Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
52
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52 Ash

‚Ash, Nordamer. Grafsch. im St: Nord- carolina mit 3,094 E.;

‚Ashborn, Britt. Mfl., unweit der:Do- ve, in der Engl. Sh. Derby. ODekonom. Gesellsch.; Viehmärkte; Käsehandel.

Ashburton, Britt. Mil. $Sh, Devon und eine der 4| unweit dem Dart, mit, Sergemf. dem Wahirechte zweier Dep.

Ashbydela Zouch, Britt. Mfl.an den gleichn. Kanal in der ‚Engl. Sh. Leice- ster, 4 Jahrmärkte. Handel mit Pfer-

in der Engl. Zinnstädte und

en.| Ashford, Nordamer. St. am gleichn. Fl. und dem Mount Hope im$t. Con-

necticut, Gr Windham; 3 K. 2,532 E- Eisenhammer. Ashford, Britt. Mfl. am Stower ın

der Eng!. Sh. Rent

Ashley, Nordamer, beträchrt!. Fl. Q. in dem Cypressensumpie von Südcaro- lina; M. inden Haven von Chärlestown, wo er 2,100 Ellen breit ist. Er ist schiff- bar bis Bacons Bridge.

Ashton under Linne, Britt. St. am Tame in der Engl. Sh. Lancaster; ı Kir- che mit schöner Orgei und Geläute, mit Einschlusse der kleinen Dörfer Bosten, Charlestown und Hurst, 8,000 Einwohner. Tuchmanf.; Twifsspin- nerei; an der Tame über 100 Mühlen. {Housman).

4siago,(Br. 450 Oester, Mil. an einem in den Gebirgen der sette Communi, deren Hauptort er ist, in der Dlgz. Vi- cenza;, ı Bergschlofs, 11,000 B. Strohge- flechte; Viehzucht.

Asien, eine der 5 Hauptabtheilun- gen der Erde, die mit Europa und Af- Yrika westwärts zusammenhängt, von America aber nur durch die 13 M. breite . Berings oder Cookstralse getrennt, übrigens aber ganz von dem Eis- u. Indi- schen grofsen Ozean umgeben ist, welche letztre an seinen Küsten den Namen des Kamtschatkischen, Japanischen, Chinesischen u. Indischen Meeres em- pfängt und durch tiefe Einschnitte gro- fie Busen, wie den Yatarischen, Siami- schen, Bengalischen, Persischen u. Ara- bischen bildet. Von Europa Scheidet Asien keine natürliche Gränze, wenn man den Ural und den südlichen Lauf der Wolga nicht dafür annehmen will: gegen Afrika aber bezeichnet sie ent- scheidend die Landenge von Suez.

Dieser interessante Erdtheil, der frü- Neste Sitz der menschlichen Cultur,

erstreckt sich von 44 bis2220 ö. L. und zwischen 119 s. Br. bis 78° n. Br., mithin fast durch alle Zonen und Abstufun- gen des Klima von der erstartenden Räl- fe des Nordpols bis zur brennenden Hitze d. Aeguators. Sein Areal beträgt, mit Einschiufs der Sundainseln, Mo- lucken und: Philippinen 760,057, nach Gräberg, welcher jedoch die sundain- seln, die Molucken und Philippinen zu Australien rechnet, 721,780 und nach Templemann 641,098 QM, Diese unge- hetre Fläche bietet die mannichfaltig- sten Abwechselungen dar; Gebirge, deren Gipfei sich in die Wolken verlieren u. die wahrscheinlich in Mittelasien das höchste Bergsystem der Erde begründen, . Eissteppen, die jeder Kultur unzugäng- lich sind, Sandwüsten, wo bei dem töd- tenden Hauche des Samums kaum das Kameel athmen kann, und wo sich die blühendste Vegetation und d. ganze Fülle d. Natur entwickelt. Un- geheure Ströme entquelien dem Schoo-

52° a1" L..20° 10° 56) Flüfschen mitten

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freilich

Gegenden,

Ası

se seinerGebirge, und eilen nach allen Bichtungen den Meeren zu: unter ihnen der Ob 468, der Jenisei 456,« 450.. der Amur_ 396, der Me- Kom 348, der Hoang-Ho 330, der Yan- Tse 3, der Ganges 270, der Frat 264, der Pegu 252 und der Brumaputer 240 lang Asiens Produkte sind von der, grölsten Mannichfaitigkeit u. unstreitig die edel. sten der Erde: nirgends erreicht das Thier die volle Ausbildung der Gröfse und Schönheit seiner Gattung in der Maalse, nirgends entfaltetsich die Pflan. ze herrlicher, kraftvoilerund blühendaer nirgends erreicht selbst der Stein eine so grofse Festigkeit u. Adelals in Asien Asien ist die Wiege des Menschen. geschlechts, wie fast aller unsrer gesel. ligen Thiere; auf seinen Fluren haben sich unsre meisten Künste und Gewerbe entwickelt, dort entstanden die Wissen. schaften, dort die gereinigtesten unsrer Religionen, Noch jetzt umfalst dieser Erdtheil%7 aller Erdbewohner, nahe an 400 Mill.(nach den einzelnen Details, nur muthmalslich 392,675,500 nach Gräberg, ohne dieInseln, 366,. nach Voiney 2490 Mill.), deren Abstammun Kultur, Religion, sittliche und polit:- sche Verfassung, ein selr buntschäcki- ges Mosaik darstellen, Die Tatarn, Os- manen, Kaukasier, Perser und Araber sind weils, meistens gut gebildet u. im Ganzen feurig für Freiheit und Unab- hängigkeit eingenommen, obgleichviel- leicht nirgends der Despotism s0 feste

Wurzel geschlagen und so verderbend,

eworden ist, als gerade unter diesen

ölkern, Der nufs- oder schwarzbraune Indier kömmt in seinen äufseren Um- rissen jenen Kaukasischen Nationen am nächsten: seine Sitten, seine Religion sind sanft und durch das Gesetz der Menschlichkeit dietirt Wesentlich aber unterscheidet sich der Kaimucke, der Mongole,: der Mandshure: eine gelbe Haut, kleine platte Nase, erhaben ste- hende Backenknochen, schieflaufende Augen und grolse abstehende Ohren- hernihn schon den Ostasiaten, wohin die schwarzgelben und. dunkelibraunen Birmaner, Siamer, Anamer, Thibetaner, Schinesen und Japanergehören, sämmt- lich, nach unseren Bgrıffen v. Schönheit häfslich gebildete Völker, j wie ihre einsylibige Sprache, ihre sin- guläre Verfassung u. ihre Sitten bewei- sen, vielleicht die am wenigsten ver- mischten Urvölker der Erde ausmachen. Die Insulaner im Indischen Ozean ,.stam- nıen entweder von den Negern ab, wie die Haraforas und Papuas, oder gehören zu einem eignen Menschenstamme, den weit verbreiteten Malaien; die Anwoh-

die Lena

u

die jedoch,

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ner des HKismeers aber sind walıre Fin-

nen, und nur das Klima konnte ihre natürlich gute Bildung verunstalten und sie zu Pygmäen einschrümpfen. Der Hauptsprachen sind 7: Schinesich, Ma- laisch, Hinduisch, Hebräisch, Arme- nisch, Mantschuisch und Mongolisch.

Die Eintheilüngen dieses. Erdtheils sind sehrverschieden. Am befsten kann es in Westasien, ‚wozu die Länder der Osmanen, Arabistan, Iran umf Be- ludschistan; in Südasien, wohin Ostin- dien, die Inseln im Indischen Ozeane, Birma, Siam und Anam; in Ostasien, wohin das Schinesische Reich,"Japan, die Philippinen und Inseln im Schine- sischen Meere, und in Nordasien, wozuü blols das Russische Asien zu rechnen seyn dürfte, abgetheilt werden(Ehr-

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