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mensinsel in Australien, von Flinders benannt. Bann, Britt. Fl, inIreland. O. un- weit Sliveguller in Armagh, M. unter- haib Coleraine in den Ozean, nachdem er durch den Lough-Neagh geflossen, Bannagor, Britt.$t: in der Provinz Bengalen, Präs. Galcutta, ı Musselin- und Taschentuchwehberei, Hier haben die Niederiänder ein Comptoir. Bannalec, Franz. Mfl. und KRirch- spiel im Dp, Finisterre, Bz. Quimperle;
4,750 BE.
Bannegon, Franz. Mil. am Auron im Dep. Cher, Bez. S. Amand mit 566 Einw. s
Bannokburn, Britt. D, in der Skot. Sh. Stirling, mit Mf. in Tartan, Baum- wolle und Leder.|
Bannon;(Br,£20 ı2') Byitt, ‚Haven an der Küste der Irisch. Count, Wex- dord.
Bafiolas,(Br. 420 8° L. 190 24°) Span. Villa in der Pr. Cataluna,‘3,000 Einw. Leineweberei.
Bafos, Span. Villa in-der Provinz Salamanca;. 1,200 Binw, Heifses Schwe- feibad.
Banow, Oester, MfAl, im Mähr. Kreise Hradisch; 138 H.,., 90 ‚Einw, brunnen.
Banowetz,'Oester- Mfl. auf einer Anhöhe am Ean in d. Ung. Gesp. Trent-
sin. 5 Stralsen, 2kathol, K., 9 Jahr- snärkte; Woll-,: Eisen- und Viehhan- el.
“ Banschas, Banja, Gruppe von_ı6 Filanden im Indischen Ozeane auf der Westküste von Sumatra,, reich an Am- bra und Vogeinestern. Niako, eine der selben, gehört den Niederländern, die andern dem Sultan von Atschin.
Bantam, Nied. St. auf der Nordkü- ste der Insel. Java im W. von Batavia, an einer geräumigen Bai, vor welcher das Eiland Pulo Panjang liegt. DieNie- derländer hatten hier das Fort Spelwyk
und der Sultan vonBantam seine BResi-.
denz; aber die umliegenden Moräste und die Ungesundheit der Luft haben die Eingebornen gezwungen, diesen sonst reichen u. blühenden Ort zu ver- lassen;, das Fort Spelwyk ist geschleift und Bantam, bietet biols noch einen Haufen von Trümmern dar. Auch soli der Sultan vonmBantam gegenwärtig sein Länd gegen eine Pension den Niederlän. dern abgetreten haben.(Will, Tho;n Memoir of the Conquest of Java).
Bantry,(Br. 510 34° 36% Britt. Mill. an der gieichn. Bai in der Irisch, Gount. Cork. Fischerei.
Bantry Bai, Britt. Bai auf der 8.W. Küste Irelands zwischen Kerri u. Cork und so geräumig, tische Flotte kaum darin hat. In der- seiben liegen die beiden Eilande Beer und Whiddy.
Banyowangy, Nied: Fort auf der Ostküste von Java an der Stralse von Bali, welches diesen Theıl der Insel Java beherrscht und die Verbindung mit Bali und Lomhok unterhält.(Thorn.)
Banz, Baier, Schlols auf einer An- höhe am Main und Sitz eines Kentamts im Mainkr,, Ldg, Lichtenfels; 60 Ein- wohner. Vormais eine berühmte Bene- diktinerabtei.|
Baol, Afrik. Distrikt an der Bai von Goree in Senegambien, weicher zum Reiche Kajor gehört, vormals aber ei- nen eiguen Negerhäuptling,"lin, zum
Sauer-.
- Naussa,"ein treflicher Haven,
dals die ganze Brit-
Bar 73 \
Herrscher hatte. In seinem Umfange wohnen die Sesärer.
Bapaume,(Br. 50% 6° 12° L. 209 30° s2°°) Franz. St. im Dp. Pas de Calais, Bz. Arras; fest, mit 60 H. und 3,145
E.' Twifsspinnerei, Kattunmf., Blei- chen, Brauereien.
Bar, Russ. Stadt am Kow. im Gourv. Podol, Kr, Litin; Citadelle auf einem hohen Felsen, 406 Häuser, 1,218 Ein- wohner.
Bar, Antivari;, Osm. Stadt auf der Küste des Adriatischen Meers in. dem Rumeli, Sandsch.' Iskenderie; festes Schl. auf einem steilen Felsen, Haven und Niederlage der Waaren des Drin- thales.:
Bar le Duc,(Br. 480 46 5’ L. 220 50° 'vanz. Hptst. des Dp. Maas und eines Bz. von 25,25 QM. und 74,529 Einw. Sie liegt am Abhange eines Hügels am Or- naın, 32 M. von Paris, theilt, sich in die Ober- und: Unterstadt,. zwischen wel- chen das Schlolfs liegt, ist wohlgebauet, und zählt ı Vorst., 7 K., ıI.Hosp., 1,100
Hund 7,803 E.: Präfekt, Handelsge-
»richt, 4 Kattunmf. mit Twilsspinnerei;
Strumpfweberei; Hutmächerei; wvor- trefl. Konfitüren.. Guter Weinbau. Bar sur Aube,(Br 48% 13° 10° L.
220 29° 30°) Franz. Hptst. eines Bez. von 19,35 Q. M. und 37,568 E. im Dep. Aube. Sie liegt auf einer Anhöhe am linken Ufer der Aube, hat ı Koilegium, 690: H. und 4,030 E. und unterhält Baumwol- lenweberei, Gärbereien, 12. Messer- schmieden und in der Nähe bei Bayel ı Glashütte. Stark besuchte Märkte.
Bar sur.(Br. 48% 5° L. 220) Franz. Hptst. eines Bez. von 39,72 0: M. mit 50,418 Einw. im Dp. Aube. Sie liegt an der Seine und hat I K., 1,Hosp., 455 H.n, 2,299 E: Twilsspinnereı, Strumpf- und Leineweberei, Gärbereien u. Fa- piermühlen,;, Weinhandel.
.Bara,, ‚Osm. Insel in der Mitte des Archipels zw. 429 go‘ bis go® 53° 6. L., und. 360 47° bis 370.13‘. n. Br., bergig, doch fruchtbar, aber höchst verödet"mit. 2,009 Griechen,.die blofs Baumwolle und etwas Korn und Wein bauen; und 8,000 Piaster Abgaben zah- len. Die herrlichsten Marmorbrüche— jetzt wenig benutzt; Alterthümer— über die ganze Insel zerstreuet. Der Haupt- ort Parichia, ein unbedeutender MAl.; der den Galeeren des Kapıdan Pascha zum Ru- hepunkte dient. Aufder Westseite des Eilandes das unbewohnte Antiparos mit, einer merkwürdigen Höhle,$o Fuls hoch, 1,300 lang und 100 breit.;
Baraba, Kuss. Steppe in Siberien zwischen dem Irtisch und Ob, südlich vom Siberischen Gränzgebirge his über den Om und die Taras thonig, mäger und voller Salzseen, nur am Ob hoch, ınit vielen Hainen, Seen und Birken- gebüschen.
ı Burabinzen, ein Russ. Volk von Ta- tarischer Abstammung in der Baraba der Kr. Omsk und Tomsk sefshaft; Moha= ınedaner und Halbnomaden,, die 2,500 Kessel stark in 7 Wolasten und ‚68 Dör- fern wohnen.
Barabras,.Afrik; Volk in Nubien, die Ureinwohner dieses Landes, die ein besonderes Volk von eigenthümlicher Gesichtsbildung und Farbe ausmachen, eine ganz eigette' Sprache reden, einen sanften: Charakter haben, Mohameda-
ner sind nd vom Feldbau, Handel und Schifffahrt leben. Ihre Farbe iällt zwi-


