Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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Baptista u: Sebastiäo gedeckt wird: Be- trächtlicher Handel. ‚Angra dos Reyes, S. dmar? Port. St. in dem Brasil. Gouv, 98. Paolo._ Aneri, Sic. D. in dem Neap. Prince: citeriore mit 4,456 B. Angrias, Hind. Seeräubervolk auf der Küste Malabar, nach seinem Ober- haupte Angria benannt. Die Angrıas besitzen ı Castel u. I Landstrich auf der Küste, und dürfen die Brittische Schiff- fahrt nicht weiter beunruhigen. Angrogna, Sard. unzu ängliche Al- engegend in Piemont, dıe nur an 2 )ertern einen Eingang gestaitet u. von Woaldensern bewohnt wird. Anguillaura, Oester. Mil.an der Etsch in der Venet. Digz. Padua mit 2,800

Kinw.; Anguilla, Snake Island, Briit. Ei- landin Westindien, unter 314038 L. und i80 45° Br. Klein, der Boden meıstens Kreide und nicht sonderlich fruchtbar. Es steht unter dem Gouverneur der Lee- wardinseln, hat etwa 800 Bew, u. pro- duzirt von Westindischen Stapelwaaren Zucker u. Tabak. , Angora, vorm. Aneyra,\Br. 390 31° L.. 500 21? 17°) Osm. Hptst. eines Sandsch. inı Pasch. Anadoli.. Sie liegt am Abhange eines abschüssigen Felsen,

worauf ı Castell steht, ist ziemlich gut, BT mit breiten reinlichen Gassen;

atviele Moskeen, 7 Armenische un. 3 Griech. K., 6,009 H. u. 50,000.R.,, wor. 40,000 Osmanen, 5000 Armenier, 1,000 Griechen u. s. w.. Sitz eines Armen. Erzbischofs und eines Griech. Metropo- liten. Man verfertigt eine Art von Ka- melott, die Sziali von Angora heist,

hat Wachsbleichen und Räm elgarnspin-

nereien, und treibt beträchtlichen Han- del. Vaterland der Angoraziegen u. An-

. Denkmal des Auzust.\ Angus, s. Forfar.

Anhalt, Deutsches Herzogthum zwi- schen 280 36° bis 300 14° 6. I. u. 510.36 bis g20 7°.n. Br, u. bis auf einen gerin- gen Strich, der mit dem Braunschweig- schen zusammenstöfst, ganz von dem Preufsischen umgeben. Es enthält 48

M. mit 118,300 Bewohnern, und ist stzt noch unter 3 Linien des Herzogl. Hauses, Anhalt- Dessau, Bernburgund Köthen vertheilt. Diese Linien führen einen gemeinschaftlichen Titel u. Wap- pen, stehen ın engen Familienverhält- nissen, die durch den Senior beachtet werden und haben auf dem Deutschen Bundestage mit Oldenburg u. Schwarz- burg gemeinschaftlich die ıgte Stelie, im Plenum aber besitzt jedes der 3 Häuser seine eigne Stimme.

Anhalt-Bernburg. Die Länder die- ser Linie liegen ın 2 grölsern zerstreu- ten Stücken zwischen den übrigen An- haltischen Aemtern, der Preufs. Prov. Sachsen und dem Herz. Braunschweig. Das untere Fürstenthum ist meistens eben und-hat fruchtbaren Boden; das obere Fürstenthum liegt am Harze und ist gebirgig u. waldig. Flüsse sind Elbe u. Saale; das Klima ist gesund u. rein, doch rauher im Gebirge, als in der Ebene. Zu den vorzüglichsten Produc- ten gehören Korn, Kartoffeln, Gemüse, Tabak, Holz, Rindvieh, Schaafe, Wild- ret,-Fische u. einige Metalle. Man unterhält Eisenhütten, Hammer und Schmieden, 1 Silberhütte{jährlich 1,200 Mark) u, mehrere andre Gewerbe und Fabriken Ucberhaupt ist das Herzog-

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thum wohlhabend. Es enthält16 QM,, 1807 mit 35,195 E. ing Aemtern, 17 St., 3. Vorwerken. Die Religion ist theils luiherisch, theils reformirt; zu der letztern bekennt sich der Herzog. Seine Einkünfte betragen etwa 450,000 Guld.; das Mılitär-goo M. Aesıdenz ist Ballenstedt. Die vormalige Hoymsche Nebenlinieist jeiztim Mannsstamine aus- gestorben.;

Anhalt- Dessau, ein Deutsches Her- zosthum in mehrern zerstreuten Stü- cken an der Eibe u. Mulde, zwischen der Preufsch. Prov. Sachsen u.dem Herz, Bernburg und Köthen. Es ist. Hach und niedrig, jenseits der Elbe sandig, sum- plig,.disseits von starker Fruchtbarkeit u. wie ein Garten angebaut. Korn, Kar-

toffeln, Gemüse, Flachs, Rübsaamen; Hopfen, Färberröthe, Zichorien, Obst,

Holz, RBindvieh, Schaafe, Schweine, Wild und Fische machen seinen Reich»

'thum aus, wie denn auf der Landwirth-

schaft einzig der Wohlstand dieses glücklichen Ländchens, das aulser Garn- und Wollspinnerei nichts von Fabriken hat, berube. Die Einw. sind grölsten- theils wie der Landesherr, reformirt, nur im, vormaligen. Zerbster Antheile machen die Lutheraner die zahlreichere Voikspartie aus. Juden finden sich in Menge. Das Herzogthum ist unter den

Anhaltischen Staaten der wichtigste: es,

enthält 17 var ‚53,013 Bew., ı6 Aemter, 88$t., 2Mil., 100 D. u. ı4 Vorw. Auch besitzt der Herzog mehrere mittelbare Güter im Preufsischen, die zusammen$ St.,. 4 Mfl.: und 66,000 E. zählen. Seine sämmtlichen Einkünfte belaufen sich auf 710,000 Guld., das Militär auf 800 M. Die Residenz ist Dessau, im Sommer Wörlitz.

Anhalt-Köthen, das dritte der An- haltischen Herzogthümer,. ebenfalls sehr zerstückelt u. zwischen den übri- gen Anhaltischen Aemtern zerstreuet.

er von der Elbe, Mulde u. Fuhne be wässerte Boden ist äufserst fruchtbar u, erzeugt schönes Getraide, Hülsenfrüch- te, Kartoffeln, Bübsaamen, Flachs, Kohl Obst, Pferde, Rindvieh, Schaafe und Braunkohlen, hat aber Mangel an Holz. Das Land ist blofs produzirend, aber Korn u. Wolle machen es wohlihabend. Es enthält 15 QM. mit etwa 30,000. re- form. und luth. Zinw.(1807.28,842 Ohne Schlofs- Gemeinde u. Militär) in 4 St, ı Mfl, 93 D. u. 13 Vorw., welche 7 Aem- ter und 12 Gerichte bilden. Die Refor- mirten haben 28, die Lutheraner 1 Pfarren. Die Einkünfte betragen 230,000 Guld., ohne.die Privatgüter, das Militär oo Mann. Die Resid®nz ist Köthen. Das Haus hat noch eine Nebenlinie, welche die Standesherrschaft Plefs im Preuls. Schlesien besitzt.

Anholt, Preufs. Stadt an der alten Yssel und Hptst. einer Salm-Salmschen Standesherrschaft in d. Pr. Westphalen, Rbz. Münster mit ı Schl., ı kath. K., 130 H. u. 720 B.:

Anholt, Dän. Eiland zum Stifte Aar- ‚huus gehörig, unter 290 30° ö. L. u. 560 ag" 20° Br. Es jest im Kattegat, hat wegen.der gefährl. Schifffahrt 1 Leucht- thurn, u. Dänische Bewohner, die von Fischerei, Seehundsfange, Viehzucht und dem Strandseegen leben.

Aniane,(Br. 430 45 L. 210 22) Franz St. anf einer Anhöhe, unweit dem He- rault im. Dp. Herault, Baz. Montpellier mit 400 Ü., 1,739 Einwohnern. Sprieb- breunereien.

senham: Der Pölber

Pr Annaber ,, InlNiederds h GB. Si, Y B