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‘Br. Ein bergiges Land, von dem Klyag
bedeckt und der Gran durchflossen, aber reich an Korn, Wein, Vieh, Metallen, Sauerbrunnen und warmen Bädern. Es hält 4920 QM. mit 115,779 Einw., gröls-
tentheils Slawen und einigen Deutschen.
An Wohnplätzen
in sind‘ vorhanden: 2 Kreist.;,:ıı MI;;
n=€ 206 D. und 24 Prädien in 4 Distrikten.
Bars,'Bersenburg,_Oester. Mil. an der Gran in der Ung. Gesp. Bars. Der Flufs theilt ihn in g Theile: O Bars auf dem linken und Uj Bars auf dem rech- ten Ufer; jener war vordem eine kön. Freistadt. und ıstjetzt unbedeutend, die- ser wohlbewohnt und nahrhaft.
Barsac, Franz. Mil. am linken Ga- ronneufer im Dp. Gironde, Bz. Bordeaux; 2,583 Binw. Vaterland des geschätzten Hautbarsac.
Barschlij,. Kaukasusbezirk mit etwa 1,200 Familien von Ckaitak- Kumücken
bewohnt und dem: Usmei von Ckaidak zugehörig.
Bartenstein,(Br. 540.8° 30‘ L. 389 38° go’) Preufs, St, an der Alle in dem Ostpreulsen: Kbz: Königsberg; 3 luth, Pfk., ı Hosp., 310 H., 3,454 E., wor. 7 Tuchmacher,, 8 Gärber und 5 Leinewe- ber. Gutes Töpfergeschirr.
Bartenstein, Würt.$t. u. Sitz eines Hohenlohe.Bartensteinschen U. A.ind.L. V. Jaxt,©. A. Ingelfingen;-ı Schl. und Besidenz des Fürsten, o6ı E.
Bartfeld, Bartfa, Burdyow,(Br. 490 16° 10°’ L. 389.58‘ 36°) Oester. Freist. an der T'öpl in der Ung. Gesp. Sarosz; gut gebauet mit r kath. u. ı luth. K., und 4,008 Rinw., Deutschen und Slaven. Gu- te Töptereien; Handel. 2 Sauerbrunnen, meistens von Polen besucht.
Barth, Preufs. St. an einem Meerbu- sen, dem. Barther Bodden, in dem Pom- mern. Rbz. Siralsund, gut gebauet mit2 luth. K.; ı Fräuleinstifte; 570 H. u. 3,238 Einw, Haven, worin nur kleine Schiffe einklariren können; Schiffbau; Handel und Fischerei.
Ta Barihe, Franz. Mfl. an der Ne- stes im Dp. Oberpyrenäen, Bz. Bagne- res; 400 E, Wollweberei.»
$, Barthelemy, Scehwed. EKiland zu der Gruppe der kleinen Antillen gehö- rig; 28/4 QM. grols mit 8,000 E., wor. 2/3 Wegersclaven. Die Insel hat Tropen- klima und Tropenproäukte, bes. Baum- wolle(jährlich 400 Ballen), Zucker, Ka- kao, Tabak nnd Meniok.. Die Hoptst. ist Gustavia niüt dem Freihaven Care- nage.. Der Handel hat dieses, Eiland, welches 1782 von den Franzosen an Schwe- den überlassen war, bereichert: man schlägt die Zahl der, seinen Havenjährlich besuchenden Fahr- zeuge auf 1,30%; und. die jährl, Umsatz- summe auf3 Mill. Piaster an. Die Ein- künfte der Krone betragen im Durch- schnitte 100,000 Piaster,.
S. Barthelemy de Chichilliane, Franz, D. an der Romanche mit 762 E., im Dp. Isere, Bz. Grenoble,. Unweit davon die Fontaine ardente, eines der Wunderder
Bartlen;(Br. 549 7" 20" L. 390 11% 54°° Preulfs, St... El a a I) nigsberg;.ı Sehl., ı Pfk.,-H,, 1,335 Be wov. 2 Tuckmacher und 8 Gä:r-
er.
S..Bartolomeo in Galdo, Sie. St. mit 4,492 Einw. in der Neap. Prov. Ganita- zata.
Barton, Britt. M£l., unweit des Einfl. der Humpber in das Meer, in der Engl.
auflserordentlich
Bas 27
En Lincoln. Fähre zwischen hier und ull.
Bartsch; Preufs. Fl.,@. in der Prov. Posen, M. bei Grofsglogau in die Oder, ein langsam schleichender Fl., derdurch Ueberschwemmungen häufig schadet.
Barut, s. Bairut.
Baruth, Sächs. Mfl. am Löbauer Was- ser in der Prov, Lausitz mit ı Schl., 40 H. und 270 E.
Baruth, Preufs.$t. und Hauptort einer Solms Sonnewaldschen Standes- herrsch. indem Brandenburg. Rbz Pots- dam; 1 Schl., 122 H., 920 Einw. Eisen-
hammer.
Bas en Basset, Franz. Mfl; an der Loire im Dp. Oberleire, Bz. Issengeauxz 5.098 E. Mf. von leinenen Bändern und Strümpfen; Töpfereien
Bas, Batz, Franz. Eiland unter 13° 38° 30° 6. L. und 480 45° 49° n. Br. im Dp. Finisterre, Bz. Morlaix: es hat
Dörfer, zo H. u. 380 Einw. Ackerbau, Viehzucht, Fischerei. Basarschik,.. Hadschi Ogli Ba- sur. Baschkiren, ein Russ. Volk, Tatari- scher Abstammung, 27000 Kessel stark in. den Gouv. Orenburg und Perm. Sie sind Mohamedaner, stehen unter selbst gewählten Starschinen, Sotniks,u. Ata- mans, und leisten statt der Steuer mit Schwerdt, Bogen und Lanze Kosaken- dienste. Im Sommer nomadisiren sie, im Winter wohnen sie Wolastenweise in festen Sitzen und Blockhäusern. In ihrem platten Gesichte, grölsern Ohren,: stärkerem Gliederbau und fleischigerm Wuchse erkennt man kaum noch die edlere Tlatarische Bildung. Ä Basdal, Han. D. iu der Bremen: Börde Beverstedt; 35 H., 188 Einw. Hier wurden vormals die Bremischen Ritter- tage gehalten.; Basel, Helv. Kanton zw. 25° 13° bis 250 37“ ö. L. und 470 21° bis 470 36° n. Br., von Frankreich und Baden, und den Kant. Bern, Aargau und Solothurn um- geben; I1ygs QM. grols mit 47,200 ref. E. ın 3 St. und URN. Eine von Hü« geln und Thälern angenehm durch- schnittene Landschaft, die von Zweigen des Jura eingeschlossen u. vom Rhein, Birs, Wirse und Ergolz bewässert ist. Sie bringt Getraide, Gemüse, Kartoffeln, Flachs, Hanf, Tabak, Obst u. Wein her- vor; die Wiesen begünstigen eine starke Viehzucht, u. die‘Waldungen sind erheb- lich.: Kunstfleifs besteht vorzüglich ın der Hauptstadt, doch findet sich auch Leineweberei Baumwollspinnerei u. Uhrmacherei auf dem Lande verbreitet, Der Kanton ist übrigens aristodemokra-/ tisch: der grofse Rath bestebtaus 150, der kleine aus 25 Mitgliedern, hohe Justizbe- hörden sind ı Appellations- u. ı Krimi- nalgericht. Der Xanton, welcher 409 M. zur Bundesarmee stelli und 22,950 Fr. Geld beiträgt, ist in 5 Distr. abgetheilt. Basel,(Br. 4990 33° 34° L. 25% 15‘ 12‘) Helv. Hoptst. des gieichn. Kantons am Rheine, über welchen eine Brücke führt, und Klein Basel mit Grofs-Basel verbindet. In beiden Theilen, welche befestigt sind, zählt man’ 7.'Thore, Vorst., 6 öffentl. Plätze,.220 Stralsen, 12 K., 2,120 H., 15,050 EB. Universität, Ly- zeum, botan. Garten, mehrere Gemäl- desammlungen; Gesellsch,. zur Beför- derung des Guten und Nützlichen, von iselin 1977 gestiftet, mit 220 Mitgliedern und mehrern Lehranstalten; Bibelge- sellsch., dıe in 7 Jahren 30,000 Bibeln u.


