Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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». Annover, Span. Villa unweit dem Tajo in der Pr. Toledo; 400 H., 2,000 E. alpeterfabr. r ei Bro Osm. Volk, welches die Gebirge der Pasch. Haleb und'Tarablüs bewohnt und etwa 69,000 Köpfe zählt. Es geniefst unter eıgnen Oberhänptern eine vollkommene Unabhängigkeit und 'erliegt blofs an den Pascha einen leich- ten Tribut. Die-Ansarier ‚sınd weder Mohamedaner,. noch Christen, aber die Religion, der sıe huldigen, ist we- nig bekannt. Uebrigens sınd sie ein fleifsises Volk und verstehen sich vor- üglich auf den Ackerbau., Ansbach,(Br. 49% 14° L,.28° ı3°) Baier. Hotst,.des Rezatkr, und eines Ldg von 75 QM. mit 23,731 Einw._Sie liegt an ler Kezat, weiche den Holzbach auf- nimmt, ist ummanuert u. zählt a T'hore, 3 Vorst., aluth,..ıkath. K.,2 Hosp., ı aisen- und ı Wittwenb., 1,016 H. und 11,924 Einw-, wor. 350 Juden, Schönes Schlafs mit 1 Orangeriehause; Sitz der Provinzial- Behörden; Gymnasıum mit ibliothek; Töchterschule. ı Halbsei- se und Baumwollienmf., ı'Tabak-, 1 Bleiweils-, 2 Puderquast-, z-Spiel- karten-, ı Fajanzefabr,, x» Leimsiederei, 36 Weher, 7 Strumpfwirker, ıo Gärber m. Ss. w. een DAR, eure von Cronegk 7. 1758.u. J. Pet. Utz 7 1790, auch Ten Arzis G. E. Stahl r 1731. ee s. Ance.. AÄnseghem, ‚Niederl. D. in der Pr, Westtlandern mit 3,245 B. .. dnserskoi Ostrow, Rufs. Eiland im weifsen Meere, welches zu der Solo- ' wezkoi Grüppe gehört, wüste und un- bewohnt:ıst, Ansiet, Dän. Eiland.an der Küste von Grönland, zu einer.Gruppe von mehr als 1,000 Inselchen gehörig. See- hundsfang u. Eiderdunenlese; jährlich bo Tounen Speck; 700 Seehundshäute u. 10 Zntr. Eiderdunen, o. Jnson,. Grafsch. Nordcarolina mit 8,837 BR. Anson, s. Bouka. Anstruther, Britt, Kirohsp. in der 8cot. Sh. Fife, welches durch einen Fl. in Easter u.. Wester getheilt wird. Es zählt gegen 1,000 E., unterhält ı Zwirn- Fer, Schiffbau und etwas Cabotage und exportirt Waizen, Gerste und Boh-,

| Afrik, Landschaft auf der

im St.

Ante ,. Goldküste von Guinea zwischen dem Fl. Ancohra u. Succondee, ein waldiges, aber fruchtbares Land, reichlich bewäs- sert u. mit Pflanzen bedeckt. Gold fin- det sich in Menge. a Antakig,(Br. 36% 12° L. 54° 2°).Osm. St. am Aası und am Fulse eines Bergs, worauf ein Castell steht, im Pasch. Ha- leb. Nur noch 2,x00 Einw., die vom Gar- tenbau und einigen Gewerben leben. Der Griechische, von diesem Orte ge- nannte Patriarch wohnt zu Damask, Vormals:stand hier das so: hoch berühm- te Antiochia. Antalia, Altalig, Saitylia,(Br, 37° 3° L..409 3°)-Osm, Seestadt im. Anadoli, S.-Tekieh; ansehnlich mit gu- tem Haven. und beträchtiichem Handel, meistens von Griechen bewahnt. Antalo, Afrik. Hptst, der Prov. En- dertz in dem Reiche Tigrre, S. Antam ,s.S, Antonio. Antawarie, eine derProv,, worein die Insel Madagascar getheilt ist; ut angebauet, und reich an.Reifs. Hier

Ani

liegen die. Baien von Antongil und S, Marie; die Anwohner der letztern ver: fertigen die schönen Schürzen von$, Marie(Fressange)._

Antaximer, Madagassische Völker- schaft, welche die südlichste Provinz von Madagascar bewohnt; ein rauhes u, armes Land, wo das jetzt zerstörte Fort Dauphin lag. ıFressange).

Antequerä,(Br. 370 7° L. 12947') Span, Hptst, eines Gebiets von 7,95 QM. und 49,000 E., welches zwischen den Prov, Granada, Sevilla und Gordova liegt, keiner dieser Provinzen angehört, aber unter dem:General- Capi:än von Gra- nada steht. Sie wird ın die Ober- und Unterstadt eingetheilt, hat ı altes Man- risches Schiofs, welcheszum Rathhause dient, 4 Pfk., 22 Kl., und etwa 14,000 E. M£f. von Ledertapeten, Gärbereien; Oel-, Obst- und Seidenbau. Handel mit Orseille. Unweit davon liegt ein salzi- ger See, 2/;, M, lang u. U/z breit.

S. Antheme, Franz. Mfl. am Ance imDp. Puy de Döme, Bz. Ambert mit 2,493 Einw.

Antibes,(Br. 439 34° 43 L. 240 47° 20°) Franz. feste Seestadt im Bz. Grasse mit ı Citadeile, 3 K,, 2.Hosp, 500 H. und 5,270 E. Handelsgericht; Ha- ven, Seehandel; Sardellen- u. Thunfi- scherei; Töpfereien; Römische Alter- thümer. im 8.0, von Antibes die Bucht S, Jouan, wo Napoleon Buona- parte bei zum Verderben Frankreichs an dasLand stieg. j

Anticosti, Britt. Insel zum Gouv, Newfoundland gehörig, unter 3149 1° 45* L. und 49°:6° Br.; 6 M. lang, 2 breit, raub, voller Felsen und Moräste, aber mit gutem Holzwuchse. Sie hat keinen Haven;_ihre 4,500 E. nähren sich von dem Stockfischfange, von der Bären- u, Kobbenjagd und etwas Viehzucht.

Antignang,(Br. 45° 32° 59° L. 319 30° 66'') Vester. St. in dem lilyr. Kr. Fiume mit ı Vorst., 5 Pfk., 283 H. und 1,199 E. Wein- und Obstbau; ‚Mangel an Was- ser,

Antigona, Osm. Eiland im. Marmor- meere, zuder Gruppe der Prinkipos ge- hörie.

Äntigua, Brittische Leewardinsel in Westindien unter 3150 51? L. u. 170 4° 30° n. Br, 450 Q@. M. grols mit 59,1838 Acres Land, wovon 34,000 angebauet sind. Sie zählt gegenwärtig 50,000»E,(1791. 2,590 Weilse und 37,808 Sclaven ohne Farbige). Das Eiland hat wenige Quellen, und keinen einzigen Bach, ist aber äufserst ergiebig an allen Arten von Tropenge- wächsen, Stapelwaare macht der Zu- cker aus, wovon jährlich 285,529 Zntr. ausgeführt werden; dann Farbenölzer, Tabak, Baumwolle u. Häute. Antigua, der Sitz des Gouverneurs der Leeward- inseln, hat einen Rath und. eine As- sembly. Hauptst, ist S. Johnstown,

Antilibanon, s. Gebel el Chaik.

Antillen, eine grolse Inselgruppe, die sich in einem Bogen um den Mexi- canischen Busen schwingt. Sie werden in.die grolsen und kleinen. (S. Westindien).

$. Antioco, Sard. Eiland. auf. der S. W. Spitze der Insel Sardinjen, welches mit derselben durch eine grolse stei- nerne Brücke zusammenhängt. Sie hat in dem Walde Canai wilde Pferde und wird von 300 Einw., meistens Fischer bewohnt. Ä|

Dp. Var,

seiner Flucht von Elba 1814

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