Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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Aar

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Aargau,(Helv. Canton zw. 25° 22° bis 260 7° 6. L. und 479 8° bis 47° 37 n. Br.) Areal: 36 0.M., V.M. 133,144, theils Ke- formirte, theils Katholiken. Der Rhein scheidet ihn nordwärts von Baden; übri- gens ist er im O. von Zürich, im 5. von Zug und Luzern und im W. von Bern, Solothurn und Basel umgeben, Eine bergige Landschaft mit ziemlich weiten Thälern; der Boden steinig, dech Trucht-

bar; Flüsse: Rhein, Aar, Limmath und Reufs; Binnensee der Hallweiler- und Bichensee. Die Hauptproducte

sind Geiraide, Gartenfrüchte, Hanf, Flachs, rother und weilser Wein, Holz, Schaafe, Ziegen, Pferde, einige Mine- ralien; die Nahrıungszweige Acker- und Weinbau, Viehzucht und mancherlei Gewerbe: man verfertigt jährlich nıcht weniger als 200,000 baumwollene'[ü-

cher. Die Ausfuhr beruhet auf Käse, ‚Butter, Vieh, Wein, Holz, leinenen

und baumwollenen Waaren, Leder, Bi- senfabricaten. Die Verfassung ist rein demsokratisch; ein grolser Rath von 150 Mitgliedern übt die gesetzgebende, ein kleiner von 9 Mitgliedern die vellzie- hende Gewalt aus. Der Canton wird

regenwärtig in ıı Districte abgetheilt..

‚ptst. ıst Aarau.:

4darhuus, Dän, Stiftsamt auf der Halbinsel Jütland zw. 260 48° bis 28° 8:6 L. und 550 40° bis 56° 45° n. Br. im N. an das Stift Aalborg, im O.an die Östsee, im$. an die Ostsee und Ribe, und im W. an'Ribe und Wiborg grän- zend, 117 Q. M. grols mit 136,230 Bew. (1769. ia in 8 Städten, 1.047 Dör- fern, 2 königl. Aemtern, 3 Grafschaf- ten und 3 Baäronien. Die Einwohner reden Dänisch und bekennen sich zur lutherischen Kirche.

Aarhuus,(Br. 560 9°3 L. 99 5% 60°), Dän. Stiftsstadtim ‚Stifte Aar- huus am Cättegat mit 3 Kirchen, ı Hos- pital,. 690 H., 4,052 E. Stiftamtmann; Bischof; Kathedralschule mit 6 Clas- sen5 Oekonomische Gesellschaft: Bier- brauereien, Branntweinbrennereien, Ha- ven, lebhafter Handel und Schifffahrt; jährliche Getraideausfuhr 100,000. Ton- nen. Veberfahrt nach Kallundborg mit 2 wöchentlichen Paquetbooten.

saeron, Franz. Halbinsel oder Land- unge Im Dep. Ille- Vilaine bei S. Malo,

ä

nett

Sie hängt durch einen langen Weg Sil- lon mit dem Lande zusammen, und

wird von der Stadt S. Malo bedeckt, Aarou,.drrou, eine Inselgruppe im O. von Bauda, weiche von_den Nieder- ländern nicht in Besitz genommen ist; niedrige bewaldete Eilande, die aufser- ordentlich fruchtbar und stark bevöl- kert sind. Man findet alle Prodncte der Molucken im Ueberfiusse, auch den Pa- radıesvogel, dieschönsten Loris und das

Kanguru; vorzüglich aber liefern sie Perlen, Federn, Schildkrötenschaalen

und Sclaven,

Aarschet,

31°), Nied, Stadt an der Demer in der tov. Südbrabant; 2,301 E,, 3Brauereien, 7? Branntweinbrennereien.

Aasi, Assi, vormals Orontes oder Azius, Osm, beträchtlicher Strom. Q. am: Libanon im Pasch. Damask, M. bei Suvadie in das Mittell. Meer. 3 Ababdeh, nomadische Völkerschaft ıinAegypten. Sie wohnt imS. des Thals von Kosseir in mehreren Dörfern am Nil, bekennt sich zum Islam, kann ge-

en 2,000 Mann in's Feld steilen, und andelt mit Gumsui, Sennesblättern,

(Br. 500% 59° 15° LE. 290 09°

Abb

Natrum, Alaun und Sclaven.\Ihre Farbe ist schwarz, ihr Haar lockig, übri- gens ihr sanzer Bau Europäisch.: Die Spracheweicht von allen bekannten ab, Man hält diels Volk für die Troglodyten der Alten.

Abacou, unter 3090 39° 24° L.!und 260 29° 52° Br, im Meerbüsen von Mexico, grols, aber gegenwärtig nicht bewohnt.

Abadiotten, Osman. Volk auf Ghirid- Denghizi, etwa 4,00o Köpfe stark und Arabıscher Abkunft, wie ihre Sprache documentirt. Sie sind schwarzbraun, mager, von mittlerem Wüuchse, mifs- trauisch, boshaft und! rachgierig. Sıe gehen beständig bewaffnet, besitzen et- wa 20 kleine Dörfer südlich vom Ida und bekennen ich zum 1slam.(Olivier),

Abakan, Russ. Fl. im Gouv. Tomsk, Er fällt südwärts von Abakansk in den Jenisei.

Abakansk, Russ. St. am Ahakan im Gouv. Tomsk, Kr. Krasnoijarsk; 129 H., 600 Einw., meistens Zobeljäger.

Abano, Br 450 21° 11° L. 290 29° 48°), Oesterr. Mfl. in der Lomb. Diez. Padua. 2,000 E. Berühmte warme Bäder, auch ein Schlammbad.

S. Abans s, S- Aubin.

Abuny,(Br. 470 11° 30" L. 370 41° 2°), Oesir. Mil. in d. Ung. Gesp. Heves.

Abassen, dwchasen, volk in d. südl. Kuban und zum Theile im westl. hohen Gebirge zw 55 bisz ö.L.. und 43 bis 950Br. Ein Mohammed. Volk, welches sich in die grofßse und kleine Abasa abtheilt und mehrere ver- wandte Stämme umfalst, die im Dia- lekte, noch mehr aber in ihrer bürger- lichen-Verfassung von:einander abwei- chen.$ie sind mit keinem der übrigen Kaukasischen Völker verwandt, haben Fürsten und Adel und wohnen als an- sässige Ackerleuie Dorfweise in kleinen Häusern von leichtem Fachwerke. Schon früher waren 6 ihrer Stämme mit 5,400 Kriegern den Russen unterworfen;"der Hauptstamm in der grofsen: Awchasa, worin vorzüglich die Stämme der Natu- schaschen, Beschilbai und Schapsich zu Hause sind, erkannte indels noch im- mer die Osman. Hoheit an, und der leiztere Friedensschlufs von 1812 scheint die Lage dieser Stämme nicht verändert zu haben.

Feketehegy, ‚Bodva. Producte: Korn, Wein, Obst, seltene Steine, vieles Vieh, Ranker Sauerbrunnen. Bewohnungen: ı Freist., Mfl., 28 Dörf., 52 Prädien. Ungarn, Slawen, Rufsniaken und Deut-

Lucaio, Britt. Bahamainsel|

4,50 I. M. 2

ein Kaukasus-

der?

Fr

sche in go kath., ı8 griech., 3 luth. und

reform. Pfarren. Abauigwar ist in 4 Distr. eingetheilt, der Congregations- ort Kaschau; Torna hat 2 Distr. und zum Congregationsorte Torna.

Abbach, Baier. Mfl. an der Donau

im Regenkr., Ldg. Kellleim; ı Schl;, die:

Heinrichsburg. wo Kaiser Heinrich II. geboren ist, n& H ,508 E. Wildbad..

Abbay, Vulcan auf der Span. Philip- Pineninsel Manila, in dem Distr. von Ca- marines, dessen letzterer fürchterlicher Ausbruch am 1. Januar 18:4 5 volkreiche Dörfer gänzlich zerstört hat.

Abbeville,(Br. 560.7? 3° L. 190 29! 40°), Franz. Hptst. eines Bz. von 28,10

Q. M. und 123,962:E. im Dep. Somme;

Tinlichgon

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