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QM. grols. Im N. trennt es die Endea- vourstralse von Neuguinea; im S. die
Bafl:stralse von Van Diemensland. Das ‘Innere ist durch:ns unbekannt: erst seit 2 Jahren ist es den Britten gelun- gen, von Sidney-Town aus über die blauen Berge zn dringen. Was wir von dem Lande. kennen, reduzirt sich auf die Küsten, besonders diejenigen, wo die Britten ihre Niederlassung haben. Aus- ser den blauen Bergen ‚hat das Land sehr viele,. aber noch ganz unbekannte Ge- birge: die vornehmsten Vorgebirge sind im O. Greenville, Sandwich, Cleveland, Townsend, Gloucester. Saudy, Morton, Banks, im N. Cornwall, York ,„Nord- ‘ost und Nord, im W. Borda, Leuwin, Naturalist, und im$ Nuits,, Graft, Bernouilly und Montagne.. Kein einziger Strom; dıe Fl. Hawkesbury, 9. George, Nepean, Cook; der grofse Meer- busen Carpentaria; der Boden strich- weise dürr, strichweise äufserst frucht- bar, überhaupt unter dem milden Klima, dem Gedeiben aller Vegetabilien gün- stig, wie dennallesfast, was von Europa dahin gebracht ıst, sich akklimatisirt hat. An eigentl. Prod. hat man in die- sem grolsen Lande bisherentdeckt: Stein- salz, Kalk, Basalt, Steinkohlen, Eisen, Pfeffermünzbäume, rothe, gelbe und blaue Gummibäume, Mahagony-, Kaja- putbäume, wilden Flachs, Sago, Ko l- palmen, wilde Muskaten, Känguruhs von mehrern Arten, Wombats, Schna-. belthiere, Schweifthiere ,„ Dingos, flie- gende Eichhörnchen, Seeelephanten, inancherlei und schönes Geflügel, wer. der Kasuar, der Mänura, 20 Papagaien- arten und der schwarze Schwan, vieler- lei Fische, Austern u. s. w._
Die Ureinwohner gehören zu der Negerrasse:. die Zahl aller bis jetzt an- getroffenen, dürfte nicht über 5,000 be- tragen; doch scheint das Binnenland.be- vwölkerter zu seyn. Allesind blofse Na- turmenschen, ohne irgend einen Grad von Kultur.— Das Australland zerfällt ah seinen Küsten in folgende Abthei- lungen: rt) Neusüdwales oder die Britt. Statth: Sidney Cove im S. O., 2’ die Halbinsel Carpentaria, 3) Arnhemsland und 4) Diemensland im N., 5) de Witts- land, 6) Eendrachtsland,.7) Edelsland, 8 Leuwinland im W,, 9) Nuitsland u. Napoleonsland im S.
Auterive, Franz. St. am Arriege, im Dp. Obergaronne, Bz, Muret; 4,000 E. ME£. in Draps ä poil.
Auteuil, Franz, D. im Dp.‘Seine, Bz. S. Denys mit 1,205. Eınw. ineral- quelle.
Authie, Franz. Fl. im Dp. Pas de Calais. Q. bei Pas, M, im$. O, von Montreuil in den Canal. 3
Jduthon, Franz.$t. am Roane, ım Dp. Eure-Loir, ‚Bz. Nogent le Retrou; 249 H., 1,165 Einw. Etamin- und guetmf.| 3
\"dutun,(Br. 46056‘ 58" L. 210 57° 44°”) Franz. Hoptst. eines Bz. von 30,30 WM- mit 70,249 E., im Dp. Saone- Loire. Sie liegt am Arroux und am Fulse eines ho- hen Bergs, hat ı Kathedr:, 9 Kirchen., 2 Hosp., 2,350 H. und 9,176_E. Bischof; Bandelsgericht. Manuf. in Tuch, Strüm- ‚pfen, Teppichen(Tapisserie de Mar- 'chand), ı Gewehrfbr. und ı Kanonen- und Kugelgielserei. Hömische Alter- thümer, worunter die Ruinen eines Ja- nus- und Cybeletempels. ee
Auvergne, eine weitläuftige Berg- kette im südöstlichen ‚Frankreich, wel-
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‚Hptst.
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che sich an die Gebirge von Gevaudan und Vivarais anreihet und zu den.Vor- bergen der Alpen gehört. Hohe Spitzer derselben sind: der 6,288 Fuls hohe Mont. dor, der Cantal 5,954 und der Puy de Döme 4,960. Fuls über dem Meere, Bei Vielen istder vulkanische Ursprung nicht zu verkennen.
Auvillars,(Br. 440 7°. L._.-180 0%) Franz. St. an.der Garonne im Dp| Tarn- Garonne, Bz. Moissac; 25220 E. M£. in wollenen Strümpfen und Mützen; Fa- janzefabr. Haven an der Garonne,
Auzxerre,(Br.9970 47°. 54”. 219 14° 6°) ‚Franz. Hptst; des Dp. Yonne und eines Bz. von 36,55 QM. und 102,122 E. Sie liegt auf einem Hügel, unter wel- chem die Yonne hinflielst und einen guten Haven macht;24M. von Paris, ist schlecht gebauet, hat gKirchen, 2Hosp,, den. Bischöfl. Palast, einen schönen Kai an der Yonne, 1,600 H. und 11.295 E. Handelsgericht. Atheneum. Manuf. von Luch, Droguets, Sergen und baum- wolinen Strümpfen; Gärbereien u. Twils- spinnereien. Wein- und. Holzhandel, i Meile davon liegt die merkwürdige Mineralquelle Belombre.
duzon, Franz. Mfl. im Dp. Aube, Bz. Troyes, 23556 E. Baumwollspinnerei, Strumpfweberei.
dJuxzonne,(Br. 470 ı1? 24° 1. 230 2° 54°) Franz. St, an der Saone, worüber eine schöne Brücke führt; im Dp. Göte d’or, Bz. Dijon; fest, mit ı Schl., ı Ar- senal, 1,150 H. und 5,282 E. Handelsge- rıcht..Stückgiefserei, Mf. von Tüchern und Sergen. Weaarenniederlage u. Han-
el Mfl. im Dp.
Aury le Chäteau, Franz. am Authbie
Pas de Calais, Bz.$S. Pot.; mit 2,586 Einw.|
Auzance, Franz. St. auf einem Hü- gel im Dp. Creuse, bBz. Aubusson, 1,370 E. Gärbereien, Leinewebereien,. Han- del mit Federn. Antimonjiumgprube.
Auzon, Franz.'St. am Allier, im Dp. Oberloire, Bz. Brioude mit. 1,066 Ein- wohnern.
gem Handel. e .. Ava, Birm. St. in der gleichn, Prov.;
seit der Erbauung von Ummerapura ganz verfallen und verödet. Doch findet man hier den grolsen Tempel Schogunga- prah.: “ 4vaille, Franz. Mfl. an der-Vienne im Dp. Vienne, Bz. Civrai; 2,115 Einw. Baumwollspinnerei; Mineralquelle.
Avallon,(Br. 470 28° L. 210 22°) Franz. eines Bez. von 21,4r QM. mit 43,2)5 BE. im Dp. Yonne.. Sie liegt auf eınem Granitfelsen, den. der Voisın be- spült, hat Rt I Hp 830 H. und 5,038 E. Handelsgericht. und Strumpfmf., Gärbereien, Hutma- cherei, 2 Papiermühlen, Wein- und Holzhandel. Geburtsort von Jaq. Boi- leau+ 1793._
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Atarin, Navarino, Osm, St. auf der Westseite von Mora in dem Rummel. Sandsch. Mora, mit ı hohen Bergschl., >'Yhoren, ı Vorst., worin die Griechen wohnen, ı Haven, der von der Insel Sfagia u. z Felsenklippen gebildet wird u. über 1,000 Schiffe fafst; engen, schmuz- zigen Stralsen, ı Hauptmoskee u. etwa 3,000 Einwohnern, worunter 300 Osına- nen.
Aveiro,(Br. 400 38° 20° ‚L. 99) Port. Ciud. an der M. des Vouga in der Prov. Beira. Sie zählt in 5 Quaxtieren 5 Pik,
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