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Der Durchleuchtigst vnd Durchleuchtigen Hochgebornen Fürsten vnd Herrn, Herrn, Johans Friderichen Hertzogen zu Sachssen ... Vnd Herrn Philipsen Landgrauen zu Hessen ... Warhafftiger bericht vnd Summari außführung, Warumb jnen zu vnschulden auffgelegt wirdet, Das sie Römischer Key. May. vngehorsame Fürsten sein solten, Das sie auch keins strefflichen vngehorsams geziegen mögen werden, anders, dan[n] das sie von vnserm waren heiligen Christlichen Glauben, vnnd von Gottes wort, vnd der reinen lehr des heiligen Euangelij, nit können abstehen, Noch die selb dem Römischen Antichrist dem Bapst vnd seinem partheischen Trientischen Concilio zurichten vnterwerffen ...
Entstehung
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Ferner alß sch der churfürst pon Sachssin/ des EBlosters Dobriluge/ in der Königklich Maye 9 gieraußstenthumb/ Niderlaußnitz gelegen/ vnterzogen/ vnnd

befindet entgegen dle Königkliche Mayest. etliche des Klosters sich/ as Grunhain/ Dörffer dem Churfürsten von Sacha

König Ferdinan

gehörig zu jrer Kön. May. handen einnemen lassen

dus/ dem duch bemelter Churfürst/ von wegen einer schuld be⸗

Churfürsten zu Fachssen/ ein

anzal des Elosters Grün⸗ harn/ Dörffer inn der Bron Behem gelegen/ hat einne⸗ men lassen/ Solches ist auch bey zweyen oder dreyen Ja⸗ ren eher beschehen/ ehe denn der Churf ürst dagegen/ vnd auß andern fürgefalnen vr⸗ sachen den Dobrilug hat ein nemen lassen.

Zuerfolgung dis 28 vertrags

hat der König seine Reth nit

eher denn in der Fasten dar⸗ nach gen Dobrilug verord⸗ net/ vnd doch die handlunge disem vertrag/ in vilen pun⸗ cten zu wider vnd vngemeß fůr wendẽ lassen/ alß das die hendel klar außweysen/ So

wissen des Churfůͤrsten Reth die er dazu verordnet gehabt auch gut bericht dauon zuge:

ben/ vnd ist in summa disem vertrag volge zuthun/ am Churfürsten nie kein man⸗ gel gewest.

Disem vnnd dem nechstfol⸗ genden Artickel ist volg be⸗ schehen/ also/ das der Herr

rürend/ von weyland Reyser Maxi⸗ milian/ an die Königkliche Mayestet

forderung gehabt/ Derhalben sollen jr

RKönigkliche Mayestet/ vnd bemelter Churfürst/ also vorglichen sein.

Das benanter Churfürst/ berürts Kloster Dobrilug/ mit aller seiner zu⸗ gehörung/ vngeuerlich auff Martin schirsten/ widerumb zu der Königkli⸗ che Mayestet handen abtretten/ auch die hewerichen frucht nützung was von den selben/ biß auffsolche zeit vber des Klosters nottür fftige vnter hal⸗ tunge/ vberig bleyben wirt/ bey bemel tem Kloster bleiben lassen solle/ damit

die selben frůcht vnd nutzung zukünff tiger des Alosters vnterhaltung ver

wend vnd gebraucht werden mögen. Da zwischen vnd ehe aber solche

abtrettunge beschicht/ sollen die Ro nigkliche axesker ire Kethe vnd ge missari verordnen/ den selben auff

legen/ die Grünheynischen güter ey⸗ gent lich zubereyten/ zubeschreyben/

von Plauen Oberster Behemischer Cantzler/ den werth diser Oörffer vnnd guter auff vierzehentausent etlich hundert gůlden gewidert/ vnd außgesprochen.

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