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Ein kurtz formular oder unterricht, aus welchem sich einer, so sich an Fürsten, Graffen, oder Herren Höffen, für einen Rath oder Diener wil gebrauchen lassen, zuersehen und zu lernen hat, wie er sich in alle seinem thun und wesen dermassen verhalten soll, das er darvon ehr und rhum haben möge ... / durch Georgium Lauterbecken
Entstehung
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8 S .

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zum Leser. D

vom Adel oder sonsten wol von ns ten ist/

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sonderlich dieweil der neid zu Hoffe so gros/

das keiner den andern vnterrichtet/ was jm wol oder vbel anstehet/ Sondern wenn einer

gen Hoffe kömpt vnd sich etwa nicht rechty schaffen weis zuner halten/ das sie jnen spot⸗

ten vnd seiner lachen mögen/ ja dieselbigen halten ander Leute nicht fur NMenschen/ son⸗

dern wie andere Thier/ vnd achten sich allein

fur weise vnd versiendig/ das es jnen doch bis weilen wol feilen köndt. Es haben die Poc⸗ len vorzeiten viel geschrieben von einem La⸗ byrinth/ das sey ein solch Gebew/ wenn ein ner ein mal hmein kommen/ hab er sich nicht

wissen wider heraus zu finden/ wenn er sich

dan also verjrrret gehabt vnd zu dem Kino lauro komen(welchs ein halber NMensch vnd

ein halber Ochs/ vnd also ein schrecklich mon

sirum war) must er von zm gefressen wer den/ vnd kam keiner wider heraus dan Theseus/ welchem Ariadne des Königs Tochter aus

Creta einen Richtfaden zustellet/ den er an/

binden vnd sich dar nach richten must/ das er Wer

wider one gefahr aus dem Labyrinth kam.