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VOn der yetzigen entp[oe]rung im Eeich etliche kurtze Ge=spr[ae]ch. / Durch W.M.
Entstehung
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Daß jr gaistlichen vom Bapst an biß den wenigsten Capel lan/ habt euch seither nit bössert/ sonder seindt gar vil erger vnd verderbter worden/ dz wie mich die sach ansicht/ nichts anders darauß werden kan/ dann das euch ein grosse gaysel von Gott auff den rucken beraidt můß sein/ Vnd das wolc jr selb haben/ zundet ein feůr an/ welches auch am maistenn brennen wůrt/ vnd es doch nit werdt kunnen leschen/ wann es allain vber euch gienge/ Were es desto leidlicher. Aber es würdt weyt vmb sich greiff en. Goit ist gerecht. Ich besorg⸗ wir müssen mitt euch gestrafft werden/ Dieweyl wir ewrem schandtlichen/ verbůbtem/ vnd verhůrtem wesen so lang zů⸗ gesehenn habenn. Thůmher. Gemach mein Domine Magister. Wir ligen noch nit darnider. Es ist wol war. Mit den Hußsiten ist es also gangen. Es ist aber yetz weyt ain ander mainung. Kaiser Sigmundthete gemach zůr sach. Es wirtyetz ain annders. Schũlm. Es ligt ew er trost für vnd fur an weltlichem gwalt/ Vnnd denckt aber nit was Gott thũn werde/ vnd was jr beschuldet habt. Thũm. was solte Gott thůn! Er wurdt dem sterckeren helffen. Schül. Es ist war. wem er hilfft der wirt der stercker sein. Innsumma/ Nein herr/ Ich merck ewer ge⸗ müt wol. Fart nun hin mit ewerem kriegenn/ jhr werdent noch an eüweren Schůlmaister dencken. Thũm. Lieber gang hin vnd lege ain bantzer an/ du hast den hasen in dem bũsen. Schůlmaister. Daruon wöllen wir vber ain klai⸗ ne zeyt weyter mitt ainander reden. Ich gang yetz dahin. 3 5 Das