Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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1196 Ehrenpreiß.

und treibt den Schweiß, wird gebrauchet in Zernagung und Verſtopffung der Lun⸗

e, der Miltz, und in der Colica, man ge⸗ draucht es auch wider den Stein, in Clyſtirn kan man es allein mit Milch und Zucker wider die gedachte Colica und Stein gebrauchen, daß man ein wenig Butter, oder friſch ausgepreſſet ſuͤß Mandeloͤhl, oder auch Capaunen⸗ Felt darzu thun kan, ſo hat es vortreffliche Kraͤffte. Auch wird das bloſſe Ehrenpreiß⸗Pulver von

wider die Unfruchtbarkeit gehalten, wann man es mit deſſen eigenen deſtillirten Waſſer giebet. Wan iemand Mangel au der Bruſt undkun⸗ ge empfindet, ſoll ſich derjenige dieſes Krauts flelßig auf nachfolgende Weiſe bedienen:

Krzuter; Kraͤuter⸗Tranck. Tranck fuͤ e Rec. Ehrenpreiß, Seabloſen, aa. Mf.

ruft ue Süßholtz, ij.

Lunge. Friſche Feigen, Ish.

Siede es in zwey Maaß Waſſer, ſo lange ein Ey hart ſiedet, ſeihe es, thue darzu geſtoſſe⸗ nen weiſſen Zucker, Ziij. laß nach Belieben da⸗ von trincken. 165

Es ſoll dieſes Kraut auch nach Matthioli

ſo man ſolches in Wein ſtedet, und den Kran⸗ cken etliche Tage nach einander davon trincken laſſet. So iſt es auch ein fuͤrtrefflich Wunde kraut, innerhalb, und auſſerhalb des Leibs zu gebrauchen, und wird von geſchickten Wund⸗

Herrn D. Simon Pauli vor ein groſſes Mittel

Meynung gar gut ſeyn fuͤr die Miltzſüchtigen, g

„ Aertzten geruͤhmet wider friſche und alte 175

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