Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
45
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Ardeche, Franz. Fl: Q: auf den Se- vennen über Aubenas. M. in den Rhone bei Pont-Saint- Esprit.

Ardeche, Franz, Dp. im südöstlichen Frankreich, zw. 210 30° bis 230 31° ö,Br. und 4g° 21° bis 45° 13° n. Br., 107,62 QM,

rofs. Ein hoch gelegenes Bergland zw. en Sevennen und dem Rhone, von der Loire, Ardeche und Canze bewässers, Es hat für seine 290,833 Bewohner, wor- unter gegen 60,000 Reformirte sind, kaum auf Y, Jahr Brodkorn; die Castanien, welche hier wie alles Obst, selbst Fei- gen, Mandeln und Nüsse, vortreflich gefathen, ersetzen den Mangel an Cerea- lien, Auch die Cöte Rötieweine des Phone sind vortreflich. Die Viehzucht wird vernachlässigt, dagegen gewinnt man gegen 2,630 Zntr. Seide und über 190,000 Zntr. Steinkohlen,.Der Kunst- fleils beruht meistens auf Seidenspinne- rei, welche gegen 10,000 Menschen be- schäftigt, auf einigen Wollarbeiten u. der Papierfahrication. Uebrigens gehört die Provinz, welche 2 Dp. zur Kammer sendet, zur 9. Militärdivision, zur szien !: Diöcese von

Mende und unter den königl, Gerichts- hof zu Riom; sie wird in 3 Bezirke, 31 Cantone und 331 Gemeinden abgetheilt,

Ardee, Britt. Mil. i. d. Irisch. Count, Leinster. In der Nähe grolse Hügel, die man für Grabstätten Irischer Köni- ge hält.

Arden, Bahar el Arden, in den hefligen Büchern. Jordan, Osm. Fl. in dem Pasch, Damask. Er kommt aus dem See Phiala, fliefst Anfangs unter der Erde hin, öffnet sein Wasser bei dem D. Paneas in dem Sumpfe Maron, geht danndurch den Bahr el Tabeyra, durch- strömt in die Ebene al Gäuer u. verliert sich in dem todien Meere.

Ardennen, eigentlich eine bewal- dete Anhöhe im nordöstlichen Frank- reich, die eine Fortsetzung des Jura bildet, auf ihrer Oberfläche schöne Waldung trägt, und inı Innern Stein- kohlen, Eisen und andere Mineralien verschlielfst.

drdennen, Franz. Dep. im.nordöstl. Frankreich zwischen 210 45° bis 229 rg ö. L. und 490 22° bis zo% 24° n. Br., 104,70 QM. grols, von 268,196 Menschen, wor- unter viele Protestanten, bewnhnt. Ein rauhes, von dem Ardennenwalde zum Theil bedecktes Land, welches zwar in seinen beiden südlichen Bezir- ken ziemlich guten Boden hat, und von der Maas, Aısne, Sormone und Aube bewässert wird; doch taugt nur 1/3 der Oberfläche zum Ackerbau, und Vieh- nnd Schaafzucht machen seinen Reich- thum aus, Es besitzt zugleich gute Ei- senwerke(18 Hochöfen u. 42 Hammer), eine ausgebreitete LTuchweberei und an- dere Gewerbe. Zur Kammer sendet es 2 Deputirte, macht einen Theil der 2. Militärdivision, der 22, Forstconserva- tion, der Diözese und des königl, Ge- richtshofes von Metz aus, und wird in

Bezirke eingetheilt, welche 3 Can- tone und 585 Gemeinden enthalten,

Ardes\Br. 450 52° L. 200 go) Franz. St. am Couce im Dp. Puy de Döme, Bezirk Issoire mit 1,636 Einwohnern, Spedi- tionshandel. 4

‚Ardfert, Britt St. an der Ballyheigh- bai in der lrisch. County Kerry; verfal- len, aber der Sitz eines Bischofs.

Ardzis, Osm., St. im Pasch. Wan. Sie liegt am Binnensee Wan, der nach ihr zuweilen benannt wird,

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Ardglass, Britt, Mfl. in der Irisch. Count. Down, mit Ueberresten alter Fe-

'stungswerke,

Ardila, Span. Fl. in Sevilla. Ss: auf der Sierra Morena, Mündung bei Moura in Portugal in die Guadiana,, L. 14l/a Meilen.

Ardoye, Niederl. Mfl. am Drybeck in der Prv. Westflandern mit 5,975 Ein-

wohnern,

Ardra, Afxrik, Negerdorf auf der Sclavenküste von Guinea im. Reiche Dahome, vormals Hauptort eines eig- nen Staats, Es ist ganz mit Palmbäu- men umgeben und handelt vorzüglich mit Palmöl.

4Ardre, s. Erdre. 3

Ardres(Br. 50° 35° L. 19° 30%) Franz. St, in morastigen Umgebungen im Dp. Pas de Calais, Bez, S. Omer; fest mit 1,602 Binw. Bekannte Zusammenkunft Franz T, und Heinrich VIIL 1590 le Champ de Drapdor.»:

‚drdsisch, Osm. Fl. in der Walachei. O, aufden Karpathen, M. bei Bundescht in die Dumbrowiza.,

Ardsisch, Osm. Mil, am gleichn, Fl, in der Walachei mit r Bergschlofs, ı Kl, und 6 Kirchen, sehr im Verfalie.

Arebkir(Br, 38% 05° L. 550 a5) Osm« Flptst, einer gleichn, Landschaft des Pasch, Siwas in gebirgigen Umgebun-

en,

. Arebo, Afrik, Negerädorf im Reiche Benin auf der Sclavenküsie; Niederl. Factorei, Sclavenmarkt. x © Arelh, Montes Marithi, Arab. Ge» birge, welches bei der Stralse Bab el

aus den Fluthen des Meers

steigt, sich von S, nach N. durch. den östlichen Theil der Halbinsel schwingt, und im Persischen Meerbusen verbirgt, Es besteht meistens aus Kalkfelsen, Aremberg(Br. 50° 27'L. 42033). Preuls, St. an der Ahr in dem Niederrhein. Rbz, Koblenz, mit ı Schl, u,201 Einwohnern, Weinbau, Aremberg, ein herzogl, Haus, wel- ches von dem Hause Ligne abstammt, von K. Karl V. 1549 in den Reıchsgra- fenstand, von K, Max. II, 1579 in den Beichsfürstenstand und von K. Ferdi- nand III, 1644 zur herzoglichen Würde erhoben, auch in das Fürstencollegium eingeführt war, Es ist theils in den Niederlanden, theils in Deutschland begütert, und hatte wegen seiner Deut- schen Besitzungen- dem Fürstenthume Aremberg- 7l/ag Q.M. mit 14,334 Einw. u. 120,000 Guld. Einkünften, Sitz u. Stimme auf dem Reichstage, Letztre verlor es durch die Abtretung des linken Rhein-

ufers, u. wurde dafür durch das Münste-

rische Amt Meppen 33 E, und der Veste Recklinghausen 13 QO,M. mit 27,310 E. entschädigt, Beide sind jetzt mediatisirt und ad rer unter Hannöverische und Recklinghausen un- ter Preulsische Hoheit gekommen. Das Haus ist katholisch, und Klemenswerth bei Meppen die gewöhnliche Residenz,

Arena, Sard. Mfl, am Po in d, Mai- länd, Prov, Voghera mit 2,590 Eınwoh- nern.=:$

Arendal(Br, 58% 27° L. 26° 30° 10° Schwed, St, an einer sichern geräumi- gen Bucht im Norw, Stifte Christian- sand. DiezıoH, stehen anf Pfählen, die Stralsen sindhölzerne Brücken, den Ha- ven deckt die Insel Tromoe; die 1,700 Einw.sind wohlhabend und treiben ei- Fi wichtigen Handel mit Eisen und tolz,|

Q.M. mit 26,190

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