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Ein Sendbrieue Johannis Syluan, hofprediger zu Würtzburg, an Doctorem Paulum Scalichium, mit einer Vorrede Hartman Beyers, Predigers zu Franck=furt
Entstehung
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8 n woll zum ref sch n 18 fl .

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ein Predicatur vnd einen stillen ort bekomen. 0 Gehab dich wol. Gott wolle dich gesund er⸗

halten Geben ʒu Würtzburg 13. Calend. Wartij/ das ist/ am 17. des Mornungs. 1 7 7 8. Dein von hertzen/ Johannes Sylnanus.

W Aun du wirst hieher komen das Canonicat

anzunemen/ so wil dir der Fürst/ all jar/ so lang du des Einkomens am Canonicat must entberẽ/ zwey hundert gulden geben/ dauon du dich stat⸗

lich halten mögest. Darnach wañ diese jar vmb

sind/ wird dein Einkomens smer grösser werden. So du dir fürsetʒt ʒukomen/ so kom innerhalb ei⸗ gem Monat/ Ich rathe dir das du komest. Wo es sach were/ das du hie nicht würdest könnẽ blet

ben/ so wil ich für mich vnd für dich bey einem an dern Fürsten dienst verschaffen/ das wir mögen bey einander wohnen/ Dañ ich anders nichts be

ger/ deñ das wir bey einander leben mögten/ es

sey gleieh hie oder anderswo. O der/ wa du es

kanst thun/ so trachte darnach bey dem R önig

Waximiliano/ das wir alle beid an seiner Maie⸗

stet hofe sein mögten. 5 Der Fürst hat im fürgenomen ein Col egium ʒu

stifftẽ/ Jo du komẽ wirst/ so werden es ich du versehen/ Wo du aber nicht wirst komẽ/ so

will der Fürst solchs zuuerwalten die Jesuiter fördern.