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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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Seneca von dem Hoffleben.

Zu Hoff findet man gros gewaldt/ . a Scheinet alles herrlich mannigfaldt. N i Wer sich nu dahin machen wil/ 1 Bekömpt gewald vnd ehren viel. Vnd stehet zu Hoffe in hohem wert/ Wie dan die Welt stzt solches begert. Doch mus er fahr gewarten auch

2 7 Vnd schen wol das er nicht strauch. 15 6 Ich bab sein sach/ wil lieber sein/ e Zu meinem haus ob es ist klei.

10 Cigt nichts dar an wenn ich nur mag/ M Darinnen sein mit ruhe mein tag. i Vnd darf nicht warten solche fahr/ Lass schleichen hin mein zeit vnd jahr.

een In fried vnd still/ werd nicht bekand/ 5 b Den Grossen Herren auff dem Land⸗ 9 Wenn nu das ende kömpt herbey/ Stirb ich vnd acht nicht ob ich sey.

Ver acht vnd aus gemeiner zall/ Vnd gan viel mehr in diesem fall. Eim andern solch gewald vnd ehr Dem wird der Tod recht wer den schwer Der nur bekand ist jedermann Vnd sich selbs nicht erkennen kan. Fehrt also blind vnd toll dahin/ Wie dan die Welt acht fur gewin.

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