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den Küsten des Ozeans und am Fulse der Pyrenäen: unglückliche Menschen,
welche durch’ physische und moralische
Gebrechen unter die Menschheit herab* gewürdiget und bisher auch gewisser- mafsen- aus derselben ausgeschlossen waren. ihre gelbe Haut,'ihre grolsen Kröpfe, ihr Stumpfsinn und undeutliche Sprache, bezeichnen den Gretin, sie pflanzen sich und ihr Unglück fort, und die Geschichte erwähnt ihres Da- seyns als Volk bereits seit mehrern Jahrhunderten.|| Caguayan, Span. St. auf der Philip- ineninsel Manila u. zwar deren nörd- iche Theile, mit einem Bisthum.._
Cahokia, Nordamer, Mfl. am gleichn. Fl. in der{llinois Count. Randolph mit zır Einw.\
Cahors,)( Br. 449 26° 49° L. 190 6° 20°). Franz. Hauptst. des Dep. Lot und eines Bez. von 39,32 Q. M. und 107,538 E., am Lot. Ein mit Wällen umgebener, aber enger winkeliger Ort, mit I Kathenrale, 1,900 H. und 11,006 E. Bischof; Handels-
ericht; Ackerbaugesellsch.; Bibliothek.
f. in Tuch, Kasimir, Spitzen, Leder und Papier. Geburtsort des Dichters Marot, und Vaterland der schweren ro- then Cahorsweine. Röm, Alterthimer. „„Eahusac, im Dep. TYarn, 1,424 Einw.
‚Cajare, Franz. St. am Lot von 97 H. und Kirchsp. von 1,911 E, im Dep. Lot, Bez. Figeac- in der Nähe die 4 merk- würdisen Waiffriershöhlen, in der Franz. Geschichte durch die Blutiscene Philipp des Kurzen bekannt.
Cajazzo, ‚Siz. Stadt auf einem Berge, den der Volturno bespült, in der Neap. Terra diLavoro, mit ı Schl., ı Kathedr., 2 Pfk., 4 Kl. und 2,765 E. Bischof,
Caicos, Britt. Inselgruppe im Golf von Mexiko, welche zu den Bahamas oder Lukaien gehört, Sie hat zwar we- nig sülses Wasser, Baumwolle, Salz, Früchte und verschie- dene Holzarten. Die Zahl der Bewoh- ner beläuft sich auf 950. Auf: der vor- RB RSREN derseiben, Caika, steht ein
!ort.
Cajeli, Niederl. Eiland im Indischen Özeane, unter 1449 42° 34° ö. L. und 39 22° 33° 3. Br., zu der Gruppe der Molu- cken gehörig und dem Gouverneur zu Amboına untergeordnet.
Cailly, Franz. Mil. mit 576 E. im Dp. Niederseiwe, Bez. Rouen.|
Caiman, zwei Britt. Eilande im Busen von Mexiko, zum Gouvern. Ja- maika gehörig. Grofscaiman ihat etwa 200, Kleincaiman noch weniger Bewoh- ner, Schildkröten machen das Haupt- produkt aus. a
Cairo, Sard. Mfl. am Bormida ın der Piemont. Prov. Mondovi mit ı Schl. u. 45000 B.
Cairo,$s. Kahira.
Caithnefs, Britt. Sh. in Hochskot- land zw. 139 20° bis 190 29° ö. L. und 580 10° bis 580 45° n. Br.; im N. u. O. an. das Nordmeer, und im S. und W. an Suther- land. gränzend; 32,10 Q. M. grols. Ge- birgig, doch mit weiten Thälern, die Küste Mach, aber zerschnitten mit vie- len Buchten und Vorgebirgen, worunter Ord, Clythenels, Dungisbai u. Dunnet-
Bez: Gaillac;. 3%5 D.;
head. Das Grampiangebirge taucht hier unter das Meer.. Flüsse und Land- seen giebt es eine Menge. Das Klima
ist rauhz; im Winter toben unaufhörlich Stürme an seinem Küsten, u. der Schnee
aber.
‚Die Provinz wird
Franz.‘Stadt an der Verre-
liefert aber doch
Das Klima ist heils,.
Cal. 137
bedeckt z Monate Land, rt. Sour Thal, doch sind die Sommer nicht unange-. nehm. An den Küsten zieht man Ger- ste, Hafer, Kartoffeln und Flachs; sonst hat das Land Moose, Waldbeeren, Holz, 30,861 Stück Rindvieh, Schaafe, allerleı Wildprett, Robben, Luchse, Neunaugen, Seevögel, Eisen, Kupfer, Sand- u. Kalk- steine. Der Einwohner sind 23,419, die von Viehzucht, Fischerei, Robbenschla- ge, Kalkbrennerei und etwas Ackerbau leben. CGaithnels zerfällt in 2 Distrikte. Caivano,..Siz. D. in der Neap. Prov. Napoli, mit 5,4512 E.= Calabaso, ı Br. 8° 0‘) Span. Stadt in der Caracas. Int. Caracas, mit 50 H. und 5,000 E. 5| Calabria citeriore, Calabria Setten- trionale, Siz..Prov. in dem Königr. Na- poli, zw, 339 zı“ bis 350 2°ö. L. und 389 59° bis 40% 9‘ n. Br.; im N. an Basilicata, ım©..an den. Busen von Tarent des adriatischen. Meers, im S. an Galabria ulteriore, und im W.an das mittellän- dische Meer gränzend, I5ßd,oz Q-M. grols. von den Apenninen durchzogen, und ist im Ganzen gebir- gig mit grolsen weiten Thälern: unter den Küstenflüssen haben der Coscile u. Pyionto den stärksten, Wasservorrath. Das Klima ist schon sehr heils: das Quecksilber fällt nicht unter 30. Der Schnee ist selten und bleibt nicht lie- gen, Alle Arten von Citronen u. Pom- meranzen gedeihen in freier Luft. Doch hat das diesseitige“Calabria eine solche Mannichfaltigkeit von Produkten nicht, als das jenseitige, ist auch. bei weitem verödeter. Wein, Olivenöl, Seide, Holz aus dem ı2 Q. M. grofsen Vila u. Wolle Die Volks-
sind seine Stapelwaaren., menge beträgt 341,248 Köpfe, worunter auch viele Arnauthen; die Zahl der
N
schutzpflichtigen Feuerstellen wird zu 31,08, äugegeben. Die Provinz hat die hämliche Verfassung,. wie das übrige Neapel: Hauptstadt ist Gosenza. Calabria ulteriore,: Calabria meri=- dionale, Siz. Proy. in dem Königreiche Napoli, der südlichste Theil des Reichs, zw. 350.29‘ bis 350 3° ö, L. und 370 45‘ bis 390 ız’ n. Br., im N. an Calabria citerio-
‚re gräinzend, sonst von dem mittelländi-
schen Meere umgeben, und von Sicilien durch die schmale Strafse von Messing getrennt. Es ist 148,25 O.M. grofs. Auch
in diese Provinz drängen sich die Apen-
ninen, aber im Ganzen ist sie flächer,
“ als das diesseitige CGalabria, und hat be-
sonders 2 grofse Ebenen Palmi und Mar- cesato, wovon die letztre fast par nicht angebaut ist und einer völligen Wüste gleicht. Der Boden 1rt ganz vulkanisch, und daher, besonders nach dem mittel- länd. Meere hin, den grölsten Erdrevo» lutionen ausgesetzt, die wiehr wie eiti- mal,, zuletzt 1783» fürchterliche Verhee- rungen angerichtet haben; dafür ist aber anch der Boden üppig fruchtbar, und bringt, wo er Wasser hat und.be- bauet wird, Waizen(Majorica) ı0- bis ıstältig, Reils, Flachs, Baumwolle, Zu= cker im Gebiete von Simeri, Tabak, Wein und Rosinen, die edelsien Süd- früchte, Kastanien, Manna und Sode hervor; man unterhält starke Rindvieh- und Schaafheerden(auch Angorazıegen), eine beträchtliche Seidenkultur und Bienen2ucht, und gewinnt Steinsalz und Blei.‘Nur fehlt es häufig an Wasser, doch ist die Provinz bei weitem besser angebaut, als das diesseitige Calabria. und Schnee und


