Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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Componir- ter Frauen⸗ Haar Sy⸗

rup.

32 Srauen⸗ Haar.

in Franckreich; den Nahmen Frauen⸗Haar hat es, weil es die Haar faͤrbet und ſchoͤn wach⸗ ſen machet, wenn es nehmlich in Lauge geſot⸗ ten, und das Haupt damit gewaſchen wird; dieſes Kraͤutlein gruͤnet zwar das gantze Jahr, traͤget aber weder Saamen noch Blu⸗ men.

Das Kraut oder die Blatter davon, wel⸗ che temperirt und nicht zu kalt noch zu warm ſeyn, hat man allein davon in den Apothe⸗ cken; Daraus wird bereitet der einfache und camponirte Syrup, der componirte Syrup nach Fernelio iſt folgender.

R. Maur⸗Raute, 3. Haͤnde voll,

Venus. Haar,

Guͤlden Wiederthon,

Steinbrech,

Betontck,

Pimpinell,

Hieſchzung, alles friſch, jedes 2. Haͤndevoll.

Gieß Brunwaſſer drauf, infundire es und deſtlllir es wie bey andern Syrupen gelehrt worden, thue darnach Zucker qs.

darzu, und zuletzt füge vom diſtlllirten Waſſer darbey q.s. und koch es zu Syrup.

Es heilet ſo wohl das Waſſer davon, als der Syrup in Gonorrhæa und weiſſen Fluß der Weiber, eroͤffnet die Verſtopffung der Feber und Miltz treibt den Urin und Mo⸗ nathliche Blume machet duͤnn und fluͤßig, treibt den Stein/ lindert den Suſten, 5 . treibt

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