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naukreise,: wie in der Rheinprovinz viele Lutheraner, wohl gegen$00,000, egen z.000 Reformirte und 10,009 Juden. ultur des Bodens: Acker- und Wein- ban sind nebst der Viehzucht d. Haupi- beschäftigungen; der Weirbau wird in Franken und der Rheinprovinz mit vie- ler Einsicht betrieben; aber der Feld- bau gerade in den ‚gesegneten Ländern der Menarchie vermächlässigt und ist das lange nicht, was er seyn könnte, Dessenungeachtet bleibt Baiern d. Korn- kammer für einen grolsen Theil ven Deutschland, Bergbau findet blofs im Main-,.Salzach- und Bezatkreise Statt, nnd geht fast allein auf Eisen und Salz: von jenem werden gegen 170,000) von diesen in den Salinen zu Reichenhall und'Lraunstein 250,000, ZU Berchtesga- den 130,000, zu Orb 60,000 und zu Kissın- gen 16,0c0, mithin zusammen. 455;000 Zntr. produnzirt, In d. Kheinprovinz gewinnt man 20,000-Zntr. Schmiedeeisen„ 400 Zatr. Stahl, 12,00 Zntr. Eisenblech und 672 Zutr. Quecksilber. Die Forstkultur ist zwar erst seit neuern Zeiten ein(se- genstand. der Staatsökonemie geworden, indefs hat man noch vorzüglich gut be-
Bai
standene Waldungen(1804 allein in Baiern 1.070,58 Yagwerke königl, For-
sten). Kunsttleils: Baiern ist eigeutlich plofsproduzirend. An Handwerken fehlt es nicht, aber M anufakturanstalten im Grofsen sind nur einzeln vorhanden, uU. Baiern besitzt keine einzige Provinz, die man eigentlich. fabrizirend neunen könrte, wenn man nicht das kleine Berchtesgaden dafür nehmen will. Am weifesten verbreitet ist die Garnspinne- rei, die Leineweberei, die Gärberei u. das Bisengewerbe, so wie die Braue- reien und Branntweinbrennereien. Han- det: was Baiern zur Ausfuhr bringt, be- steht vorzügl. in Näturprodukten, Korn, Holz, Salz, Obst, Hopfen, Rhein- u. Frankenwein, Tabaksblättern, Vieh, Gemüse, wie denn auch Leinewand, Strümpfe, baumwollne Gewebe, Nürn- berger und Berchtesgadnerwaaren unter- gworäinete Gegenstände ausmachen: doch scheint die Bilanz für das Reich 2u seyn. Wissenschaften: werst eine Blüte neue- rer Zeit. Zu München ist eine Akade- mie der Wissenschaften; zu Landshut, Würzburg, Aschaffenburg und Erlangen Universitäten. Die Unterrichtsanstalien stehen unter dem Ministerium des In- nern.— Staatsverfassung: Baiern ist eine konstitutionelle Monarchie, die sich d. Deutschen Bunde angeschlossen
hat. Der König nimmt in diesem Bunde die dritte Stelle ein und führt ım Ple-
num 4a Stimmen. Die Verfassung grün- det sich auf die Konstitution vom ısten Mai 1808.. Der König ‚hat die vollzie- hende Gewalt; in Hinsicht der Steuern und der Gesetzgebung wird. er durch die Nationalrepräsentation beschränkt, die zwar bis jetzt nicht. zusammengetreten ist, aber für die Zukunft’ sich jährlich versammeln soll. Die Krone ist erblich in der männlichen Zänie, u. das weib- licha Geschlecht auf immer ausgeschlos- sen, doch fällt die Krone nach Erlö- schung des Mannsstamms auch auf die männliche Posterität der weiblichen Deszendenten. Die Volljährigkeit tritt mit-.dem-ıg.-Jahre ein, Titel ist; Wir N. DM vom Gottes Gna- den Könige von Baiern; der erstgeborne Sohn heifst ‚Kronprinz, das Wappen besteht in den Bairischen Rauten,.. Der Kronämter sind 4, der Hitterorden 4:
Bagger 0777= nn ge
. Der königliche
Ba
der heil. Hubert, der heil. Georg, die Baiersche Krone u. der Max. Joseph.— Die höchsten Zentralbehörden bilden der Geheime Rath und.das in 5 Depar- temente getheilte Ministerium. DasKö- nigreich besteht aus den bereits organi- sirten Kreisen Isar, Salzach, Unterdo- nau, Oberdonau, Rezat, Main, Lech und Iler and aus den neuen Provinzen Würzburg, Aschaffenburg und Rhein. An der Spitze eines jeden der organisir- ten Kreise steht eın Generalkommissär, welcher die ganze innere und_Polizei- verwaltung unter sich hat;: in Hinsicht der Finanzen hat jeder Kreis seine Fi- nanzdirection, so wie derselbe in Hin- sicht der innern und Justizverwaltung in Landgerichte und Rentämter zerfällt, Die Jusrizpflege ist ganz unabhängig: lie höchste Instanz das ÖOberappella- tionsgericht zu München‘, Gerichte zweiter Instanz die Appellationsgerichte in den Kreisen, undidie Untergerichte. theilen sich in Stadtgerichte,- Landge- richte u. Patrimonialgerichte ein. Auch giebt es für aufserordentliche Fälle Spe- zialgerichie, noch. nicht organisirt: für die Prote. stanten ist eine Section Ad. Ministeriums des Innern unter dem Namen protestan- tisches Generalkonsistorrum die höchste Zentralstelle. Die Staatseinkünfte stei- gen auf ı8 bis 20 Mill Guiden; essind beträchtliche Schulden vorhanden, zu deren Tilgung jedoch Fond bestimmt und.dotirt ist. Die Baiersche Armee bestand ı8ız ohne Land- wehr aus 29,232 Mann Linieninfanterie, 7,344 M: leichter Infanterie, 6,408: Mann Kavalerie, 23035 M. Artillerie, 1,222 M. Fuhrwesen und 100 M. Artilleriearbeiter, zusammen aus 46,341 M. Sie istin 3 Di« visionen vertheilt. Die Nationalgarde
zweiter und dritter Klasse beträgt im kompleten Stande 80,000 Mann.(G. H. Kevseys Statist, ‚des Baiern. Mün-
chen ı809, 8; unvollkommen, so wie Müller, Prändel und alle ältere Chorographen und Statistiker, mit Aus- nahme von Hazzi.— E. Mannert Charite von der Baier. Monarchie. Nürnb. 190.
Baier. Stadt an der Reg- Ldg. Erlangen; um- ı Pfk.,.:1 Syna- wor. 345 Juden.
B1.).
Baiersdorf,
nitz im Rezatkr; jnauert mit 3 Thoren, goge, 310 H.,. 1,150 E.; ı Kupferhammer,_ viele Kupfer- und Nagelschmieden. Meerrettigbau.
Baignes, Franz. Mfl. im Dep. Cha: rente; Bz. Barbezieux; 431 E.
Baigneux les Juifs, Franz. Mfl. ım Dp. Göte d’or,_Bz. Chatilion; qagı Ein- wohner.
Baikal, Rufslands gröfster, ganz in- ländischer See im Gouv. Irkutzk, 78M. lang und 3 bis 10 M. breit, dessen Ufer und Inseln mit Heerden. von Robben bevölkert sind. sel heifst Olchon. die Turka, der Bargusin,; Selenga und die untere Angıara, aber blofs die obere Angara führt sein Wasser ab. Ä
: Baikal, Buss. Gebirge, welches den Baikalsece begleitet:'zerrüttete, theils granitische, 1 ge, die zum Siberischen Gränzgebirge gehören und der lana, Selenga, An- gara, Wilui und Turka den geben.
Baillee, Dep. Mayenne, 168 H., 75 E. reien.
Bez. Chäteau Gontier; Jieineweberei,
m
Der katholische Kult ist‘
ein besonderer:
SER SE REEEN
Seine bedeutendste In-| in ihn ergie[sen sich|
theils kalksteinartige Ber-
rsprung| Franz. M{l. an der Erve im
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