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schwartze Moren wonen. Darnach kamen wir bey einer In⸗ sulen an/ genant S. Thome /hört dem Könige von Portu⸗ gal/ ist ein zuckerreich Eilandt/ aber vngesunt. Es wonen Portugaleser darin/ haben viel schwartzer Moren/ das jhre eigene leut sein. Wir namen frisch wasser in der Insel/ siegel
ten furt an/ wir hatten vnsere zwey mitgesellen Schiffe in ei
nem sturmbwind des nachts auß dem gesicht verlorn/ also⸗ das wir allein siegelten/ die winde waren vns sehr entgegen/ dann sie habẽ die art in dem Meer/ wann die Sonn auff der Nort seiten der linien Aequinoctial gehet/ so wehen die wind von den Suden her. Des selben gleichen/ wañ die Soñ auff der Suden seiten geht/ komen sie von der Norten seiten/ ha⸗ ben die art/ das sie fünff Monat steiff auß einem ort wehen/ hinderten vns vier Monat/ das wir vnser rechte Coß nicht segelen mochten. Wie da der Monat September ankam/ be gunten die winde Nörtlich zuwerden/ wir setzten vnser Coß Seud Seud West/ nach America zu. 8
Wie wir in die höhe xrvüñ gradus bey das landt America kamen/ den Hauingen nicht erkennen kundten/ dahin wir bescheiden waren/ vnd ein grosser sturm sich bey dem land erhub. 8 17 Caput vij. Dae tags/ welcher war der 18. Nouembris
nam der Stewrman die höhe der Sonnen/ bef and 5 sich in 28. gradus/ da süchtẽ wir das Landt Westen an auff/ Darnach den 24. tag gemeltes Monats sahen wir landt. Waren vj. Monat im Meer gewesen/ stunden viel⸗ mals grosse gefahr. Als wir nun hart bey das landt kamen/ ö D ij kanten


