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1 (1817) A-K
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ben, Ausfuhr; Wolle; Waizen, Baum- öl, Fafsholz, Manna, Galläpfel, Anis, Mandeln, Branntwein. Hauptst. Fog-

e 18.!?

ei Capo dIstria,(Br. 45° z0' 36° L. 310 22° 32) Oester, St. am Golf ven Trieste und Hauptort eines Distr. V. 20,54 QM. und 65,151 E., im Illyr. Kr. Trieste. Sie liegt auf einem Felsen, der durch eine steinerne Brücke mit dem festen Lande zusammenhängt, hat ı Citadelle, ı Ka- thedr., 40 K. und Kap., mehrere Kl. und Hosp.; 1092 H. und 5119 E. Sitz eines Bischofs. Haven; Handel mit Wein, Baumöl und Baisalz. Fischerei; Küstenfahrt.

Capo di Cagliari oder di Sotto,die südliche oder niedrigere Hälfte der In- sel Sardinien.

Capo di Sassari oder di Sopra, die nördliche oder höhere Hälfte der Insel Sardinien.

Capo Passaro, Sic, Eiland an der Südostspitze der Insel zu Val di Noto gehörig, mit ı Fort. Seeschlacht von 1735.

Begpracoita,, Sic, Mfl. in der Neap. Prov. Molise mit 2,099 E..|

Capraja, Sard. Insel im Mittellän- dischen Meere unter 270 27° 57° L. und 430 0° 18 Br. Sie ist vulkanıschen Ur- hat ihren Namen von den vie-

Cap

sprungs;,- von len wilden Ziegen, deren Fleisch köst- Jich seyn soll, und'nährt etwa 1,500 E.,

die sämmtlich Fischer u. Seeleuie sind. (Berneaud).{ Caprara, Sic. Eiland im Adriatischen Meere, zu der Gruppe der Tremiti der Neap. Prov. Capitanata gehörig; unbe- wohnt. Capri, Sie. Insel unter 310 57 ö. L. und 400 32° m Br., zu dem Neap. Prine. citeriore gehörig. Sie hält mit Anacapri etwa 1,75 QM. und ist ein steiniger un- fruchtbarer Felsen, woy. nur mit gröls- ter Mühe etwas für die Kultur gewon- nen werden konnte. Sie briugt anf die- sem Flecken Waizen, Hülsenfrüchte, Wein, Obst, Oliven und Färberröthe hervor, und die bier fallenden Kälber sind sehr schmackhaft. Auch giebt es eine Meuge Wachteln und andre Zug- vögel, deren Fang ein Haupteinkom- men der Bew. ausmacht. Es leben auf derselben 3,580 E. in den beiden bewohn- ten Oertern Capri und Anacapri.. Hier standen vormals die prächtigen Paläste Augusts und'Libers, und das unfrueht- bare Eiland war damals zu einem Feen- äufenthalte umgeschaifen. Capri, Sic. St, auf der gleichn. In- sel mit 2 Kathedr. und 2.046 Einw., Bis- thum(Vescovate delte Gaglie)3 Schiff fahrtsschule; Korallenfischerei. ‚Capricke, Nied, D. in der Prv. Ost- flandern: 3,239 E: Captieux, Franz. Mil. am Graoneyre mitten in den traurigen Landes des. Dp. Gironde, Ba. Bazas; 176 H., 1,152 Ein-

wohner.| Capua,(Br. 41° 7° L. 310 36%) Sic, Hopist. der Provinz Terra Lavoro am

Voltyrno; fest, aber krumm,, schlecht gepflastert und gebauelt mit-1 Kästelle, ı Kathedrale, 17 Pfk.,3 Non- nenkl:, 6 Mädchenkonservatorıen,, 1 Theater und 7,851 E. Sitz eines Erzbj- schofs; Schifffahrtsschule.

Capuse, Franz. Biland auf der Nord- westspitze, der Insel Corsica, Bz. Bastia; unbewohnt.

. Cara, Britt. Cautyne, zu den Hebriden

Eiland an der Küste von der Skot.

ten Llanos,

Provinz am Guayre,

Gar

Sh. Argyle gehörig, nur von ı Familie a F&

'zracas,, Span. Generalkapitanati Südamerika, ein Küstenatssch rn dem Caraibischen Meere. zwischen dem Aequator und 120 n. Br., imN. an das Caraibische Meer und den Atlantischen Ozean, im O. an Guiana, im S.an Bra. silien, im W. an Neugranada gränzend nnd 23,242,30. QM. mach Gräberg ohne Snan. Guiana. 12,900 QM.) grols. Ein Fropenland, theils von Bergen umzo-

en, theils mit ungeheuren Lianos an- gefüllt. Der Boden üppig fruchtbar selbst in den: stets mit Wasser bedeck- aber die,Östseite noch ein undurchdringlicher Wald; das Klima Tropenklima. Es wird von einer An- denkette, der Sierra de Merida, die auf ihren höchsten. Punkten 13,790 Fuls erreicht, durchzogen und von dem Ori- noko mit seinen Nebenflüssenbewäs- sert. Grofse Binnenseen sind der Maära- caibo und Parima.; Neben den Europ, Cerealien u. Hausthieren gedeihen die meisten Tropengewächse; eine Flora, wie hier, trifft man nirgends, u. auch die Gebirgejsind reich an mehrern Me. tallen; das Meer: liefert Fische und Per- len. Volksmenge für ıg16: 9gop,oon- ‚pfe; schon Depons bestimmt dieselbe auf 728,000,wor. 291,200 Farbige und 218,000 Neger Von den Ureinwohnern sind blofs einige Stämme den Spaniern unterworfen: die übrigen behaupten ihre Unabhängigkeit. Nahrungszweige machen vorzüglıch Zuckerbau(120,000 Zntr.), Tabaksbau, ‚den edelsten, den man hat/(über ı Mill. Zntr.), Kakao-, Baumwolle- und Indigobau; starke Viehzucht mit 180,000 Pferden, 90,000 Mauieseln, 1,200,000 Rindvieh und zahl- losen Heerden von Schaafen u. Schwei- nen; etwas Bergbau auf Kupfer und die sehr herabgekommene Perlenfischerei bei S. Margaretha aus. Kunstfleils fehlt ganz. Der Handel mit dem Mutterlande beschäftigte vormals 435 der Schleich- handel 400 Schiffe. Die Ausfuhr ‚nach dem Mutterlande betrug 1796 2,622;897, die Einfuhr 5;842,146 Guld., dagegen führte der einzige Haven Porto Cavello für 2,541,716 Guld. nach den Brittischen- ven Westindiens. Ueberhaupt führt das Land aus: Tabak 500,000, Kakao 122,616, Indigo 9,8535 Baumwolle 4,9)4,.Kaflee 4418 Zutr.; Maulesel 10,000, Häute 50,000 Stück, Pferde, Kupfer u. s.w. Der Span Generalkapitän hatte vor der letztern Periode, wo die Kolonie gegen das Mutterland revoltirte u. noch nicht zurückgekehrt ist, mit der Audienz sei- nen Sitz ri ar ae In ing= 1797 3,733 5 uld. einzunehmen, dage in ne die Aussabe 3,772,796 Gulden Snd das stehende Militär 13,160 M. Ein. theilung: in 6 Provinzen: Caracas,. a- racaibo, Cumana, Varinas, Guiana und S Margaretha.

Caracas, Span. Prov. des Gen. Kap.

Caracas mit 3,845 QM. und 500,000 Ein- 100 30° 50 L. 3109 35')|

wohnern. .. Caracas,(Br. Span. Hptist. des gleichn. Gen.Kap. un

mit dem Meere in Sie liegt auf eıner Meereshöhe von 2,70% Fufs, hat 3 öffentliche Plätze, ı b& tihedrale, z andere Kirchen und 31,2% E. und ist in einem neuen und elegan- ten Style gebauet, geniefst auch eine reine gesunde Luft. Sitz des Generalka- pitäns, der Audienz, des Konsulals#

dur:h welchen sie| Verbindung stebi|

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em no 375

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