b 1 b Et quicuuque boum veſtigia pone legentes 455. Propter arenofas ſervant pecuaria ripas Stagnantis Nili, Locri, glaucique Moloffi.
Nemeſianus im dritten Saec. nennt uns von Hunden Lacedaemonii, Moloſſi, Spartani, Lybici, Panonici und ſchon auch Brittanici, engliſche Doggen.
Im V. Saec. trat CGlaudius Claudianus auf.
J Buch III. Vers 297. 3 variae formis et gente ſequuntur Ingenioque canes: illae gnvioribus aptae Morſibus, hae pedibus celeres, hae nare faga⸗ ces:(a) Hirfataeque fremunt Creſſae, tenuesque La- caenae, Magnaque taurorum fracturae colla Brittannae.
Dieſe herrlichen Doggen aus Brittanien waren, nebſt Haͤuten und Zinn, die Hauptexporte des alten Britta⸗ niens. Man leſe von ihnen Jo. Cafi Brittanici liber ad Conradum Geſnerum, de Canibus brittanicis, wel⸗ ches auch in Burrmanns Poëtis latinis minoribus ſteht.
Im X. Saec. wurden die Geoponica geſammelt. Aber vor Allen intereſſiren uns die Teuxkſchen Hunde. Da nun unſere Vorfahren, die alten Germanier, gro⸗ ſe Jagdfreunde waren; ſo ſtanden auch die Hunde bei ihnen in groſem Anſehen. Nach den Allemaniſchen Geſetzen wurde der entwendete Hund oft hoͤher gebuͤ⸗ ſet alis das geſtohlene Pferd oder Rind. Die ver⸗ ſchiedenen Arten Hunde hatten in den Geſetzen ihre eigne Namen:
Leithund Canis ſeguſius, Seuces, d. i. ſagen die Geſetze, ein Hund, der einen nachfolgenden Men⸗ ſchen fuͤhrt. Der Seuſius war primus curſalis, qui primus currit. Er wurde mit 6 Schillingen, der zwei⸗ te Laͤufer mit 3 gebuͤßet.
Triphunt(Treibhund) Seuces doctus kommt im Bairiſchen Geſetz vor, und iſt wahrſcheinlich der zweite Laͤufer im Allemaniſchen und Saliſchen Geſetz.
(a) nare ſagaces, die eine gute Such haben.
8 al ein b 3
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