Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
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Berl

Berlenga, Port. Eiland an der Küste von Estremadura unter 80 14° 15 16.

und 390 26° 50° n. Br."Uhurm mit einer Besatzung, sonst blofs von Kaninchen bewohnt.

Würt. Pfad. und Schl. mit 1,122 kath. Einw. in der L. V. Jaxt; Stammort der gleichn. Gräfl., Familie, Jie durch Göthens Götz verewigt ist. Berlin,(Br. 520 31 30° I. 310 1 15%) Preufs. Hptst- der Monarchie und eines Rbz. in der Pr. Brandenburg an beiden Seiteu der Spree, eine der schönsten Hauptstädte Europens, mit prächtigen; geschmackvollen Gebäuden, regelmälsi- en Stralsen, grolsen Plätzen, und allen Terzierungen, die eine Hauptstadt aus- zeichnen können, aber in einer Ööden sandigen Gegend. Sie ist mit einer I4 Fufs hohen Mauer umgeben, hat 951,955 OR. Flächeninhalt, 15 Thore, wovon das Brandenburger Thor mit der Juadriga,

Berlichingen,

1 Pforte, und besteht aus 5 Theilen: Berlin, Köln an der Spree, Friedrichs- werder, Neustadt unt Friedrichsstadt,

aulserdem aus5 Vorstädten. In ailen diesen Theilen enthält sie 22 öffentliche Plätze und Märkte(der Wilhelmspiatz, ein 190 Schritte langes und. go breites Quadrat mit den Statuen 5 Preufs. Feld- herrn; der Lustgarten, der-GFensdarme platz), 224 Straßen(die Friedrichsstralse, 4,250, ‚Wilhelmsstralse, 2,650, die Leipzi- gerstralse, 2,ono Schrittlang; die schöne Stralse unter den Linden), 34 Brücken; *,133 H.(dus Königl, Schiofs mit der Ge- mäldegalerie und dem Kunst- und. Na- turalienkabinette; der Königl. Palast; der Heinrichsche Pal.;, Monbijou;. das ra ee das Oyernhai:; das

chauspielhaus; die Münze; die Biblio- Kirchen{der Dom; die katho]. Kirche), und 1812. 166,594 E., worunter 2,698 Juden. Residenz. des Monarchen; Sitz der höchsten Zentratbehörden; Uni- versität mit Bibliothek, Sternwarte, ana- tom. und zootom. Museum, zoolog. Mu- seum, Hülfsanstalten; Akademie der Wissen schaften; Akademie der Künste; Akad. der Baukunst; Gesellschaft naturforsch. Freunde: 5 Gymnasien, Kadettenschule; Offizierschule; Seminar für. gelehrte Schulen; j

thek); 27

2 Seminare für Schullehrer; 1 Seminar für die Neger in Sierra Leo- na; Thierarzneischule;, Taubstummen- institut; Blindeninstitut; Singakademie. Mancherlei Mf.; 1806 beschäftigten die Webereien 9,920 Stühle mit 40,016 Arb.; das verarbeitete Material war auf3,518,717; und das Arbeitslohn auf 2,657,702 Rthlr, angeschlagen. In Seide arbeiteten 3,526, in Wolle 1,492 und in Baumwolle und Leinen 4,902 Stühle. Bei den übrigen Fa- brikanstalten wurden 6,383 Arb., und bei den zünftigen\Gewerben 12,305 Meister, Gesellen und Lehrlinge gezählt. Die Gold- und Silbertressenmf. hatten da- von 672, die Kön. Porzellanfabr., eine der vornehmsten Europens, 3451, 21 Buch- äruckereien 265, 4 Zuck ı3 Tabaksfabr. 152, 3 Schriftgielsereien 40, 6 Bronzef. 595 9 Möbelnf. 156, 9 Bi- jouterief. 104 Arb. u. s. w. Der Werth der gesammten Fabrikate stie# auf 10 Mill. Rthir., wovon 11), Mill. aulserhalb Landes ging. Bedeutender Handel, Spe- dition und Wechselgeschäfte: ıg Ban- kiers, 25 Groshändler, 367 Kaufleute mit Manufakturwaaren und 488 mit Ge- würzen und Materialwaaren, 18 Mäkler, 27 Buch-,? Papier-, 36 Weir-, ıı Ei- sen-; ı2 Leinewand-, 29 Leder-, 14

botanischem Garten und andern

ersiedereien 214,

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Glashändier ohne den grolsen

Bern

Vieh- y 17 Trofs der Krämer und Höker._Königl. Bank; Seenandlungssozietät; Handeis-

Schule; Börse. Sehr viele milde Stif- tungen, besonders die Charit£,; das Ar- beitshaus; das Dorotheerspital; mehre- re Waisen- und Armenhäuser; das Lui- senstift und Friedrichsinstitut; 60 bis,70 Armenunterstützungs- und Versorgungs-

institute; Erwerbs- und Sonntagsschu-.

len. 3 Freimanrerlogen. Der Thiergar- ten;der botanische(Garten. Vor dem Bosenthaler Thore d. Friedrichsbrunnen. Geburtsort vieler berühmter Männer, vor allen Friedrichs IT. und seines Ahn- herrn des großen Kurfürsten, des Philos. Alex. Gotil. Baumgarten 1762, des Dichters von Canitz+ 1699, des Kupfer- stechers Chodowiecky u. 85._Ww. Berlin,(Br. 319946) Nordamer. St. u. Hptort der Pennsylvan. Grafschaft Somersett, unweit des Stony Creeks;

Berlin, Nordamer. St. im St. Gon- necticut, Gr. Hartford; 2,78 E.

Berlinchen, Preufs. St. in dem Bran- denburg. Rbz. Frankfurt, mit'ı PIk.,t Hosp., 266 H. und 1,837 Einw., wor. 204 Tuchmacher u. i6 Leinweber; ı Papier- mühle.

Bermejo, beträchtl. Fl. im Span. Viz- Kön. la Alasa, welcher unweit Assump* cion dem Paraguay zufällt.|

Bermudas, Soummerinseln, Britt. Inselgruppe i.Atlantischen, Ozeane, un- ter.3150 L. und 320 20° n. Br. dem Ame- rikefischen Kontinente im©. und 130 M. von Carolina entfernt. Es giebt ih- rer wohl 350, aber nur die grölsern wer- den bewohnt, und enthalten 5, Q M., ‚die übrigen sind nackte Felsen., Man zählt etwa 11,000 E, 1792 waren daselbst 5,362 Europäer und 4,920 Neger. Hauptreichthum besteht in Holz, gedeihen auch edle Früchte, Oliven, Tabak, Hanf, Flachs, Baumwolle u. die Europ. Hausthiere.. An Korn ist Mangel, eben so an Quellen und Brun« nen: man hat blols Zisternen. Die Eu. sind fleılsig, Mähren sich vom Garten- end Schiffbau, von der. Fischerei und der Segeltuchweberei, u. haben von den anlegenden Westindienfahrern, welchen diese Inseln zum Ruhepunkte dienen, gute Nahrung. Sie werden-von I Gou- vernör, und einer Assembly nach Brit- tischen. Gesetzen regiert. Auf der Insel

S. George liegt die gleichn. Hptst., der Sitz des Gouvernörs. Bern, Helv. Kanton zw. 240 41 bis

069 6° ö. L. und 460 19° bis 99 25 n. Br., der gröfseste unter den Helv. Fidgenos- sen mit 171,59 QM. und 297,600 E.. im N. an Frahkreich und Solothurn, im O. an Aargau, Lucern, Unterwalden und Uri, im$. an Waliis, im W. an Waadt, Frey- burg, Neufchatel und Frankreich grän- zend. Im 5. findet man blofs rauhes. Gebirgsland mit den Berneralpen; auch der N. ist gebirgig, hat aber doch meh: rere weitere Thäler, und.das Klima ıs$ sanfter und angenehmer. Der: grölste Flufs.. die Aar, nimmt auf der Gränze von Wallis seinen Ursprung; die vor- Yehmsten Seen sind, der Brienzer, Thu- ner, Neufchateller und_ Bieler. Der nicht überall fruchtbare Boden, erzeu weniges Getraide, mehr Gemüse, Hanf, Flächs, Obst, Wein, und Holz, so wie Viehzueht den Reichthum des Landes ausmacht; die Schätze des Mineralreichs werden vernachlässigt,, und aulser Ei-

sen und Bausteinen nicht benutzt. Der