Wianus beſchꝛeibt ein Fabel. Abm menſchen zu einer Parabel 2 ẽWie ein mal der Gott Jupiter b Schicket zu vno auff erden ſer Den Gott Phebum/ auff das er recht Erforꝛſcht bey menſchlichem geſchlecht Ir fruͤm̃keit vnd jr ware gůt Wie darinn ſtund das jr gemuͤt
Als nun Phebus auff erden kam
Zwen Menner er bald fuͤr ſich nam— Daer ein ſo gar faſt geitzig was Der ander ſtack vol neid vnd has
hebus der ſpꝛach/ wes jr begerß es ſolt ſr ſein von mir gewert
Vnd was der erſt begert fuͤr gaben Das ſol der ander zwifach haben
Der Geitzig gar nicht wuͤnſchen wolt Da es ji halbes werden ſolt
Den wunſch wolt er ſeim gſellen laſſen Der zeiget ſeinen geitz der maſſen Alls nun der Neidig mercken fhet— Warumb er nicht gewuͤnſchet het Darinn geſucht ſein eigen nutz
Da guͤnet er jm gar keins guts Auff das er ſich an jm mocht rechen Wanſchrt er ein aug jm außzuſtechen Auff das der Geitzig gar wuͤrd lhe
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