Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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geblieben. Ihr Gouverneur und Gene- ral- Capitän residirt zu Zaragoza. Ein-

theilung: inr3 Gorregimientos,

Aragona, Sic. St. auf einem Hügel in der Sic. Pr, Val di Mazzara' mit 6,000 EB. Starker Mandelnbau. und Girgenti sieht man, den bekannten Erd- und Wasservulkan Maccalubba.

Aragonischer oder Kaisercanal, Span.

Canal in Aragon, ‚welcher 11,190 Fuls vor Tudela in Navarra anfängt, 10/2

Fuls Tiefe und 742/;, Breite hat, Fahr-

zeuge von 2,000 Zntr. trägt, 12 Meilen fortläuft, und bei Zaragoza im Ebro endigt, dem Plane nach aber noch 71% M,.weiter bis Sastago geführt werden soll, um das Mittelmeer mit dem Viz- a Er wirft jähr- lich 150,000 Guld. ab.

Aragwi, der Aragus der Alten, ein KaukasusFl. Erentspringtam Schiefer- gebirge im$. O. des hohen Ghochi un- ter dem Namen Chaddedon, sırömt von N. näch S, und ergielstsich bei Mzche- tha in den Kur, var

Aral, ein grofser Landsee in Miittel- asien, von der Kirgisensteppe und.der Bucharei unigeben, zwischen 76bis S0PL. und 43 bis 470 Br., 43 M. lang und 26 breit. Er hat weniges salziges Was- ser, seichte schilfige Ufer und viele flache Inseln, worauf Robben leben. Der Baratskische Busen bildet seinen nordwestlichet Theil, Die vornehm- sten ihm zu/allenden Ströme sind der Sihon und der Diyhhoum,

Araler, einVolk von Tatarischer Ab- stammung, welchestheils 5,000. Bogen stark: in der Steppe der Kirgiskaisaken, theils und vornehmlich mehr als 100,090 Köpfe stark im Staate Khiwa nomadi- sirt, Hier beschäftigen sie sich doch auch mitAckerbau ünd Fischerei und stehen unter 2'Begs,'die gewählt wer- den und dem Khan von Khiwa tributär sind, ‚Sie bekennen sich zum Islam.

Aramony,(Br. 43? 55° Li 220) Franz, $t. an dem Rhone im Dp. Gard, Bz. Nismes, mit 505 H. und 2,%20E. Man fabrizirt Trieots,, Seile, Töpfe, Hutfor- men, Salpeter und Branntwein,

4Jran, Span, Pyrenäenthal inder Proöv. Cataluna, in welchem die Garon- ne den Ursprung nimmt,

Aranda.de Buero,(Br. 410 go 12 L. 140 0° 33°) Span. Villaam Duero in der Pr. Burgos mit 2 Pfk., 4 Rl, u. 3,300 E. Guter Weinbau.|

Arany Maroth,(Br. 48% 43°.L. 36° 3 go) Oester. Mfl. und Congregations- Ort der Gesp, Bars mit 1,775 Einwoh- nern,

Aranjosch, Fl, in Siebenbirgen, Er entsteht aus dem Zusammenflusse des

rofsen und kleinen Aranjosch bei To- barfalva, und geht bei Sosz Martos ın denMarosch. Merkwürdig wegen seines Goldsandes.&

Aranjosch, Öester. Stuhl in dem Siebenbirgischen Szeklerlande, von dem Thorenburger u, Weilsenburger, Gomı- tate umgeben; 6,10 QM.:grofs mit 10,000 Einw,.(1778 1,178 Familienhäupter ohne die zahlreichen Wlachen). Er wird von Szecklern und Wlachen bewohnt u, in 2 Bezirke eingetheilt,

ÄÖranjuez,(Br. 40? 1° 54 Span. Vılla am Einilusse des Xarama in den Tajo in der Pr, Toledo, 5 MM, von Madrid, regelmälsig und' gut gebauet mit dem berühmten königl, Lustschlosse, woselbst der Hof in der Regel einen Theil des Sommers zubringt, und der

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sich auch durch seine zeizenden Gärten

und übrigen Anlagen auszeichnet, ı K,, ı Kl;,, ı Theater und 2,593 Einw.(wäh- rend der Anwesenheit des BHofs wohl 10,000). nn. ‚drapatak, Oester, D,ind. Siebenbir- ger Gesp. a mit ı reß;,£ Griech K. und 142 H- Besuchter Sauer- brunnen. Ararat, Osm. Gebirge im Pasch, Er= zerum, unter 620 38° L. und 39° 40 Br., welches einen Theil des Ala Dash, oder Taurus ausmacht; ein mächtiger Ge- birgsstock, der einen gräfslichen öden Anblick darbietet, kahl, voller Felsen- schluchten und Abgründe, und nur mit Lebensgefahr zugänglichist. Die Gipfel sind. mitewigem Schnee bedeckt. Üeb- rigens ist er noch wenig bekannt, und noch gar:nicht untersucht. k Aras, Araxes, Osm. Strom, welcher auf dem Gebirge Bingheul entspringt, ganz Armenien durchläuft und bel Kalagail dem Kur zuströmt, Sein Fluls- bette ist selbst breiter, als das des Kur und hält wohl 1,000 Fufs(Klaprotk).

Arathapeskow, Amer, See ım innern.

Nordamerica. Er nimmt das Wasser des Mackenzie auf, und steht durch den Arathapeskowfl, mit dem südlichen Bi- bersee, durch den Sclaventl. mit dem Sclavensee inVerbindung.

Araucanen, Americ. Volk in dem

pan, Gen, Gap. Chile, welches die

schönen Gegenden zwischen d.Fl. Biob- bio und Valdivia, dem: Meere nnd den Anden bewohnt, stark, wohlgebildet u. von kriegerischem Ansehn. Sie theilen sich unter 4 Butat- Maps oder Fürsten- thümer ab: jedes Bntal Mapu zerfällt in 5 Ailla Reguen oder Provinzen, jede Ailla Regueing Reguen oder Districte. Tokis regieren die Butal Mapns, Apo- Ilmenen die Ailla Regues, Ulmenen die Begues. Webrigens leben sie unter ei- ner Art von Feudalverfassung und sind ganz unabhängig von den Spaniern. Ihre Religion ist einfach, ihre Sitten milde, (Viagero universel). 2

Araujo, Span, Villa u. Castell in d. Pr. Galieia.

Arawaken, s. Arrowaken. ge:

Arawari, Südaner. Küstenfl. ım Franz. Gniana, welcher in den südl, Gebirgen entspringt, die Gränze zwi- schen den Franz. Besitzungen und Bra- silien macht, und sich in den Atlanti- schen Ocean mündet.

Arayolos, s. Jrroyolos.:

Arbas, Franz. D. am gleichn, Fl. im Dp. Obergaronne, Ba. 8. Gaudens, mit #83 E. Eisenhammer; Glashütte;. viele Hölzschuhe u. Kämme, Inder Nähe die merkwürdige Eisenmine Vic Dessos.

Arbe, Oester. Eiland im Golf von Quarnaro, unter 449 46 50° Br: und 320 31° L zu a ei: Ban ge- hörig; nor. QM: mit 3,049 B. ın Lob, 2 Mf. en 12 DB mit 6 Rund 69 Geistli- chen. Die Insel ist fruchtbar, aber das Klima wegen der fürchterlichen Nord- winde so rauhl, daß oft Tausende vom, Schaafen erfrieren, Fischerei; Schaaf- zucht und Salzschlämmerei sind Haupt- nahrungszweige. Die St. Arbe am Meer- vo. car hat 1,400 E., z Häven u. X

ischof. e

® Arbesbach, Cester, Mfl. im Nieder« äster. V.O.M.B. Glashütte.

Schwed. St. am grofsen Fl. in Westeräsp

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WESER JEERRES GIER nu zen