„„ Tyactatus de Caubis,
löchlichen Banco Gericht ergriffen worden/ daß nemblichen solche ferners nicht verbotten seyn/ sondern wie anderer Orten im— Reich/ es auch also alhier damit gehalten wer⸗ en solle. 5 5 5 Zum Zehenden/ die gewohnliche Protestations⸗ Zeit zwischen Messen deren Brieffen a Uso(welcher Zahlung auff 14. Tag von der acceptation an/ zu verstehen ist) solte zu for⸗ dern seyn/ wie alhier biß hero üblich gewesen/ daß der Præsen⸗ tant nach dem Verfall⸗Tag des Wechsels/ noch 4. Tag (diseretions· Tag genant) jhme ohne præjuditz vnd Nachtheil mit der protestation einhalten können/ doch mit diesem Vn⸗ terscheid daß der Tag/ an welchem der Wechselbrieff præsen⸗ tirt worden/ nicht mit/ sondern der folgende für den ersten Tag/ vnd das Sonn; vnd hohe Fest. Tage eben so wohl in die Vor⸗ sall· Zeit/ aber nicht vnder die discretions⸗Täge gezehlet wür⸗ den;
Von solcher Zeit⸗Rechnuna vnd dilation sind Eylff⸗ tens auß genommen die Wechsel⸗Brieffe/ so Auffsicht oder à vista lauten/ dann in diesen hat der aceeptant keine dise re- tions⸗Tage zu geniessen: Sondern ist nach empfang vnd ac⸗ ceptation des Wechselbrieffs vfßs längst in 4. Stunden zu zahlen schuldig.
Zum Zwölfften die Bezahlung deren in den Wechsel⸗ Brieffen haltenten valuta oder Werths wes Gelts zuerklä⸗ ren/ so von denen Orthen/ dahin der hiesige Meß⸗Conto ge⸗ macht würd/ In⸗ vnd ausserhalb den Messen ankommen/ vnd auff Reichsthaler gerichtet sind/ wird hiemit erläutert/ daß sel bige vom Wech sel⸗Gelt a 4. Creutzer/ vnd von 90. Creutzer/ oder eurrent⸗Gelt/ es sey dann/ daß solches außtrücklich ge⸗ melt sey/ verstanden wer den solle.
Weilen nun Großgünstige/ Hohgeehrte Herrn/ alle „ obige


