Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
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Einw.- Seidenweberei. davon das Moritzbad, undin der Nähx Fabrik von.Lavezstein..

Chice Nayakana Hully, Britt. St. in der Bombai Prov, Mysore; stark befe- stigt, mit 600 H.

Chichacotte,(Br. 26° 32° L, 1070 y) Tibet. St. und Festung in der Prov. Bu- tan, welche mit Bengalen gränzt.

Chiches y Tarija, Span. Disır. in der Peru. Int. Truxilio, welcher von dem Bermejo bewässert wird.

... Chiche,. Franz. Mil. am Thouäret, ım Dp. beider Söyres ,‚ Bez. Thouars, 273 H., 1,175 E. a

Chichaster,(Br. 509 44° 48°) Brittische Hauptst. der Engl. Sh. Sussex, am la- vant; ummauert, mit 4 Thoren, 4 Haupt- stralsen, ı Kathedrale, 5sK., ı Hosp., 831 H. und 4,750. E.. Bischöf, der 250 Kirchsp», unter sich hat, Kleiner Haven, wichti- ger Kornhandel undFischerei. Geburts- ori.des Dichiers Will. Hayley- 1904,

Chicheu, Schines. St. in der Provinz Nanking; grols und wohlbevölkert.

Chichimecken, Mekus, zahlreiche Amer. Völkerschaft von mehrern Stäm-

men, welche die Neuspan. Intend. Du-

rango bewohnt, und in steter Fehde mit den Spaniern lebt.. Chickury,(Br. 160 23° L. 920 29°y Hinad. St. in dem Gebiete der Punah Maratten; srols und volkreich, mit einem ansehn- Jichen Bazar und Mf. von Tuch; in der Umgegend guter Weinbau./ Chiclana, ıSpan. Villa. unweit der Brücke Suazo und dem Meeresarm, wel-

cher die Insel Leon von dem Kontinen-

te der Prov. Sevilla scheidet; sie besteht meistens aus Landhänsern, vrelche den Einw. von Cadiz gehören,

‚Chiduapi, Span..Insel auf der West- küste von Amerika, zu der Gruppe der Chiloeinseln gehörig, mit ı Dorfe.

‚hiemsee, Beir. Landsee in dem Sal- zachkr. zwischen der Inn und Salza, Er ist 40,430 Puls lang, 480 tief, hält 273248 Tagwerke im Spiegel, und hat a Inseln:

errn-, Frauenchiemsee u. Krautinsel. Auf den beiden erstern stehen Schl,, wo- von das eine vormals ein Benediktiner-, das andere ein Augustiner- Kloster war. In dem. erstern residirte gewöhnlich der Bischof von Chiemsee, der von Salz- burg ernannt wrurde, aber nur eine ein- geschränkte Diözese hatte.

Chien- Chang, Sclines. St. zwischen 2 Seen, in der Prov. Kiangsi,

_Chien- Ning, Schin.$t. in der Prov. Fokien. 5

Chieri,(Br. 440. 53° L. 350 25°) Sard. St. am Abhange eines Tiügels, im Fürstent. Piemont, Prov,. Turin; gut gebauet, mit 3 öffentl. Plätzen, 2 Ehrenpforten, 7 Pfk., 12 Klosterk.,' 6 Bethäusern, 4 Hosp,, ı Erziehungsh. und 0,060 8. Baumwoll- weberei, Garnspinnerei; Waidbau,

Chieti,«Br. 420 42° Li 320 28°)'Sizil. Hauptst. der Neap. Prov. Abruzzo cite- riore, am Pescara, mit ı Kathedrale, 3 Pfk., 9 Kl. und 12,234 Einw. Erzbischof, 2 Messen. Diese Stadt(vormals Teati oder Teti) hat dem Mönchsorden der Theatiner den Namen gegeben.

Chievres, Nied. St. am Hunel, in. der Pr. Hennegau, mit 2,415 B., 2 Oelpres- sen, 3 Bierbrauereien, 7 Branntwein- brennereien, 3 Gärbereien, ı Salzraffi- nerie.*

Chihuhahua,(Br, 290 50° L. 2730.10°) Span. St. in. der Neuspan. Intend,. Du-

rango, mit ı prächligen Hänptkirche,.

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mehreren K. und Kl., 1 Alameda und 11,600 BE. Sitz des Generalkommandan. ten der innern Provinzen und einer Militärakademie. Mit Bergwerken um- geben.. iR

Chikasaws, ein Noräamerik, Völker- stamm, welcher den Cherokeesen ange- aört und zwischen dem Missisippi und Tenessee, nordwärts von den Chaktaws, wohut.. Sie sind durch fortwährende

Kriege so. herabgesunken, dafs sie kaum.

nach 1,000 Krieger zählen; doch treiben sie Ackerbau und Viehzucht, und sind treue Freunde der Britten. i Chile, ‚Spau.: Generalkapitanat in Südamterika, zwischen 950 bis 449 20° 8. Br.,im N. an Peru, im N. an'la Pla- ta,ım O. und S. an Patagonien, im W, an den grolsen Ozean gränzend, 10,440 QM, grofs. Ein schmales. Küstenland zwischen: den Cordilieras und dem Ozea- ne, zwar gebirgig, aber auch mit reizen-

‚den Thälern und Ebenen, und.der Bo-

den sehr fruchtbar. Die Anden treten ın miehrern Zügen ans Patagonien in das Reich, unter denselben zählt man 14 thätige oder ausgebrannte Vulkane. Die Flüsse erreichen bald den Ozean, u. haben daher, selbst die gröfserh, wie der Ytata u. Callacata, nur einen kurzen

Laut, doch fehlt es an Wasser nirzends,:

Das Klima ist äulserst gemälsiet, ein steter Frühling ruht auf Chiles Fluren, und die Eurog. Gerealien nun, Hausthie- re, so wie dıe Gewächse der warmen Zone, gerathen gleich vortreflich. Auch

‚sind die Gebirge reich an manchen Me-

tallen und Mineralien. Die Volksmen- ge mag auf 750,000 Ind. steigen, worun- ter aber mehrere Stämme von Urbewoh- nern, wie(ie Araukaner, noch in völli- ger Unabhängigkeit leben. DieReligion ıst katholisch, unter 3 Bischöfen. Nah- rungszweige machen A ckerbau, WVieh- zucht und-Bergban: man. gewinnt an Golde 10,000, an Silber 29,700 Mark. Der Kunstlleils, an dem selbst die Hingebor- nen Theil nehmen, verbreitet sich im- ner mehr. Man exportirt 11,000 Wispel' Korn, 23,637 Ohmen Wein, 85 Ohmen Branntwein, 4,000 Zutr. Fett, 48,000 Zntr. Yalg, 50,000 Stück Korduanhäute, aufser- dem Vıicunas, Pferde und anderes leben- des Vieh, Schinken,. allerlei Gewebe. An der Spitze der Regierung steht ein Generalkapitän, die Audienz hat ab- wechselnd ihren Sitz zu St. Jago und Conception.'Das Militär ist 10,350 M. stark. Eintheilung in ı Provinzen,

wozu noch die beiden Insein Juan Fer-.

nandez kommen.

Chilicotfe, Nordamer. Hauptort der Ohio. County Rolls und Sitz der Assem- bily und Landesbehörden-von Ohio am Scioto, mıt 2 K. und 1,359 E..

Chillamberam,.(Br. 110 27 L, 979°) berühmte Pagode der Hindus, auf der Küste von Karnatik, im S. von Porto Novo.

Chillan, Span. Prov. in dem Gene- ralkapitanat Chile, mit der Hauptst.$, Bartolomeo de Chillan.

. Chiloe, Archipelago de los Chonos; Span. Archipel von mehr als 3,000 Ei- landen an den Küsten, von Chile, aber dem Vizekönige von Peru untergeord-

‚net.-. Die meisten Inseln, die zwischen

410 30% bis 440.s. Br. liegen, bestehen aus blofsen Klippen, doch beträgt: ihr Flä- cheninhalt 472,55 QM, und die,Zahl ih- rer Bewohner 30,000... Sie sind reich an Wilde, zahmem Vieh,,

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