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Ferner alß sch der churfürst pon Sachssin/ des EBlosters Dobriluge/ in der Königklich Maye 9 gieraußstenthumb/ Niderlaußnitz gelegen/ vnterzogen/ vnnd
befindet entgegen dle Königkliche Mayest. etliche des Klosters sich/ as Grunhain/ Dörffer dem Churfürsten von Sacha
König Ferdinan
gehörig zu jrer Kön. May. handen einnemen lassen
dus/ dem duch bemelter Churfürst/ von wegen einer schuld be⸗
Churfürsten zu Fachssen/ ein
anzal des Elosters Grün⸗ harn/ Dörffer inn der Bron Behem gelegen/ hat einne⸗ men lassen/ Solches ist auch bey zweyen oder dreyen Ja⸗ ren eher beschehen/ ehe denn der Churf ürst dagegen/ vnd auß andern fürgefalnen vr⸗ sachen den Dobrilug hat ein nemen lassen.
Zuerfolgung dis 28 vertrags
hat der König seine Reth nit
eher denn in der Fasten dar⸗ nach gen Dobrilug verord⸗ net/ vnd doch die handlunge disem vertrag/ in vilen pun⸗ cten zu wider vnd vngemeß fůr wendẽ lassen/ alß das die hendel klar außweysen/ So
wissen des Churfůͤrsten Reth die er dazu verordnet gehabt auch gut bericht dauon zuge:⸗
ben/ vnd ist in summa disem vertrag volge zuthun/ am Churfürsten nie kein man⸗ gel gewest.
Disem vnnd dem nechstfol⸗ genden Artickel ist volg be⸗ schehen/ also/ das der Herr
rürend/ von weyland Reyser Maxi⸗ milian/ an die Königkliche Mayestet
forderung gehabt/ Derhalben sollen jr
RKönigkliche Mayestet/ vnd bemelter Churfürst/ also vorglichen sein.
Das benanter Churfürst/ berürts Kloster Dobrilug/ mit aller seiner zu⸗ gehörung/ vngeuerlich auff Martin schirsten/ widerumb zu der Königkli⸗ che Mayestet handen abtretten/ auch die hewerichen frucht vñ nützung was von den selben/ biß auffsolche zeit vber des Klosters nottür fftige vnter hal⸗ tunge/ vberig bleyben wirt/ bey bemel tem Kloster bleiben lassen solle/ damit
die selben frůcht vnd nutzung zukünff tiger des Alosters vnterhaltung ver
wend vnd gebraucht werden mögen. Da zwischen vnd ehe aber solche
abtrettunge beschicht/ sollen die Ro nigkliche axesker ire Kethe vnd ge missari verordnen/ vñ den selben auff
legen/ die Grünheynischen güter ey⸗ gent lich zubereyten/ vñ zubeschreyben/
von Plauen Oberster Behemischer Cantzler/ den werth diser Oörffer vnnd guter auff vierzehentausent vñ etlich hundert gůlden gewidert/ vnd außgesprochen.
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