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Archiv für thierärztliche Erfahrungen : Erster Band 1805 / hrsg. von Ludwig von Mosel und Seyfert von Tennecker
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5 sie keinen Fleiß, keine Muͤhe sparten, uns genau mit 1 allen Symptomen dieser Krankheit und ihren Nuͤan⸗ 115 cen bekannt zu machen, nur sind wir freilich nicht b 5 immer in den Verhaͤltnissen ihre Vorschriften. trotz

unsern bestem Willen in ihrem ganzen Umfange ausfuͤh⸗

ren zu duͤrfen, wir sind zu sehr gezwungen uns nach dem„bkale, den Launen und Einsichten der Besitzer. kranker Thiere einigermaßen zu richten, wenn wir einiges Gute stiften und die Thiere nicht in die Haͤnde N

5 gewissenloser Menschen uͤbergehen wollen sehen. Vor⸗ f

f 5 5 zuͤglich muͤssen wir uns der einfachsten Behandlung 5 befleißigen nur die Lehrer der oͤffentlichen Institute c sind so gluͤcklich in ihren Krankenstaͤllen und außerhalb 35 0„ derselben vermoͤge ihrer Autorität nach ihren Koͤnnt⸗

„

1 nissen uneingeschraͤnkt verfahren zu duͤrfen.

„ ö. Meine Absicht ist hier nur gleichsam fragmenta⸗

W ö 85 risch anzugeben, wenn und wie sich diese 1 988

335 auch in hiesiger Gegend aͤußerte.

1 Schon im Anfang Februar befiel in einem Stall

„ von 6 Pferden fuͤnfe davon diese Krankheit, das sech⸗ 5 „see davon blieb aber gaͤnzlich verschont, in der Folge

1155. hatte ich Gelegenheit eine sehr bedeutende Anzahl

r dieser Kranken zu beobachten. Die Zufälle waren

1 mehr oder weniger verminderte Freßlust, truͤbe ver⸗

6 i*. schwollene schwaͤrende Augen, kleiner geschwinder 5

Puls und Mattigkeit. In der Folge fraßen sie bei⸗