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Cap. XIX). Dieſe herrlichen Hunde, deren Muth we⸗ der durch Ueberlegenheit des Gegners, noch durch Wun⸗ den zu ſchwaͤchen war, fanden ſich vorzuͤglich in Pan- fchab. Strabo. p. 1025. Aber wohin ſetzen wir ſie in der Cynographie? Pennant iſt nicht abgeneigt, ſie fuͤr naͤchſte Verwandte der Daͤniſchen Dogge zu halten, zu welcher Zucht nach ſeiner Vermuthung auch die gro⸗ ſen Tibetiſchen Hunde, von welchen Marco Polo ſagt, daß ſie ſo groß wie ein Eſel waͤren, und in TDibeth ge⸗ braucht wuͤrden, um wilde Thiere, vorzuͤglich auch wilde Ochſen(tibetiſch Beyamini) zu fangen, gehoͤren moͤchten. 5) 1 Dagegen vermukhet Pallas, daß ſie von der Hyaͤne abgeſtammt haͤtten, vermuthlich weil Ariſtoteles ſagt (de generatione animalium lib. II. D. Operum Ariſto- telis etc. nova editio. Aureliae Allobr. MDCVII. Tom. I. p. 1269.) Canes indici ex bellua quadam fa- mili(die Hyaͤne wird auch wirklich unter die Canes cum follibulo anali gerechnet,) et cane generantur, und hiſt. an. lib. VIII. cap. XXVIII. indicos canes
ex tigride et cane gigni confixmant, verum non ſta-
tim ſed tertio coitu. Aber die Hundswuth kannte Ariſt. ſchon, lib. VIII. Cap. 23. Canes tribus labo- rant vitiis: rabie etc. Facit rabies furorem, et quae momorderint, omnia rabiunt, excepto homine(!) Die Indiſchen Hunde theilt er in urbanos et feros(pro- blematum ſectio X. 44. hiſt. an. lib. VIII. 1.)
Von einem ſolchen Albaniſchen Hund erzaͤhlt uns Plinius: Alexandro Magno Indiam petenti rex Al- baniae dono dederat inuſitate magnitudinis canem:
Magnus Alexander miffum ſibi viderat inde Nictorem barrique canem, rapidiqus leonis.
Priſciani Periegelis in Werns dorffs Poèëtis latinis minoribus. V. 369.
Solinus Cap. 15. Albani aufem ideo dicti, quia albo crine naſcuantur. Auctor Solinus ib. Auch mag noch manche Nachricht von den Hunden in den Poëtis Geogra- phis aufzufinden ſeyn, wer Zeit und Luſt hat, ſie zu dieſer Abſicht zu benutzen. Sie ſtehen in derſelben Sammlung.
») Purchas, III. 9o. Bechſteins Pennant. 254.


