Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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-Ackerbau und Viehzucht, dern, wo es eingewandert ist, haupt-

"keit, vielmehr zum Geize geneigt.

-Jser

Westphalen,

Arm

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-lich fruchtbare Ebene, die der Bann u. Blackwater bewässern und der Nowry- canaldurchschneidet. Viehzucht, Acker- bau, Flachsbau, Hanfspinnerei, Leine- weberei sind die Hauptnahrungszweige der 107,550. Einw., die ıng St. und MAil., 20 Kirchsp. und 15,125 H. wohnen. Ein- theitung in Baronıen, z Armash,(Br. 54023° L. 119 7°) Britt. Uptst. der Count. Arniagh am salın, 14 M. von Dublin. Sitz eines Erzbischois mit 5,715 Guld. Eink., welcher die Bi- schöfe von-Down- Patrik, Dromore, Londonderry, Cioghel und Kilmore zu Suifraganen hat. 4.eineweberei u. gro- (ser Leinenmarkt;, worauf jährlich für 3,906,000 Guld. umgesetzt werden,- Armaneon, Franz. Fl.im Dp. Yonne. O. bei Essey; M. unweit Joigny in die Yonne; Nebenfl, die Armance. Armenier, ein grolses Volk im west- lichen Asien, welches in dem ÖOsmani- schen. Reiche an den Quellen des Frat

"and Tigris zu Hause ist, sich aber über

alle Osmanische Provinzen und überlran verbreitet hat n.- selbst in Ungarn, Sie- benbirgen und Rußland in grofser Zahl lebt. Sie nennen sich seibst Hai, Oli- -venfarbige Haut, schwarzes Haar, leb- hafte Augen, wohlgebildete Adlernase, regelmäfsige, aber blasse Gesichtszüge, schlanker Körperwuchs,, der bei dem Frauenzimmeraulserordentlich ins Zier- liche fällt, bezeichnen auf den ersten Blick diefs Asiatische Urvolk. Es. be- schäftigt sich in seinem$tammsitze mit in den Län-

sächlich mit Handel u. Gewerben, be- sonders Saffiangärberei, wobei es durch seine Verschmiztheit ansehnliche Reich-

'ıhümer.erwirbt. Der Armenier lebt im - Ganzen sıtisam, eingezogen und ist we-

nig zu Ausschweifungen und Sinnlich-

ten trifft er eheliche Verbindungen au- seiner Nation,. Sie sind Christen von einer besondern morgenländischen Secte und stehen unter 4 Patriarchen, deren höchster den Titel eines Katho- likos führt;- doch haben sich auch viele Armenier, unter einem eignen Patriar- chen mit der katholischen Kirche ver- einigt. Sie reden. zweierlei Dialekte ei- neralten Sprache: einen für das geıneine Volk, den andern für die Priester al heilige Sprache. Armenienstadt, s, Szamos Ujvär. Armentiöres,(Br. 509 40° 1. 200 27°) Franz. St. an der Lys im Dp. Norden,

Bz. Lille; wohlgebaut und gut gepfla-.

stert, mit 7,598 E.'Gärbereien, Leinen- und Wollwebereien; Stärkefabr.; Salz-

-raffinerien. Schöne Cervelatwürste.. Han-

dei mit Leinewand und Tischzeuche. \ drmento, Sic. D. in der Neap. Prov. Basilicatäa, mit 2,3490 E.

Armieu, Franz. D. im Dp. Isere, Bz. S. Marcellin: 455 Einw. Kanonen- gielserei.

Arminiusberg , freistehender Berg, nahe bei Lügde in der. Preuls. Prov. Abz. Minden. Auf dem- selben sieht man die Ruinen der alten Hermannsburg.

Armstrong, Nordamer. Grafsch. im St. Pennsylvania mit, 6,148 E.

Arna,©sm. St. auf der Archipelin- sei Andra. Sitz eines griech. u. kathol. Bischofs; Haven, nur für kleine Fahr- zeuge zugänglich; Alterthümer. 1

Arnau, Hostay, Oester, St. an der

Elbe im Böhm. Kr. Biczow; altesSchlofs,

sel-.

Arn

20 H., 2,026 Einw. Leineweberej,'Schön-. färberei. Arnaud Belgrad, Osm. St. am Cher- vesta: in der"Aumel. Sands. Avlona;z 11,500 E. theils Arnautben, theils Grie- chen, die wichtigen Handel treiben. Arnauthen, Albanier, ein Volk ge. mischten Ursprungs, welches sich in dem westlichen"Theile von Rumeli ver. breitet hat und auch auf den Neapolita. nischen und Sicilischen Küsten lebt Ihre Abstammung ist ungewils; ihre Sprache ganz von der Slavischen ver. schieden. Ein tapferer, aber auchgrau- samer und räuberischer Menschenschlag der sich theils zu den Dogmen des Chri. stenthums, theils zum 1slamismus be-

kennt und durch Tracht und Sitten von

allen übrigen- Völkern Europas ans- zeichnet. ea.. ne

Arnayle Duc,(Br. 470 7 E. 2196 Franz. St. an Arroux im DL Göte ar Bz. Beaune, 456 H., 2,543. E."Tuchmf. Korn-, Vieh- und Wollenhandel. Sie des Adm. Coligny überden Marschall Cosse 1570.|

Arndorf, s. Erbendorf.

Arneburg, PreulsSt. an der Elbe im Sächsisch; 022 H. u. 1,222 E.;. wor. 212 Gewerbeirei- bende. Schifffahrt auf der Elbe.-|

'Arnedililo, Span. Villa am Cidacos der Prox. Soria. Stark besuchte-

er;

Arnedo, Span. Ciud. am Cidacos in der Prov. Soria; 3 Pfk., 2 Kl., ı Hosp,, 1,600 BE. Weinban.

Arnemuiden, Br. s10 30° 6° IL. 210 x 08°) Nied. St. auf der Ostseite der Insel

Woalchern in der Pr. Zeeland; 8% E. Im.

Verfalle. Arnfels, Oester. Mfl. zwischen der Sulm und obern Pesnitz im Steyr. Kr. Marburg. Weinbau. Arnhem,(n. Br. 510 59° 55* L. 230 3% 13°) Nied. Hptst. der Prov. Gelderland am Fulse der Veluweschen Berge, un- weit dem Rheine; etwas befestigt und gut gebauet mit 4 Thoren,4 K., 1,500H. und 9,437 E. Das Prinzenhaus; die Eu- sebiuskirche, ı Zucht- und Besserungs- haus. Starker Speditionshandel! Ge- burtsort von Heinr. Aquilis. .. Arnhemsland, Theil von dem gro- fsen Australlande auf der nördl. Küste, zw. dem Carpentariabusen u. Diemens- lande. Die"Küste ist durch mehrere

‚kleine Bäien und Vorgebirge zerschnit-

ten.\

Arno, Tosc. Fl. O. auf der Apen- nine Falterona. M. unterhalb Pisa ın d. Mittelländ. Meer, nachdem er dieSieva, Pesa, Elsa und Chiana aufgenommen hat und von Florenz Barken getragen, Lauf 26 M.;

Arnen, Franz. Fl. im Dp. Creuse. im Bz. Boussac, M. in die Cher, unweit Vierzon,

Ss. Arnould, Franz. St. an der Re- marde im Dp. Seine-Oise, Bz. Etam- pes mit 342 Einwohnern und ı Twisl- spinnerei.|:

Arnsdorf, Bair. Mfl. am Kolbach im Unterdonaukr., Ldg. Pfarrkirchen mit 2 Schl., ı63 H. und gyo Einw., wovon 40 Tuch- u. Wollienzeuchweber.

Arnshaugk, Weim. Bergschlofs und Sitz eines Amts von 17,162 Eınw. in dem vorm: Neustädterkreise.

Arnstadt,(Br. 500 49 57°" L. 280 37° 15°) Schwarzb. Sondersh. St. an der Gera nit 3 fürstl. Schl., 780 H. und 4,800 E. sitz der Regierung; Lyzeum. oilen-

Abz. Magdeburg, mit 1 Pfk.,'

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