Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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Adiantumi aureum.

Geſtalt nud Orth.

, Guͤlden Wieder⸗Thon.

Sulden wieder · Thon.

und bricht den Stein, reſolvirt den zaͤhen und

tartariſchen Schleim, auf der Btuſt und Lunge, wehret dem Huſten und kurtzen Athen, vertreibet das Seiten⸗Stechen, Gelbe ⸗ Sucht, und dienet ſonderlich in Verſtopffung der Miltz, Nieren und Blaſen⸗Schmertzen; fuͤhret gelinde ab die Galle, Harn und Stein; thut auch groſſe Wuͤrckung wieder den Scharbock; wird auch in Bruͤchen der jungen Kinder,

wann man ihnen davon 40. Tage nacheinan⸗

der eingiebet, genutzet. Aeuſſerlich gebrau⸗ chet, mehret es das Haar, krocknet den naſſen Haupt- Grind, heilet die Geſchwuͤr der Nagel, und vertreibt den Wurm an Fin⸗ gern, zeitiget die Kroͤpffe und Beulen.

Die Aſche davon heilet die Fiſteln, und rein get die Geſchwoͤr an heimlichen Orthen

der Frauen.

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zuͤlden Wieder⸗Thon, im Lakeiniſchen Adliantum aureum genannt, iſt ein voll kommenes Mooß, hat ſehr ſubtile, gelbe und

niedrige Staͤngel, ſo am unterſten Ende mit vielen zarten mooſigten Blaͤttern umgeben.

Es waͤchſet an ſteinigten, ſandigten und moo⸗ ſigten Orthen auf den Bergen, und in den Waͤldern. Es wird vor der Sonnen Auf⸗ gang, wann Sonn und Mond im Zwilling ſind, geſammlet⸗

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