen Spitze ı Kastell steht, mit 1,704 Einw. Woltenspinnerei, Färberröthebau. In der Nähe über’80 Krappmühlen.,
Cuenca, Span, Provinz der Krone Castilla, zwischen 140.23 bis:i60 36 östl. L, und 380 55° bis 10 22° n. Br; im N. und O. dan Aragon, im 8, O, an Valen- cia, im S.an Murcia und Mancha,, im W. an Toledo, Madrid, Guadalaxara und Soria gränzend, 5606, QM. grols. Ein Bergland mit grofsen, meistens käh« len Hochebenen, von den Sierras deMo- lina, de Cuenca u. de Campillos durch- zogen, und vom Tajo, Xucar, Cabrils u.a. Fl:, doch nur sparsam bewässert. Der Boden liefert mehr Korn, als diese öde Prv. bedarf(3,154,500 Fanegas), Hülsen- früchte, Gemüse, etwas Waid,. Safran und Soda, vielen Sumach.(7,500 Zntr.),
Obst, ‚Wein 1(1,200,000 Arobas:, und Olis, venöl(20,000 Znir.\; die Viehzucht ı1st
ansehnlich(4,350 Pferde, 26,009 Maulesel, 26,035 Esel, 22.780 Stück Rindvieh; 922,000 Schaafe, 94,700 Ziegen und 18,00S$chwel- ne; man macht doch nur ıo0 Zentner Käse, und gewinnt 25200 Zentrer Wol- le, 3,500 Zentner Honig und 250 Zntr. Wachs. Der Kunstfleils
ses und des Esparto'; man findet einige Seifensiedereien, ı6 Papiermühlen, 4 Giashütten, 5 Eisenhammer, 60 Schmie- den; 6 Fajanze- und 20 Espartofabr. Die Zahl der E. belief. sich 1797 auf 294,290, auf jede QM. 525 Köpfe, worunter 4.069 Geistliche und 1,999'lHidalgos waren. Der CGiudaden sind"aur 2, der Villas 240, der Dörfer 37 und der Kirchsp. 458; dabei der Klöster 67 und‘der milden Stiftungen 6. Die‘ Provinz wird nach Castilianischen Gesetzen regiert, gehört unter den Generalkapitän zu Madrid, unter die Kanzlei zu Valladolid und zu der Diözese von Cuenca. Sie ist ing Partidos, ı Senoria und ı Tierra abge- theilt,
Cuenca,(Br. 40% 7° L. 150 22°) Span. Hauptstadt der gleichn,, Provinz auf ei- ner steilen hohen Anhöhe, vom Xucar und Huecar umillos:en. Sie ist um- mäuert, zählt 7 Thore, 8 Brücken, wor. die ı60 Fufs hohe, und 300 Fuls lange, kühn angelegte San Pabio bewunderns- würdigist, 14 Springbraunen, 14 Kirchen, eben so viele Kl., 3 Hosp., I Seminar, 5 Erziehungsh. und 6,000 Einw. Bischof, Inguisitionsgericht. Wollen- und Lei- neweberei, Paäpiermühlen; Holzarbei- ten.; Re ..Cuensa, eine der Provinzen, worein die Intendanz Quito des Span. Vizekön. Neugranada eingetheilt ist.
Cuenca,(8. Br: 20 45%3’" B.. 298° 20° 2°) Span. Hauptst. der gl-ichn. Prov. in der Neugranada, Intend. Quito, unweit dem Meerbusen Guayaquil, mit 30,000 Einw., theils Krsolen, iheils Indianern, die un-
thätigsten Menschen unter der Sonne,,
die allein von ihrem üppigen Feldbau leben. Gujo oder Ostchile, Span. Provinz
des Vizekön, la Plata, mit 10,90 QM.,
ac)[s beschäftigt sich. mit der Veredlung der Wolle, desFlach-
‚Kreoien, Sitz des Intendanten.
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und ohne die wilden: Völker.£4,000, E. Sie ist im DO. gebirgig, wird von meh- rern Desuagaderos bewässert, u. bringt die meisten Südamzrikanischen Proluk- te hervor, unter andern findet man Vi- cunas Llamas, Opuntien,. Gold, Silber und Kupfer, Zu.den Urbewohnern der Provinz, wovon nur einzelne Gemein- den sich unterworfen haben, gehören die Molutschen, Guarpen, Araukanen,, Sie zählt nur 3 St., ıoxbis ı2 Villas, und einige geringere Niederlassungen.
Nuiseaux, Franz. St. im Dep, Saone- Loire, Bez. Louhans, mit 192. H. u. 1,064
inwoh./
Cuisery, Fr. Mfl., unweit der Seille, im: Dep. Saone-Loire, Bez: Louhans, mit- 291 H. und 1,301 E, Weinbau.
Culant, Franz. St. am Auron, im DB Cher, Bez.$. Amand, mit 9:13 B. Fund« ort von Marmor und Brannstein.
Culiacan, Span. St, am gleichn. Fl, in der Neuspan, Int, Sonora; mit der Citadelle S. Miguel und 10,800 RE:,.,
Cullen, Britt. St, an einer Bai, in der Skot,.$h. Bamf, mit 1,700 E.- und Damastweberei mit ıo0Stühlen, die für 450,000 Gulden produziren; ausge- breitete Fischerei.{
Cullera,(Br. 160 32° L. 399 15°) Span. Villa:unweit der-M. des Xucar, in.der Prov. Välencia, mit 5,000 BE.. Mehrere Gewerbe; Fischerei.
Culloden, Britt. Moor in der Skot. Sh, Nairn, wo der Prätendent 1746 be» siegt wurde. ae
Culpepver, Nordamer. County im St Virginia, mit 18,997 E.
Culrofs, Britt, St: am Frith of Forth, in der Skot. Sh. Perth, mit ı Haven. Baumwöllenweberei u, Salzbereitung.
Cumana, Span: Prov..des Gen. Cap. Caracas, im N u. DO. an däs Garaibische Meer, im 8. an den Orinoko, welcher sie von Guiana scheidet, und im W., an Caracas gränzend. Sie enthält in diesem Gränzen 2,58 QM. mit 60.000 Einw., wo- bei jedoch die wilden Völker nicht im Anschlag gebracht sind Im: O. erreicht der Orinoko das Meer; seine vielfachen Arme bilden: die Iuseln, ‚worauf die Wohnsitze der Guarsunier und Marius- sen liegen. In. der Mitte dringt die Ser- ra de Paria in eine Landspitze, die den. Busen von Paria umschlielst. Klima u. Produkte sind wie in Garacas, nur in der Maalse nicht benutzty Die Hptst, heilst Cumana.
Cumana', ıBr.. 100 2737" L. 3189 24° 33°) Span: Hauptst. der gleichn, Cara- casprovinz an einem. Meerbusen, um welchen sich’ ein: Amphitheater von bis 8,oco Fuls hohen,, dicht. mit Walde bewachsner Felsen aufthürmt. Sie zählt ı Fort, 1 K., 2 Kl nnd 24,000 B., meistens Handel mit Kokosnüssen, Fieberrinde und Fett- waaren. Humbold fand die, durch, das. Erdbeben von 1797 zerstörte, St. noch halb in Schutt, doch‘ hat sie sich seit- dem schneli erhohlt..|
Cumanacoa, Span. St. in der Garacas- provinz Cumana, mit 4,209#.
.. QCumanchen, Nordamer. völkerschaft, welche die Neusp, Int: Durango be, wohnt; Sie zeichnet sich durch Gewand- heit und Geschicklichkeit im Reiten aus, und wohut unter Büffelzeiten., die aufihren Zügen durch Hunde nachge- führt werden. Sie sind die tödtlichsten Feinde der Anachen, aber auch den Spa« niern um so furchtbarer, weil sie alle erwachsne Gefangne tödten.


