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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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Ein kurtz Formular.

es nicht aller dinge treffen wür de/ das man aus auger egten vrsachen mit jm wolte gedult tra⸗

gen/ vnd im seine tor heit zu gut halten Bisweilen tregt sichs auch zu/ das einer einen

Rath gibt/ daraus man sich nicht aller dinge

richten kan/ wie er es gemeinct/ den kan man bitten sich zuer kleren vnd anzuzeigen/ was end⸗

lich seine meinung sey/ ob er den oder den ver

stand haben sol etc.

So jn aber ein anderer erkleren wil/ so hat er zu sagen/ Er habe den Rathschlag so N.

auff die fur gestelte Proposttion gegeben/ auff

die oder die meinung verstanden/ das man den handel der oder dieser gestalt furnemen sol/ da es nu die meinung hett/ liesse er es jm auch ge⸗ fallen/ vnd were mit jm einig/ Hett er aber ein

ander bedencken/ so künd er nicht wissen/ ob es sich wolte thun lassen/ köndte auch auff denen

fall seinem Kathschlag keinen beyfall geben/

mit bit jnen darinnen nicht zunerdencken Vnd ist darauff wol achtung zu geben/ wenn

viel Artickel auff ein mal in Rathschlag gestelt

vnd Proponiert sein worden/ das er or dent⸗ lich wisse sein bedencken darauff zu sagen/ vnd seine Transitiones von einem Artickel auff den andern zu machen/ auff das nicht von noten sey/ wenn er etwas vergessen/ jnen desselbi⸗ gen zuerin⸗ Dahn mern,